Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Thomas
Beiträge: 74 | Punkte: 256 | Zuletzt Online: 16.11.2019
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Bad Mergentheim
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20.02.2018
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männlich
    • Thomas hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 27.08.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #51
      Zitat von Thomas im Beitrag #50
      wie die mit vergleichsweise wenig Holz (auf SO 4 veredelt)


      Ist das eine Vermutung?



      Ehrlich gesagt, ja!
      Ich hab 2015, als ich die Reben gepflanzt hab, den Schmidt nicht nach der Unterlage gefragt. Da war ich noch Neuling. Ich hab mich bei der Sortenwahl an der Empfehlung der LWG Veitshöchheim orientiert.

      Die Arkadia unterscheidet sich von der Frumoasa Alba dadurch, dass sie ein geringeres Triebwachstum, kürzere Internodien und kleinere Blätter hat. Dafür ist sie insgesamt blattreicher und macht deutlich größere und schwerere Trauben. Die haben auch Verkaufsqualität.

      P.S.: Lohnt sich bei den Jungreben (Liwia) eigentlich jetzt noch eine Behandlung gegen den Falschen Mehltau, wenn ich nächstes Jahr ohnehin nochmal runterschneiden muss?

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 26.08.2019

      Die warmen Tage beschleunigen die Reife enorm. Ich hab zwar keinen Refraktometer, mit dem ich den Zuckergehalt bestimmen könnte, aber in spätestens zwei Wochen sollte auch die letzte Traube bei der Arkadia und der Frumoasa Alba ihre Genussreife haben. Die ersten sind auch schon verspeist.
      Beeindruckend finde ich die Arkadia, wie die mit vergleichsweise wenig Holz (auf SO 4 veredelt) solche Trauben hervorbringt. Und nebenbei hat sie noch schöne knackige Beeren.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 21.08.2019

      Die Frumoasa Alba zeigt mittlerweile deutlichen Befall mit Falschem Mehltau an der Blattunterseite und auch die Liwia, die ich letztes Jahr gepflanzt hab, ist davon betroffen. Aber jetzt, Ende August will ich nicht mehr dagegen spritzen. Die anderen Sorten (Pölöskei Muskotaly, Kinscher, Baikonur und Senator Burdaka) sind völlig gesund und kommen höchstwahrscheinlich auch ohne Pflanzenschutz aus.
      Das gilt in abgeschwächter Form auch für die Arkadia und die Preobrashenie, obwohl ich für diese Sorten nicht meine Hand ins Feuer legen will. Bei der Arkadia hatte ich im Pero-Jahr 2016 auch einen Befall. Dennoch scheint die Arkadia gesünder zu sein als die Frumoasa Alba, soweit ich das beurteilen kann. Und die Arkadia macht auch herrliche Trauben. Geschmacklich ist mir die FA aber lieber.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 12.08.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #25
      Zitat von Thomas im Beitrag #24
      Hat Jakob noch andere interessante frühe oder mittelfrühe (keine ultrafrühen) Sorten, von denen ich noch nichts weiß?


      Wo ist der Unterschied zwischen mittelfrühe und (keine ultrafrühen) ? 31 Juli und 7-15 August!
      Nicht eine tolle Sorte wollen nur weil sie 3-5 Tage früher ist? Und wenn ein warmer Sommer gibt und alle frühreifende Sorten 1-2 Wochen früher werden, werden sie gerodet nur weil sie früh sind?





      Wie kommst Du denn auf den Quatsch?
      Ich mag schon tendenziell etwas frühere Sorten, die sicher abreifen, reichlich Zucker einlagern, und die ich lange hängen lassen kann, ohne dass sie an Qualität verlieren. Und ich hab mich letztes Jahr auch ganz bewusst für frühe Sorten wie Preobrashenie, Liwia, Baikonur und Senator Burdaka entschieden, die laut Deiner Ausreifetabelle sogar noch ein paar Tage früher als Arkadia und Frumoasa Alba sein sollen.

