Tafeltrauben - Diskussionsforum
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minthe
Beiträge: 32 | Punkte: 47 | Zuletzt Online: 15.06.2019
Hobbies
(alte) Rosen mit kugeligen Blueten, Himbeeren und Verwandte, Tomaten .... Trauben?
Wohnort
Region suedlicher Rheingraben
Registriert am:
05.07.2018
Beschreibung
Ich habe seit Kurzem eine neuen Garten im sonnigen Breisgau (lehmiger Boden, 1600-2000 Sonnenscheinstunden, Hoechstemp. bis 38 Grad, Tiefsttemp. meist ueber -15Grad, ca. 800-900 l/qm Niederschlag) und moechte eine Pergola (noch zu bauen) bzw. ein einfaches Geruest am Gartenhaus mit Tafeltrauben bewachsen lassen.
Ich moechte gerne sehr robuste (gegen Pilz- und andere Krankheiten) leckere Trauben. Eine rote mit Kernen und eine gruene ohne. Ich freue mich ueber Sortenempfehlungen und ueber Erziehungshinweise!
Geschlecht
weiblich
    • minthe hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 06.04.2019

      Puh! Ich habe genug gejammert: die Rebenknosen sind jetzt angeschwollen, an jeder Jungrebe 4 kraeftige und 4 kleine oder so ... alles wird gut! Ich wuerde sie jetzt noch etwas laenger alle dran lassen, vielleicht bis Mai (denn es ist Baustelle im Garten und kleine Kinder gibts auch, ich moechte nicht jetzt auf eine Knospe setzen und diese verlieren).
      Aber im Mai: Wie war das nochmal, lasse ich den kraeftigsten? - obersten? - untersten? Austrieb als einzigen dran? Die uebrigen breche ich aus und Geiztriebe aus den Achseln auch im Laufe des Jahres, richtig? Danke schonmal!!

    • minthe hat einen neuen Beitrag "März 2019" geschrieben. 23.03.2019

      Auweia, ich bin ja noch weiter im Sueden als Jakob - und hier tut sich noch gar gar nichts an den Knospen. Game over?

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Februar 2019" geschrieben. 22.02.2019

      Danke Ihr Beiden! Ich habe noch nichts geschnitten, weil ich ja nur zwei Babyreben habe, ganz frisch gepflanzt im Herbst. Ich haette jetzt auch gedacht, dass ich nicht schneide bevor ich eben den Austrieb sehe - und dann im Mai sicher entscheiden kann, welchen Trieb ich wachsen lasse (und was es durch die latente Bedrohung durch die Baustelle nebenan und kleine Kinder geschafft hat). So arg kalt war es bisher hier nicht, ich habe eher etwas Sorge, dass die frischen Erdhaufen direkt neben den Pflanzen abgeknabberte Wurzeln bedeuten koennten. Achja, Geduld, Geduld.

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Februar 2019" geschrieben. 21.02.2019

      Coucou! Ich bin ja blutiger Reben-Neuling ... wann merke ich denn meinen Jungreben-Knospen an, ob meine Pflanzen gut ueber den Winter gekommen sind?

      Die Forsythien-Knospen zeigen schon gruene Spitzen und die Trauben - sehen noch nach ueberhaupt nichts wachem, lebendigem, sprossbereiten aus. Ich bin sicher zu ungeduldig.

    • minthe hat einen neuen Beitrag "XL-Profile" geschrieben. 29.01.2019

      Zitat von Jopse im Beitrag #4
      @ Dietmar

      Ich habe mir die längsten Profile im Internet bestellt...




      Das klingt super! Wuerdest Du die genauen Artikel/Masse vielleicht preisgeben?

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Januar 2019" geschrieben. 10.01.2019

      *wasserpuffer in der erde*
      So klingt das ja ganz positiv. Bei uns steht der Garten gefuehlt staendig unter Wasser. Ich hatte schon Sorge, das mir etwas wegfaulen wird von den Junpflanzen bei so viel Wasser und so wenig Frost ... na, mal sehen.

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Kordonerziehung" geschrieben. 21.12.2018

      Ach, Ihr seid einfach super! Ich lese hier im Forum so gerne mit und bis so dankbar, dass immer wieder fuer die Einsteiger iteriert wird, worauf es wirklich ankommt! Es ist einfach schoen hier zu sein. Frohe Weihnachten!

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Methoden zur Ernteverfrühung" geschrieben. 15.12.2018

      Danke! Also nimmst Du die Obstbaumgroesse fuer die Reben?

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Methoden zur Ernteverfrühung" geschrieben. 13.12.2018

      Urmel, wie gross sind denn Deine Koerbe, bei welcher Maschenweite ca.? Ich hatte schon Sorge, dass Reben, die ja ueber Jahrzehnte super dicke Wurzeln bekommen koennen, von so einem Korb stark eingeengt werden koennten. Habe auch schon gelesen, dass Zwerg-Obstbaeume in Koerben elendig zugrunde gegangen sind nach drei Jahren, als die Wurzeln zu dick wurden und sich abgeschnuert haben...
      Ich hoffe so, dass es gut geht. Heute wieder einige Maulwurfshuegel um die neu geplanzen Reben entdeckt. Aber Maulwuerfe sollten ja keine Wurzeln abfressen, oder? Auweia.

