Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Thomas
Beiträge: 115 | Punkte: 437 | Zuletzt Online: 07.07.2020
Wohnort
Bad Mergentheim
Registriert am:
20.02.2018
Geschlecht
männlich
    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Juni" geschrieben. 01.07.2020

      Hier macht sich natürlich negativ bemerkbar, dass die ersten Gescheine am 12. Mai alle erfroren sind (sind alle verrieselt). Danach haben die größeren Stöcke wieder aus allen Ritzen ausgetrieben, so dass man erst mal wieder ein Großteil der Triebe ausbrechen bzw. entspitzen durfte. Die jetzigen Gescheine sind wohl auf dem selben Entwicklungsstand wie die von Dietmar. Die Käppchen sind soweit runter und die Gescheine fangen an zu blühen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Juni" geschrieben. 24.06.2020

      Irgendwie ist es schon etwas ärgerlich, dass drei der sechs Jungreben, die ich letztes Jahr gekauft hab, nicht ausgetrieben haben. Das waren just die beiden Senator Pawlowski und die Düschina. Und nebenbei hat sich auch noch die Preobraschenie vom Jahr zuvor verabschiedet, die ebenfalls nicht ausgetrieben hat.
      Ich kann jetzt nicht sagen, ob es die Trockenheit oder der Frost war, weil es die anderen ja auch gepackt haben - selbst eine, mit der ich so gar nicht mehr gerechnet hab, weil die schon im Herbst kaum gewachsen ist.

      Sehr gut machen sich hingegen die Kinscher (das erste Jahr, dass sie so richtig wächst, war ne sehr schwache Pflanze bei der Pflanzung), die Senator Burdaka (trotz dessen, dass der Haupttrieb am 12. Mai erfroren ist), die Landisch und die Liwia. Die Baikonur könnte hingegen etwas besser wachsen.

      Letzte Woche gab es neben einem NPK-Dünger mit Spurennährstoffen und etwas Bittersalz auch ein erstes Fungizid, weil es nach dem üppigen Regen ja doch sehr schwül war und die Frumoasa Alba schon wieder erste Anzeichen von Pero hatte. Da ich ja immer in den späten Abendstunden Pflanzenschutz betreibe und nicht in der prallen Mittagssonne wie andere, gab es auch keine Blattschäden sondern eher einen Vitalisierungseffekt.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 24.05.2020

      Zitat von Vorderpfälzer im Beitrag #105
      Zitat von Thomas im Beitrag #104
      Aber (fast) alle treiben unten von der Veredelung aus, nur die wenigsten aus einem Auge vom letztjährigen Trieb.


      Na dann kannst du sie auch kurz darüber abschneiden.


      Wenn das Holz vom einjährigen Trieb nicht stark genug ist, treiben sie an den dort sich befindenden Knospen einfach nicht aus. Du hast recht, im Prinzip könnte man bis auf die unterste Knospe zurückschneiden und lässt darüber nur 3-4cm stehen, damit nicht auch die unterste Knospe, die eventuell noch austreibt, eintrocknet.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 23.05.2020

      Letzte Woche war ich noch mehr oder weniger am Verzweifeln wegen der ganzen Frostschäden
      Jetzt, zwei Wochen später, keimt doch wieder Hoffnung auf, weil viele totgeglaubte Setzlinge vom letzten Jahr doch noch austreiben - die beiden Landisch kommen, die beiden Baikonur, die Liwia und die Kinscher treiben auch wieder aus, und bei der Preobraschenie, bei der ich 2cm vom Stängel abgeknipst hab, sind die Leitbahnen auch noch grün, sprich auch die lebt noch. Aber (fast) alle treiben unten von der Veredelung aus, nur die wenigsten aus einem Auge vom letztjährigen Trieb.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 19.05.2020

      Zitat von Micha74 im Beitrag #62
      https://www.br.de/nachrichten/bayern/vollkatastrophe-frost-trifft-unterfraenkische-winzer-schwer,RylHni7?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link


      So sieht es auch bei uns aus. Hier ist von 70-80% Ernteausfall die Rede. Erst gestern war wieder ein Bericht in den Fränkischen Nachrichten.
      Wir hatten nach dem sehnlichst erwarteten Landregen am Montag vor einer Woche (27mm Niederschlag) in der Nacht auf Dienstag Temperaturen von -4°C, die aber schnell wieder weg waren. Und dann hat auf das frostgeschädigte Gewebe auch noch die Sonne so richtig draufgeknallt.