      Und ja, ich weiß, 2018 war ein Ausnahmejahr. Da waren die FA und die Arkadia bereits Mitte August reif. Dieses Jahr wird es definitiv September werden, weil den Trauben durch den späten 2. Austrieb Ende Mai gute 3-4 Wochen Vegetation fehlen und sehr viel Energie in die neuangelegten Triebe und das Blattwerk gewandert ist. Dennoch reifen die beiden Sorten auch in einem Normaljahr Ende August - Anfang September ab. Bei der Pölöskei Muskotaly, die deutlich später ist, wird es sicher Ende September werden. Das ist ne echte Spätsorte, die sicher später abreift als eine Talisman

      Ich möchte in erster Linie robuste, frohwüchsige Sorten, die auch etwas Ertrag und Geschmack mitbringen. Sie sollten aberschon knackige Beeren haben, die nicht so leicht nen Sonnenbrand bekommen wie die frühreifen Keltertrauben (Silvaner, Müller-Thurgau, Bacchus), die bei uns so angebaut werden. Bei ner Galachad oder ner Super Extra hätte ich da sicher keine Bedenken, aber so ein bisschen Muskataroma hätt' ich dann doch ganz gern. Das hat allerdings auch die Frumoasa Alba derzeit noch nicht, auch wenn sie langsam etwas süßer wird.

      @jakob
      Hast Du Deinen neuen Online-Shop (www.big-trauben.com) schon am Laufen oder muss man über eBay (svitlina) bestellen?
      Und welche Rebsorten - außer denen bei eBay - hast Du noch im Angebot?

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 10.08.2019

      Aber zurück zu den Traubenstöcken, die mir nach dem Frost im Mai noch geblieben sind!
      Die beiden Baikonur sind sehr frohwüchsig. Die eine ist schon wieder 2,50m lang, während es die Senator Burdaka bislang auf etwa 2m geschafft hat. Sehr erfreulich präsentiert sich auch die Liwia, die recht spät ausgetrieben hat, aber die hat sich die letzten Wochen wirklich gut gemacht. Die ohnehin schon schwache Kinscher hab ich kurz nach dem Austrieb mit der Motorsense erwischt, was sie nochmal etwas zurückgeworfen hat, aber die letzten Tage ist sie doch etwas ins Wachsen gekommen, und der Trieb ist auch deutlich dicker als der vom letzte Jahr. Etwas zurückgeblieben ist leider die (überlebende) Preobrashenie. Von der hab ich mir etwas mehr Wuchs versprochen. Die werde ich nächstes Jahr für den Neustart wieder auf zwei Augen runterschneiden müssen.

      Die im Frühjahr abgefrorenen Jungpflanzen muss ich die nächsten Wochen ersetzen.
      Gibt es Sortenvorschläge in Form von "Must Haves"?

      Wenn ich mir die Trauben von Jakob bei eBay so anschaue, dann gefällt mir die Senator Pawlowski recht gut, aber auch diese Nadeschda Aksaiskaja?
      Hat die jemand, und gibt es Meinungen dazu?
      Recht gut gefällt mir auch diese Dolgoschdani, aber da sind mir leider beide Pflanzen erfroren, und ich bin etwas abergläubisch.
      Hat Landisch die Pilzresistenz von Frumoasa Alba, Arkadia und Liwia oder liegt die darunter?
      Sind Julian und Preobrashenie nicht mehr oder weniger die gleichen Sorten oder gibt es Unterschiede?
      Hat Jakob noch andere interessante frühe oder mittelfrühe (keine ultrafrühen) Sorten, von denen ich noch nichts weiß?

      Fragen über Fragen, aber vielleicht schreib ich Jakob auch mal direkt an!

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 10.08.2019

      Zitat von Dietmar im Beitrag #22

      Zitat
      Es regnet und regnet, nicht gut für die Trauben...


      Warum regnet es nicht einmal bei mir? Hier ist das Niederschlagsdefizit sein Anfang des Jahres schon über 300 l/qm, d.h. rund 2/3 der Sollmenge.



