Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Geckoloro
Beiträge: 76 | Punkte: 212 | Zuletzt Online: 24.11.2020
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02.05.2019
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    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Spritzplan" geschrieben. 08.11.2020

      Ich habe 3 einfache Gloria-Drucksprüher. Die reichen für den Hausgebrauch aus. Wenn man sie nach der Spritzung immer mit Wasser spült, verstopft auch nichts.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Spritzplan" geschrieben. 04.11.2020

      Zitat von Dietmar im Beitrag #16

      Nach Angabe des Herstellers sind bei Polyram keine Resistenzen zu befürchten. Bei z.B. Netzschwefel, Kupfermitteln und Backpulver ist das mit großer Sicherheit auch so. Bei Polyram ist bisher keine Resistenzbildung bekannt und deshalb gibt es offiziell keine Beschränkung der Anzahl der Behandlungen pro Jahr.

      Also BASF schreibt in der Gebrauchsanweisung "2 bzw. 3 Anwendungen pro Jahr".
      Ist aber auch egal,... bei solchen Mitteln sollte auch immer der gesundheitliche Aspekt bedacht werden.

      Jedes Mittel sollte gezielt in Maßen eingesetzt werden. Metiram steht ja z.B. meines Wissens nach wie Mancozeb (was ähnlich ist) unter Verdacht, ein endokriner Disruptor, also Hormon-beeinflussend zu sein. Und Mancozeb wird evtl. deswegen bald endgültig die Zulassung zu verlieren. (In manchen Ländern ist die Zulassung schon nicht verlängert worden)

      Persönlich habe ich da einfach auch ein besseres Gefühl, wenn ich anstatt 5 mal mit Polyram nur 1-2 mal Polyram spritze und dafür zwei, dreimal ein Mittel, das im ökologischen Landbau zugelassen ist und als unbedenklicher eingestuft ist.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Spritzplan" geschrieben. 04.11.2020

      Zitat von minthe im Beitrag #9
      Ich moechte mich als absoluter Newbie beim Rebenspritzen mal einklinken. Ich habe nur 3 hoch-PiWi-Tafeltrauben, aber hier im Rheingraben auch durchaus 'Pilzwuchsklima'.

      Bisher habe ich nur Netzschwefel und Polyram und Phosfik besorgt. Komme ich damit uebers erste Jahr? Erst mal mit wenig anfangen und beobachten und ggf. nachruesten waere mein Ansatz. Was meint Ihr? So 2021 testen oder noch was kaufen?

      Ja, damit kommst du durch.
      Natron(oder was ähnliches) noch kaufen...

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Spritzplan" geschrieben. 04.11.2020

      Zitat von Dietmar im Beitrag #11
      Mir ist doch noch ein frei verkäufliches systemisch wirkendes Spritzmittel gegen Oidium eingefallen: Duaxo.

      Es ist gegen Oidium (echten Mehltau) bei vielen Pflanzen- und Obstarten zugelassen, aber nicht explizit für Tafeltrauben. Manche Traubenfreunde verwenden es trotzdem mangels Alternativen auf eigenes Risiko und das bedeutet auch, daß mit Duaxo behandelte Trauben nicht verkauft werden dürfen. Wenn man Analogieschlüsse zu anderen Oidium-Spritzmitteln zieht, dann sollte man bei Reben eine Wartezeit von mindestens 28 Tagen beachten. Die Wirksamkeit gegen Oidium wird nur als mittel eingeschätzt.



      Zu beachten wäre auch, dass Duaxo wohl wie andere Mittel mit demselben Wirkstoff nur max. 2 mal angewendet werden darf.
      Wartezeit von Dynali, das ähnlich ist, beträgt 21 Tage.

      Ich persönlich habe Duaxo auch, verwende es aber nur bei Pfirsichbäumen.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Spritzplan" geschrieben. 04.11.2020

      Ich werde nächstes Jahr ziemlich ähnlich wie Dietmar spritzen, aber:
      nur 2 x Polyram, dann einmal Ridomil + x-mal Cuproxat (Polyram soll eigentlich auch nicht öfter als zweimal gespritzt werden, soweit ich weiß; außerdem fördert man Resistenzen, wenn man immer dasselbe spritzt)

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 25.10.2020

      Zitat von maimel im Beitrag #315
      Wo findet man eine Beschreibung über die Sorte Prima (Pawlovski) bzw. gibt es Erfahrungen mit dieser Sorte?

      Hier das, was ich dazu mal gefunden habe:

      Prima
      (Victoria x Super Extra)
      Reifezeit: früh, 100 -110 Tage, bisexuell.
      Trauben: groß, 500-1000 Gramm
      Beeren: ca. 7-10 Gramm, rot, rundlich/oval
      Geschmack: angenehm mit Muskatnuss, fruchtig
      Sonstiges: Ausdünnung notwendig
      Beständigkeit gegen Mehltau und Oidium 2,5 Punkte.
      Frostbeständigkeit bis -25 Grad.