      Die meisten Gescheine (vor allem an den äußeren Trieben) sind draufgegangen, aber aus den Blattachseln kommen jetzt langsam die Geiztriebe raus, und auch viele schlafende Knospen treiben auf einmal aus. Die Tomaten hab ich etwas notdürftig mit aufgeschnittenen Papiersäcken geschützt (da war zuvor Saatgetreide drin). Aber die Kälte kam diesmal von oben, während der Boden nur ganz leicht gefroren war. Das hat man auch an den Altreben gesehen. Da waren die Triebe auf den unteren Kordons weniger stark geschädigt wie auf den oberen.

      Die Tomaten hatten starke Blattschäden, aber jetzt nach ner guten Woche und etwas phosphathaltigem Dünger erholen sie sich langsam wieder. Die Buschbohnen und die Kartoffeln auf dem Acker sind - soweit sie schon aufgelaufen waren - komplett hinüber.

      Sieht man mal von 2019 ab, als wir am 07. Mai dasselbe Dilemma hatten, kann ich mich nicht erinnern, dass wir hier so spät im Jahr nochmal eine so kalte Nacht hatten.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 11.05.2020

      Die stark wachsende Senator Burdaka, die schon 40cm lange Triebe hat, habe ich mit einem Handtuch und ein paar Wäscheklammern fixiert (um den Pflanzstab rum). Die anderen Sorten sind noch nicht so stark entwickelt, als dass ich mir große Sorgen um sie machen müsste. Da hab ich einfach etwas Stroh drüber geschüttet. Manche haben auch noch gar nicht ausgetrieben. Und um die älteren Stöcke mach ich mir auch keine großen Gedanken. Da sind die jungen Triebe fast nen Meter vom Boden weg. Die sind aber auch schon viel zu lang, als dass ich da noch was rumwickeln könnte. Da hätte ich mehr Angst, dass von dem Gewicht die Triebe abbrechen.
      Auch die Tomaten, die mittlerweile gut angewachsen sind und schon mal nen leichten Frost über den Deckel bekommen haben (gab vereinzelt ein paar Blattschäden), haben sich so gut erholt und sind so dunkelgrün und abgehärtet, dass sie -2°C über ne kurze Zeit problemlos überstehen sollten.

      Letztes Jahr war halt der Super-Gau, als wir am 07. Mai -6°C hatten. Das war dann einfach zu viel für die frostempfindlichen Pflanzen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 01.05.2020

      Ich glaub die Knospen an den dünnen Trieben der Jungreben sind schlichtweg vertrocknet, weil sie nicht mehr austreiben. Dabei sahen sie nach Winter noch so vielversprechend aus. Aber die lange Trockenheit und der kalte Ostwind haben doch mehr Schaden angerichtet als ursprünglich gedacht. Wahrscheinlich hätte ich schon deutlich früher den Boden wässern sollen, als die Jungreben noch besser im Saft standen

      Auffallend ist, dass die Reben, die letztes Jahr schon gut gewachsen sind, deutlich weniger Probleme machen. Bei den anderen muss ich einfach warten, ob sie an einem schlafenden Auge am Veredelungskopf nochmal austreiben oder nicht. Die Veredelung sollte zumindest nicht erfroren sein.
      Nun ja, in zwei, drei Wochen werde ich schlauer sein.

      Die Senator Burdaka (2. Standjahr), die ich auf 25cm runtergeschnitten hab, wächst wirklich sehr stark. Kann ich bei ihr 2 Triebe wachsen lassen, die dann die Tragruten fürs nächste Jahr geben, oder soll ich einen ausbrechen, um wie bei den klassischen Keltertrauben erstmal 'nen Stock zu erziehen, den ich dann im nächsten Jahr auf 50-60cm (Stockhöhe) runterscheide - so wie es auch der Schmidt in seiner Anleitung propagiert? Ne Kostprobe gibt es jedenfalls schon dieses Jahr.
      Letzteres kostet mich zwar ein Jahr, aber in unserem Trockengebiet dürfte das vielleicht die sicherste Methode sein. Oder wie seht Ihr das?

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 27.04.2020

      Zitat von urmel im Beitrag #110
      Es regnet
      ...und es soll die ganze Woche weiter regnen


      Vielleicht bei Euch in Oberbayern, aber bei uns in der fränkischen Trockenplatte regnet's mal wieder nichts. Und ich hab auch wenig Hoffnung für morgen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 19.04.2020

      Irgendwie dauert das trotz der hohen Temperaturen tagsüber doch ziemlich lang, bis die Reben austreiben. Wenigstens ist nach der Senator Burdaka jetzt auch die Liwia aufgeplatzt. Bei den letztjährig gepflanzten tut sich hingegen noch herzlich wenig. Die Altreben hingegen treiben kräftig aus

      Mal abwarten, was die nächsten Tage so bringen!