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Pläne für 2019" geschrieben. 02.12.2018

      Mit gefaellt dieser Thread sehr. Ich selbst habe aber nichts Spektakulaeres beizutragen: ich hoffe meine beiden ersten Traubenpflanzen (K-sch Zolotze und Ametist) kommen gut ueber den Winter und ich habe vor, Ende Februar auf 2 sichtbare Augen zurueckzuschneiden, im Mai den kraeftigsten Trieb anbinden und den Rest ausbrechen/abschneiden. Den Sommer ueber ausgeizen und den Haupttrieb moeglichst gross und stark ziehen. Nur bei extremer Trockenheit durchdringend giessen und vielleicht mal etwas mit Brennesseljauche giessen frueh im Sommer.
      Dann nehme ich mir noch vor mein Spalier auf ca. 2.7m fertig zu bauen und uebers Jahr so viel ueber die Tafeltraubenerziehung hier nachzulesen, dass ich weiss, wie ich die beiden 2020 schneiden soll ... und ob ich z.B. Kordon-artiges plus Pergolabegruenung aus EINER Pflanze ziehen kann - oder ob ich dann vielleicht doch noch eine Traube pflanzen "muss" (und wenn ja welche ).
      Ich freue mich sehr aufs erste richtige Vegetationsjahr als Traubenbesitzerin!

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Methoden zur Ernteverfrühung" geschrieben. 09.11.2018

      Hmm, ich hatte eher gehofft, meine Pflanzen schuetzen zu koennen, ohne gleich die ganze Maeusebande ausrotten zu muessen. Den Rodinator kenne ich, wir haben einige Jahre in den USA gewohnt

    • minthe hat einen neuen Beitrag "November 2018" geschrieben. 09.11.2018

      Zitat von erzgebirgler im Beitrag #6
      Furor im November


      Was fuer eine praechtige Faerbung!! Sowas will ich auch! Ist Furor ansonsten auch zu empfehlen? :)

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Methoden zur Ernteverfrühung" geschrieben. 09.11.2018

      Zitat von Dietmar im Beitrag #5
      [quote]...
      Die Mäuse sind für Reben genau so gefährlich wie die Pilzkrankheiten. Im Sommer machen sie wenig Schaden, aber im Winter fressen die Mäuse die Wurzeln insbesondere der jungen Reben auf, d.h. viele Reben fallen im Winter nicht dem Frost zum Opfer, sondern den Mäusen. ...


      Dietmar, das ist hier off-topic, tut mir leid, aber ich habe Probleme mit Wuehlmaeusen im Garten. Hast Du Tipps gegen Maeuse, erfolgreich irgendwelche Massnahmen ergriffen?
      Ich habe jetzt im Herbst etwas hin- und herueberlegt, ob ich die Traubenjungpflanzen wie meine Tomaten und den Phlox in grosse Drahtmaschenkoerbe in den Boden setzen soll. Schliesslich habe ich es nicht getan, weil ich Angst haette dass der Wurzelwuchs (der ja bei jahrzehnte-alten Rebstoecken sehr beeindruchend sein kann) zu stark eingeschraenkt sein wird. Ich merke schon, wie die Maeuse agressiver werden so wie das Jahr zur Neige geht, den Meerrettich haben sie schon erwischt....

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Oktober 2018" geschrieben. 10.10.2018

      Aladdin sieht ja toll aus bei Dir, Jakob. Diese Farbe! Und Kischmisch Zolotze, hat der ein gutes Muskataroma in der Vollreife?

      Urmel, hast Du schon irgendwo beschrieben, wie Du diese Laubwaende im Fruehjahr zurueckschneidest/erziehst? Das wuerde mich sehr interessieren! Ich habe auch so eine Wand, die ich gerne in Zukunft "begruenen" wuerde....

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Oktober 2018" geschrieben. 03.10.2018

      Danke! Nein, ich habe so 25-30cm tief gepflanzt, die Veredlungstelle verbleibt deutlich ueber der Erde. Ich bin sehr gespannt auf die Herbstfaerbungen der Blaetter. Hoffentlich sehen wir in diesem Thread einiges an buntem Rebenlaub!

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Oktober 2018" geschrieben. 02.10.2018

      Also an meinen frisch gepflanzten Jungreben ist noch kein Blatt annaehernd bunt. Aber ich frage mich, ob ich mir wegen der Verholzung Sorgen machen muss. An einer Pflanze sind an den beiden Neutrieben nur ca. 3 Internodien verholzt (=braune Rinde), an der anderen etwa 5.
      Habe schon ein bisschen VitaKali ueber die Blaetter gegeben letzte Woche, Erde ist noch nicht bis ueber die Veredlungstelle angehaeufelt, aber etwas Heu drumherumgekuschelt.
      Bei unter wie viel Grad Nachtfrost sollte ich wohl die Triebe ablegen und abdecken?
      Hmm, mal sehen.

    • minthe hat einen neuen Beitrag "Frost und Jungreben Schutz" geschrieben. 22.09.2018

      Hier sind 1-3 Grad angekuendigt. Ich habe meine Jungreben noch nicht ausgepflanzt. Soll ich sie vielleicht bis Mittwoch noch nachts im Haus lassen?
      In den 11cm Toepfchen oder in groessere Kuebel umsetzen?

Empfänger
minthe
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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