      Wir haben auch lange gegossen, aber die letzten 2 Wochen haben wir schon ordentlich Regen abbekommen (gute 100 mm). Der hat aber glücklicherweise erst ein paar Stunden nach Abschluss der Getreideernte eingesetzt.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Nichtmischbarkeit von Pflanzenschutzmitteln" geschrieben. 19.07.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #4
      Mit was kann man Backpulver (Natron) mischen damit es länger hält?


      Ich weiß zwar nicht genau, für was das Natron im biologischen Pflanzenschutz gut sein soll, weil ich es hauptsächlich als Backtriebmittel, als Natronlauge beim Brezelbacken, beim Gemüsekochen und zum neutralisieren etwas zu saurer Speisen einsetze. Da brauch ich auch keine großen Mengen, und so ein 250g-Päckchen vom Mixmarkt hält auch fast ein Jahr.

      Nee, das Natron hält sich mit Abstand am längsten, wenn Du es in der Pulverform belässt. Am besten setzt Du nur soviel Spritzbrühe an, wie Du auch wirklich brauchst. Das Zeug ist nämlich recht reaktionsfreudig und neutralisiert Dir binnen weniger Minuten sämtliche sauren Wirkstoffe, die Du gleichzeitig mitausbringst, bis hin zum völligen Wirkungsverlust.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Nichtmischbarkeit von Pflanzenschutzmitteln" geschrieben. 19.07.2019

      Zitat von Dietmar im Beitrag #1
      Im Allgemeinen können Pflanzenschutzmittel gemeinsam gespritzt werden - aber eben nicht immer. Manche Mittel dürfen nicht zusammen ausgebracht werden. Einige Unverträglichkeiten hatte ich schon irgendwo gepostet, aber es ist besser, wenn man alle Unverträglichkeiten mal an einer Stelle zusammenfaßt.

      Unverträglich sind zum Beispiel:
      Forum Star - Switch
      Kupfermittel - Teldor
      Backpulver - XenTari
      Kupfermittel - XenTari, Raupenfrei

      Kupfermittel sind z.B.: Kupferoxychlorid (Kuprikol u.a.), Kupferoktanoat (Cueva u.a.), Kupfersulfat (Bordeauxbrühe)

      Falls Euch weitere Unverträglichkeiten bekannt sind, dann bitte ich um Ergänzung.

      Kein Pflanzenschutzmittel sollte mit Eisensulfat oder Magnesiumsulfat gemischt werden.




      Ich kann zu den einzelnen Mitteln wenig sagen, weil die größtenteils Wirkstoffe enthalten, die in der Landwirtschaft nicht oder in anderer Form (z.B. als Beize) zum Einsatz kommen.

      Dass Backpulver (Natron) nicht gut mit Insektiziden bzw. Bakterien harmoniert, ist ein alter Hut. So darf ich z.B. bei Raps die Spritzbrühe mit Zitronensäure ansäuern und auf einen Ziel-pH-Wert von 5,5 bringen, wenn ich neben einem Insektizid (Pyrethroid) noch einen Bordünger ausbringe, weil das Bor den pH-Wert deutlich anhebt. Den gleichen Effekt hat auch das Natron. Auch hier ist eine Ansäuerung angeraten, weil die Bakterien ein saures Medium mögen und bei einem zu hohen pH-Wert absterben.

      Mit Bittersalz (MgSO4) hatte ich noch nie irgendwelche Verträglichkeitsprobleme in Kombination mit einem Wachstumsregler oder einem Fungizid. Das kommt bei mir bei der Blattbehandlung standardmäßig mit, weil der hohe Kalkgehalt unserer Böden die Mg-Aufnahme reduziert. Allerdings sollte man das Bittersalz zuerst im Wasser auflösen lassen, bevor man das Fungizid hinzugibt.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Duaxo" geschrieben. 20.06.2019

      Zitat von Dietmar im Beitrag #1
      Duaxo ist ein frei verkäufliches systemisch wirkendes Fungizit gegen Oidium und somit, so weit mir bekannt, das einzige frei verkäufliche. Systemisch wirkende Fungizite sind vor allem vorteilhaft in der zweiten Vegetationshälfte, da dann eine beidseitige Benetzung der Blätter (Dichte der Laubwand) und der Trauben (Organzabeutel) nicht mehr möglich ist. Für Pero gibt es das systemisch wirkende Phosfik und für Botrytis das systemisch wirkende Teldor (nur einmal pro Saison), so dass mit Duaxo die "Lücke" geschlossen werden könnte.