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 14.04.2020

      @urmel

      Deine sind schon deutlich weiter (ca. 10-14 Tage). Das mag vielleicht an der Sorte liegen, aber es macht offensichtlich auch viel aus, ob die Pflanzen geschützt an der Hauswand stehen oder wie bei mir im Freien. Unser Ort liegt in einem Tal und die Häuser stehen alle an einem mehr oder weniger steilen Hang. Da ist es hinten (obwohl Südseite) immer etwas länger schattig, und die kalte Luft setzt sich auch unten im Tal fest (Kaltluftsenke), so dass ich überhaupt keine Chance hab, im Hausbereich Trauben zu kultivieren.
      Nicht umsonst liegen die Gärten nahezu alle auf dem darüberliegenden Hang (ca. 10-15m höher und etwas terrassenhaft).

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 14.04.2020

      Viel geregnet hat's nicht - vielleicht 2mm - nun ja, besser als nichts.
      Heute Morgen hatten wir dann -2°C. Ich glaub aber nicht, dass ich mir deshalb um die Knospen der nicht abgedeckten Altreben Sorgen machen muss. Die Kordonarme sind alle 1m vom Boden weg. Und zur Not müssen halt die Reservenaugen herhalten.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Multifunktionale Atemschutzmaske mit Schutzvisier für die Augen" geschrieben. 13.04.2020

      Ich hab auch so ein Ungetüm daheim rumliegen, für den Fall, dass mal eine Kontrolle kommt. Aufgesetzt hab ich das Teil noch nicht einmal, und ich kenn auch keinen, der freiwillig damit rumrennt, wenn er mit der Feldspritze unterwegs ist.
      Gut, wenn ich mit der Rückenspritze in Gesichtshöhe im Abstand von 1m rumhantiere, bekomme ich natürlich deutlich mehr von diesem Sprühnebel ab als wenn ich auf dem Traktor sitze und über die Äcker fahre, aber gefährlicher oder giftiger wie ein Desinfektionsmittel sind die modernen Pflanzenschutzmittel jetzt auch nicht.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 13.04.2020

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #54
      Thomas, wie war die Erfahrung mit Küchenpapier umwickeln?


      Erfroren ist jedenfalls nichts mit dem Küchenpapier. Und Kondenswasser hat sich darunter auch nicht gebildet. Ich muss nur jetzt etwas vorsichtiger sein, weil die Knospen kurz vor dem Aufbrechen stehen

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 13.04.2020

      Zitat von urmel im Beitrag #52
      Bei meinen ist das genau umgekehrt, die im letzten August gepflanzten sind alle viel weiter als die Altreben.

      Und heute soll es wieder Nachtfrost geben


      Hier ist es eher so, dass die, die etwas mehr Sonne abbekommen, weiter sind als die, die weiter hinten stehen und durch die Haselnussbüsche etwas länger beschattet werden. Auch lässt sich erkennen, dass diejenigen, die etwas höher stehen (hab hier 25-30% Steigung, weil der Garten am Hang liegt), ebenfalls weiter sind.
      Auch die Landisch und die Senator Pavlovski, die ich letztes Jahr gepflanzt hab, drücken ganz schön. Ich werd aber heute Abend wieder alles einwickeln.
      Am weitesten ist übrigens die Frumoasa alba. Die lässt sich durch ihren rötlichen Flaum auch leicht von den anderen weißen Sorten unterscheiden.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 12.04.2020

      So langsam geht's wirklich los mit dem Austrieb, wobei die Altreben erwartungsgemäß vorne dran sind. Aber auch die Jungreben, die letztes Jahr etwas kräftiger gewachsen sind (Senator Burdaka, Baikonur, Liwia) legen jetzt los, wobei die Senator Burdaka am weitesten ist. Die anderen werden noch ne gute Woche brauchen.
      Jedenfalls hab ich heute mal gut gegossen, damit da nichts vertrocknet.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 10.04.2020

      Ich denke, dass es in spätestens zwei Wochen losgeht mit dem Austrieb. Die stärkeren Triebe könnten auch schon etwas eher austreiben.
      Für heute habe ich aber erst mal die Kartoffeln gelegt .
      Jetzt hoffe ich nur, dass es am Montag mal ordentlich regnet.

      Ansonsten wünsche ich Euch allen ein Frohes Ostern, und bleibt gesund!

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 02.04.2020

      Zitat von jakob im Beitrag #13
      Zitat von Thomas im Beitrag #10
      Ich kann das ohnehin schlecht steuern, weil die Reben alle schon ausgepflanzt sind.


      ich habe gedacht, dass sie daheim vorgetrieben sind, und so soll doch kein Problem geben, wenn sie aufwachen...