      Die Beerengröße macht sie für mich nicht interessant. In der Realität sollen sie nämlich eher 5-7g haben.
      Jakob hat sie oder hatte sie.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Highlights und Flops im Jahr 2020" geschrieben. 02.10.2020

      Ich hatte mir dieses Jahr zum ersten Mal einigermaßen Erträge versprochen, aber es kam alles anders.
      Ich war dieses Jahr von Spätfrost, viel Regen und zwei mal Hagel betroffen. Während der Blüte hatte ich quasi Dauerregen.
      So gesehen war also das ganze Jahr ein Flop.
      Bei mir sind bis auf drei Reben die meisten erst im dritten Jahr (am Anfang des Jahres hatte ich 17 Reben, aktuell noch 15).
      Eine Preoprashenie ist erfroren, bei der zweiten Preoprashenie(3. Jahr) sind bis auf einen Trieb alle abgefroren; eine Veles ist erfroren(zeigte schon im Vorjahr schlechtes Wachstum).
      Zwei Mal hat der Hagel noch seinen Teil zum schlechten Jahr beigetragen und einige Beeren zum Platzen gebracht sowie Blätter durchlöchert.

      Top war: Galachad (3. Jahr, beste PIWI, gutes Wachstum, zufriedenstellender Ertrag), Zimus(2. Jahr, überraschend gute PIWI, gutes Wachstum; aber noch kein Ertrag)
      Flop: Daria (4. Jahr, bei mir mit Abstand die schlechteste PIWI (Pero+Oidium), keinen Traube durchgekriegt); Beikonur (3. Jahr, alle beiden Reben extrem schlechtes Wachstum; bisher noch kein Ertrag)

      Ich hoffe auf das nächste Jahr.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 21.09.2020

      Zitat von jakob im Beitrag #52


      erste zwei fotos auch kein befahl. blätter sind doch gesund! dagegen drites foto, blatt ist nicht gesund...


      Die ersten beiden Blätter haben doch Oidium?

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 20.09.2020

      Hallo Minthe,
      du musst nächstes Jahr etwas gegen Oidium und Peronospora unternehmen(dass Charlie kaum betroffen ist, ist eine Fehleinschätzung; Charlie ist genauso davon geschädigt; siehst du ja an den braunen Stellen auf den Blättern).

      Wenn du sowieso keinen Ertrag hast, hätte ich schon lange gespritzt und würde es auch jetzt noch machen.
      Die abgefallenen Blätter, wenn möglich alle immer entfernen, die Pilze überwintern im Boden und nächstes Jahr wirst du wieder Pilzdruck haben.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Bau eines Spaliers" geschrieben. 19.09.2020

      Wie Urmele schon geschrieben hat, unbedingt Pfostenanker verwenden, weil die Stämme direkt im Boden durch die Feuchtigkeit erfahrungsgemäß nach ab ca. 10 Jahren abfaulen. Ansonsten spricht sicherlich nichts dagegen, aber außer der Optik auch nichts für die Robinienpfähle. Preislich sind die Robinienpfähle sicherlich teurer und insgesamt natürlich weniger haltbar als Metallpfosten.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Aufplatzungen am frischen Trieb" geschrieben. 16.09.2020

      Zitat von Anselmo im Beitrag #7
      Bei mir hat es zweimal gehagelt, wirds wohl daran gelegen haben


      Eher wird diese Stellen noch der Wind verursachen, wenn die Reben und Ranken irgendwo reiben, dagegen schlagen, etc.
      Auch starke Temperaturschwankungen, wie sie aktuell bei Tag und Nacht vorkommen, könnten ein Aufreißen bei mechanischen Beschädigungen noch begünstigen.

      Wären dagegen noch schwarze Stellen vohanden und Blätter betroffen, hätte ich eher auf Phomopsis getippt.
      Dann wären diese Risse aber, soweit ich das kenne, eher in der Nähe von verholzten Trieben/des Stammes.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Aufplatzungen am frischen Trieb" geschrieben. 15.09.2020

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #3
      Anthracnose. Taucht nicht nur bei Trauben, sondern beim Rasen, Erdbeeren usw. auf.