      Duaxo hat aber einen Haken: Es ist im Weinbau nicht zugelassen, aber für diverse Obstarten, z.B. Kirschen. Die Wartezeit beträgt 28 Tage. Der Wirkstoff ist Difenoconazol. Resistenzmanagement: Wirkstoffgruppe G, nur 2 x pro Saison anwenden!

      Der gleiche Wirkstoff ist in einem für den Weinbau zugelassenen Mittel gegen Oidium enthalten: in Dynali. In Dynali ist ein zweiter Wirkstoff enthalten: Cyflufenamid, wahrscheinlich, um eine Resistenz zu behindern.

      Frage: Wenn der gleiche Wirkstoff in einem für den Weinbau zugelassenen Fungizid enthalten ist, würdet Ihr dann Duaxo für Eure Reben einsetzen?





      Difenoconazol ist schon ein älteres Triazol, das in der Landwirtschaft eigentlich nur noch in ein paar wenigen Rapsfungiziden von Syngenta zum Einsatz kommt. Ein Mehltaumittel ist das eigentlich nicht - anders als das Cyflufenamid, das auch eine längere protektive Wirkung hat. Gleichwohl wird man wegen der guten systemischen Eigenschaften aber immer auch ein Triazol mit in die Mischung nehmen, weil Triazole sich bis ins Meristem verlagern und "mitwachsen". Natürlich tritt dabei (neben dem allg. metabolischen Abbau des Wirkstoffs) auch ein Verdünnungseffekt ein, weil sich mit dem Wachstum der Pflanze der Wirkstoff auf eine immer größere Blatt- und Wurzelmasse verteilt.

      Einen Anfangsbefall wirst Du sicher auch mit Duaxo bekämpfen können. Bei nem stärkeren Befall sollte aber auch ein Mehltaupartner zum Einsatz kommen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Duaxo" geschrieben. 20.06.2019

      Zitat von Nexus95 im Beitrag #5
      Hier in Spanien ist von Bayer, mit den Wirkstoff "Bacillus Subtilis", das Produkt "Senerade Max" zugelassen. Weiß jetzt nicht, ob es auch in Deutschland zugelassen ist. Ich vermute aber auch. Für Reben hat "Bacillus Subtilis" eine Wirkung gegen Botrytis. Es hat glaub ich auch eine antibakterielle Wirkung. Da nur in großen Packung, werdet ihr wahrscheinlich einen Sachkundenachweis brauchen, für den kauf.


      Das ist aber kein Fungizid sondern ein Bakterizid, das v.a. gegen Feuerbrand eingesetzt wird. Gegen Oidium (Echter Mehltau) wird das sicher nicht helfen

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Juni 2019" geschrieben. 09.06.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #12
      Zitat von Thomas im Beitrag #10
      Am meisten Wuchs steckt derzeit in der Senator B. Die ist wirklich klasse.


      Das ist diese blöde Senator B wo nicht wachsen wollte?



      Genau die!
      An dieser einen dicken Knospe, die ich die ganze Zeit im Auge hatte, ist aber auch gar nichts gekommen. Dessen ungeachtet hat sie still und heimlich unten an der Veredelungsstelle ausgetrieben.

      Aber auch die von den Gänsen abgeknabberte Liwia, bei der das Stängelchen beim leichten Anschneiden im Mai noch grün war, hat ausgetrieben. Eingegangen ist aber höchstwahrscheinlich die andere Liwia, die beiden Dolgoschdani und eine der beiden Preobraschenie. Ohne den Frost im Mai hätte ich 10/10, so sind es leider nur 6/10 geworden. Da werde ich wohl im Sommer nachpflanzen müssen. Aber so eine kalte Nacht im Mai hatten wir die letzten 20 Jahre nicht mehr. 2017 war es der 20. April (17 Tage früher).