      Nee, ich pflanz die immer gleich aus in die schwere lehmige Naturerde.
      Solange die noch im Blatt stehen und der Trieb noch nicht verholzt ist, darf der Boden natürlich nicht zu kalt sein, damit sie schnell anwachsen. Sicherer ist es eigentlich, blattlose Jungpflanzen mit einem verholzten Trieb in der Winterruhe zu kaufen (zur Not auch wurzelnackt und zurückgeschnitten). Aber die kaufen die Privatleute nicht, weil sie nach nichts aussehen. Die wollen alle Grünpflanzen, die man nach der zweitägigen Lieferung erst mal wieder aufpäppeln muss.

      Ich weiß natürlich auch, dass die Jungreben, die letztes Jahr erst veredelt wurden, beim Verkauf ein paar Wochen später noch keinen kräftigen Trieb haben, mit dem man was anfangen könnte, und dass es eigentlich erst im Jahr drauf so richtig losgeht. Aber im Winter bzw. zeitigem Frühjahr, wenn eigentlich die Pflanzzeit der anderen Obstgehölze ist, gibt es keine Reben zu kaufen - erst wieder Ende März. Und Pflanzen, die aus dem Gewächshaus kommen und dann schon austreiben, sind halt sehr viel stärker von Spätfrösten gefährdet. Die kann man dann wirklich erst nach dem 10. Mai auspflanzen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 01.04.2020

      Zitat von jakob im Beitrag #9
      Zitat von Thomas im Beitrag #8
      Ich will schon, dass die Jungreben in 2-3 Wochen austreiben und nicht erst Ende Mai wie letztes Jahr, als die Hälfte der Jungreben draufgegangen ist


      Riesen Fehler, geht noch mehr kaputt. man muss endlich machen was die anderen Rebschulen machen .



      Ich kann das ohnehin schlecht steuern, weil die Reben alle schon ausgepflanzt sind.
      Ich halte es aber für falsch, die Reben über einen längeren Zeitraum abzudunkeln / abzudecken und sie so in einen Tiefschlaf zu versetzen. Die Knospen brauchen nämlich nicht nur Wärme, sondern auch den entsprechenden Lichtreiz, damit sich ein entsprechender Hormonpegel einstellt und sie gut austreiben. Das heißt, dass ich sie selbstverständlich wieder abdecke, sobald die Frostgefahr vorbei ist und die Temperaturen ansteigen.

      Bei den stärkeren Pflanzen regelt sich das von allein. Da muss man auch nicht viel machen. Nur die jungen brauchen halt jetzt noch etwas Schutz, weil sie einfach frostempfindlicher sind.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April" geschrieben. 01.04.2020

      Ich will schon, dass die Jungreben in 2-3 Wochen austreiben und nicht erst Ende Mai wie letztes Jahr, als die Hälfte der Jungreben draufgegangen ist. Da hat einfach ein Monat Vegetation gefehlt, und der Neuaustrieb hat es nur auf ca. 80cm geschafft. Lediglich eine Baikonur und eine Senator Burdaka haben ihre 2,5-3m erreicht. Der Rest steht auf einer ähnlichen Entwicklungsstufe wie die letztjährig gepflanzten Reben (auf zwei Augen runtergeschnitten).

      Falls nach dem Austrieb nochmal Frost gemeldet wird, muss ich mir was überlegen, wobei das Umwickeln mit atmungsaktiven Zellstofftüchern nicht die schlechteste Option ist. Ich hoffe aber, dass wir mal wieder in eine Westwindwetterlage kommen, die uns auch mal ein paar Tiefausläufer schickt.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "März 2020" geschrieben. 31.03.2020

      Wir hatten im Januar und Februar sehr viel Regen, weshalb die Böden noch nicht ausgetrocknet sind. Was halt fehlt, sind höhere Temperaturen wie letzten Freitag und Samstag, wo wir fast 20°C hatten. Da hat man richtig gesehen, wie das Getreide Farbe angenommen hat. Leider gab es danach wieder einen Temperaturrückfall, so dass ich die Jungreben wieder mit diesen Zewa-Tüchern umwickelt hab.

      Ich möchte keine Frostschäden und einige der Reben (vor allem die dünnen) haben schon ziemlich geschwollene Knospen. Hier ist schon Einiges an Blüten erfroren, z.B. bei meinen Pfirsichen oder bei der Zierkirsche meiner Nachbarin. Um die Pfirsichbäumchen ist es mir nicht schade. Die hängen eh dicke voll mit Blütenknospen. Da muss ich jetzt nicht mehr so viel ausdünnen. Aber meine Jungreben sind mir heilig. Da darf es nicht mehr zu so einem zerstörerischen Spätfrost kommen wie im letzten Jahr am 7. Mai. Bislang sieht aber noch alles gut aus.

Empfänger
Thomas
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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