      Dann wären aber in erster Linie auch die Blätter betroffen, was sie aber wohl nicht sind.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 14.09.2020

      Zitat von Reblaus im Beitrag #24
      Der heutige Ernteteller beim Biodynamiker. Dieses Jahr ist ein hervorragendes Jahr bei mir, das beste bislang. Seit Anfang August schöne und gesunde Trauben in rauhen Mengen. Ich habe bislang keine Trauben an den Mehltau verloren und es sieht so aus, als wenn das so bleibt. Keine KEF, keine Traubenwickler, keine Fäulnis, nur etwas Pero an einzelnen Blättern. Eine tolle Geschmacksvielfalt jeden Tag! Und das alles in 100% Bio-Qualität, ohne Chemie. Wen es interessiert, hier die Sorten im Uhrzeigersinn, beginnend bei 12:00 Uhr:

      Liwia: nach wie vor eine meiner Favoritinnen, die sollte jeder im Garten haben
      Bozij Dar: das letzte Exemplar für dieses Jahr, eine schöne und gute Traube
      Baikonur: Erstertrag, bis jetzt geschmacklich kein Überflieger, mal die kommenden Jahre abwarten
      Bulust: geschmacklich sehr gute Traube vom Jakob, schöner Muskat
      Rote Victoria: geschmacklich sehr gute Traube, schöner Muskat
      Podarok Irene: geschmacklich sehr gute Traube vom Jakob, wird immer besser
      Zlatogar: sehr gute Traube vom Jakob, schöner Muskat, wird auch immer besser, geschmacklich ganz vorne mit dabei
      Falscher Monarch: Von Jakob als Monarch geliefert, ist aber eine blaue festfleischige Traube, fruchtig. Konnte die Sorte noch nicht herausfinden.
      Katrusja: Letztes Exemplar von der Schattenseite, etwas rissanfällig an der Beerenspitze, aber lecker, fruchtig mit Muskat
      Rischelie: Stelle ich demnächst noch gesondert vor, spezieller Geschmack, ich mag sie
      Nadeschny: Letztes Exemplar von der Schattenseite der Rebe, muss jetzt dringend gegessen werden

      In der Mitte ein kleiner Muskat bleu, ein Klassiker und in der Regel unproblematisch im Anbau, meine erste Tafeltraube die ich hatte, schöner Muskat

      Davor:
      Rechts: KM Lutschistii: Die Königin bei mir im Garten. Geschmacklich bislang für mich unerreicht. Die sollte jeder haben!
      Mitte: No Name Jakob: Eine Rebe ohne Namen vom Jakob. Erstertrag, geschmacklich gut, festfleischig, hat Potential
      Links: Iskra, war schon vor Wochen reif, mittlerweile goldgelb, steht immer noch da wie eine Eins, schön süß aber nicht pappig, als Kernlose absolut empfehlenswert
      |addpics|hus-68-5ee5.jpeg|/addpics|


      Wow.
      Da kann ich nur voller Bewunderung zusehen und meinen Dank für die tolle Berichterstattung ausdrücken.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 03.09.2020

      Nein. Die Trauben habe sich alle beim Regen verabschiedet.
      Die Rebe selbst wächst wie ein Monster.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 03.09.2020

      Daria hat sich bei mir übrigens dieses Jahr auch verabschiedet. Hatte aber nur 3 Trauben dran.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 02.09.2020

      Die letzten Tage hat es leider auch hier bei uns wieder viel geregnet. Habe auch Probleme mit Peronospora. Der falsche Mehltau ist dieses Jahr einfach schlecht in den Griff zu kriegen. Ich möchte nicht mehr spritzen und warte jetzt einfach einmal ab.
      Bei Rodnitchok sind vom Regen auch einige Beeren geplatzt. Habe diese mal per Hand entfernt. Rumba dagegen ist noch in Ordnung. Super Extra ist auch.
      Ein Seuchenjahr...

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Juli" geschrieben. 12.07.2020

      Ist leider schon zu spät. Den Großteil habe ich schon entfernt, da ich von einer erhöhten Infektionsgefahr ausgegangen bin.
      Trotzdem danke für die Info.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Juli" geschrieben. 12.07.2020

      Hier noch zwei Fotos.
      Das Hagelfoto wurde 15min danach aufgenommen, als der erste Teil des Unwetters vorbei war.
      Danach hat es 15 Stunden fast durchgehend geregnet.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Juli" geschrieben. 11.07.2020

      Shit happens.
      Habe ich noch nie gesehen, dass so viele Beeren platzen an sämtlichen Standorten, die alle ungeschützt sind.
      Ein schlechter Tag macht quasi alles kaputt.

    • Geckoloro hat einen neuen Beitrag "Juli" geschrieben. 11.07.2020

      Gestern Abend hat es leider ordentlich gehagelt und bis heute Mittag durchgeregnet, teilweise geschüttet.
      Leider sind fast alle Trauben hinüber. Die Beeren sind zum Großteil alle aufgeplatzt. Denen hat dieses extreme Wetter nach 32 Grad Hitze wohl nicht so gut getan.

Empfänger
Geckoloro
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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