      Erfreulicherweise haben an den älteren Reben (Arkadia, Pölöskei, Frumoasa Alba) sämtliche Knospen wieder ausgetrieben. Da durfte ich neulich schon wieder was ausbrechen.
      Ich will auch nicht klagen, weil die landwirtschaftlichen Kulturen dieses Jahr einfach toll aussehen. Da fallen so kleinere Rückschläge nicht so ins Gewicht. Es ist noch genug da, was das Herz erfreut.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Juni 2019" geschrieben. 04.06.2019

      Ich meld mich auch mal wieder, nachdem ich den Schock, den die Nacht vom 6. auf den 7. Mai bei mir hinterlassen hat, so ein bisschen verdaut hab. Da ist bei -5°C so ziemlich alles abgefroren - sämtliche Tomaten, Paprika, Zucchini, die Blätter der Nussbäume - und leider auch der Neuaustrieb der Reben.

      Dass die älteren Rebstöcke überleben, war irgendwie klar. Ich dachte allerdings, ich müsste mich von den langen Kordonarmen trennen, weil da keine Knospe mehr austreibt, aber dem war GsD nicht so. Da ist noch Leben drin.

      Bei den Neupflanzungen bin ich mir noch nicht so wirklich sicher, was überlebt hat und was nicht. Den Wiederaustrieb gab es bislang bei der Senator Burdaka, den beiden Beikonur, der Kinscher und zumindest einer Liwia und einer Preobraschenie. Nur die beiden Dolgoschdani sind wahrscheinlich hinüber. Bei einer Preobrashenie und einer Liwia bin ich mir noch nicht sicher.

      Aber alle treiben am Veredelungsknoten aus und nicht mehr am letzjährigen dünnen Holz. Das scheint überall abgefroren zu sein. Am meisten Wuchs steckt derzeit in der Senator B. Die ist wirklich klasse.


      P.S.: Das auf dem Bild ist definitiv eine Wanze.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai 2019" geschrieben. 06.05.2019

      Zitat von HeideTraube im Beitrag #15
      Bei uns waren heute morgen -3 Grad
      Trotz flies und teilweise Pappe bei den Reben an der Hauswand sind etwa 30% der Triebe erfroren.
      Das sollte allerdings schon die kälteste Nacht gewesen sein.
      Für morgen sind 2 Grad und am Dienstag nochmal 1 Grad angesagt.
      Dann solte es erst mal erledigt sein mit der Frostgefahr .


      Das werden wohl für dieses Jahr die Eisheiligen gewesen sein - wenn auch ne Woche früher als sonst.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai 2019" geschrieben. 06.05.2019

      Na ja, allzu prickelnd sehen meine Tomaten auch nicht aus. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, die hätten nicht gelitten, aber die Schäden sieht man immer erst einige Stunden später. Ich bin aber dennoch guter Dinge, dass die sich wieder berappeln.
      Den anderen Pflanzen ist nichts passiert. Die Paprika und die Engelstrompeten scheinen doch nen Ticken weniger frostempfindlich zu sein. Allerdings stehen die auch etwas höher und nicht da, wo sich die Kälte staut.

      Auch bei der weiter entwickelten Preobrashenie haben sich die Blattadern etwas dunkel gefärbt - etwas, was ich bereits letztes Jahr im Herbst nach einer Frostnacht entdecken konnte, aber die Pflanzen haben sich alle wieder berappelt.

      Jedenfalls könnte es langsam mal wieder etwas wärmer werden!

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai 2019" geschrieben. 05.05.2019

      Zumindest die erste Nacht scheint einigermaßen glimpflich und ohne Pflanzenausfälle vorübergegangen zu sein. Wir hatten 0,5 Grad minus und auf den Tomaten lag ne dünne Eisschicht von den gestrigen Niederschlägen. Und auch die Wassertropfen auf dem Spalierdraht waren leicht gefroren. Mag sein, dass ein paar ältere bodennahe Blätter draufgehen, aber das Herz bzw. die jungen Bläter sind noch unbeschadet.

      Noch wichtiger aber - auch den Reben ist nichts passiert. 2017 sah das schon deutlich schlimmer aus. Da war so ziemlich alles Matsch

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai 2019" geschrieben. 03.05.2019

      In der heutigen Wettervorhersage ist man mit den Tiefstwerten auf 2 Grad hochgegangen, was wohl schlimmstenfalls auf Temperaturen um den Gefrierpunkt hinauslaufen wird.

      Viel tiefer sollte es aber auch wirklich nicht gehen, weil ich so ziemlich alles schon ausgepflanzt hab, was vergleichsweise frostempfindlich ist (Tomaten, Paprika, Zucchini, Engelstrompeten). Das wäre ne Riesenpleite, wenn ich mich von dem all dem wegen 1-2 kalten Nächten verabschieden müsste, zumal ich auch noch alles selber vorgezogen hab.

      Die Reben machen mir von Tag zu Tag mehr Spaß. Jetzt ist auch bei der blöden Senator die Knospe aufgepflatzt. Am meisten Wuchs steckt bislang in der Preobrashenie. Allerdings frage ich mich, ob ich die überzähligen Triebe nicht etwas zu früh ausgebrochen hab angesichts der Frostgefahr.
      Überraschend positiv zeigt sich übrigens auch diese Kinscher, die letztes Jahr noch nicht mal Streichholzstärke hatte, weshalb ich auch nur die Knospe an der Basis berücksichtigen konnte. Das Gleiche bei der einen Liwia mit der schlechten Holzreife. Die hat auch nur ganz unten an der Basis ausgetrieben, während das letztjährige Holz weitestgehend abgefroren ist. Die musste ich auch ganz zurückschneiden.
      Alle anderen treiben an der ersten oder zweiten Knospe des letztjährigen Holzes aus.

      Heute habe ich mit der Sense mal alles freigeschnitten und ein paar Schneckenkörner ausgelegt, weil ich gestern schon welche fand. Diese Biester kann ich nicht an den jungen Trieben gebrauchen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Mai 2019" geschrieben. 02.05.2019

      Ich hab heute meine 50 Paprika ausgepflanzt und meine Tomaten sind schon ne gute Woche in der Erde. Ich glaub aber nicht, dass die nen Schaden nehmen, wenn die Lufttemperatur in den Morgenstunden kurzfristig auf 1 - 2 Grad minus runtergeht, wobei die Paprika oftmals etwas kältetoleranter sind als die Tomaten.

      Bei uns sind von Samstag auf Sonntag 1 Grad plus als Tiefsttemperatur gemeldet, was aber nicht heißt, dass es doch noch etwas leicht gefrieren kann. Wir haben allerdings schon Anfang Mai und werden sicher keine 6 Grad minus mehr bekommen wie am 20. April 2017. Insofern sehe ich das alles recht entspannt - auch bei den Trauben.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 28.04.2019

      Wir hatten jetzt am Wochenende den ersehnten Regen mit knapp 18mm, was für einen Wachstumsschub sorgen sollte.

      Von den 10 gepflanzten Jungreben sind mittlerweile 8 ausgetrieben - die beiden Preobrashenie, die beiden Dolgoshdany, die beiden Baikonur, sowie die Kinsher und eine der beiden Liwia. Nur diese blöde Senator Burdaka ziert sich noch etwas, obwohl sie seit Wochen schon ne fette Knospe mit sich rumträgt. Und das Sorgenkind bleibt die abgefressene zweite Liwia. Die Pflanze lebt zwar noch, aber hormonell tut sich da noch nicht sehr viel. Die wird wohl bis Juni brauchen, bis sie austreibt. Das gleiche Spielchen hab ich aber auch schon bei ner Arkadia vom Schmidt erlebt.
      Aber alles in allem bin ich doch recht zufrieden mit der Entwicklung der letzten beiden Wochen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 19.04.2019

      So wie es aussieht, treiben von den 10 gepflanzten Setzlingen 9 aus. Nur die eine Liwia, die mir die Gänse vom Nachbar runtergefressen haben, ist wohl vertrocknet oder erfroren. Die andere Liwia mit der schlechten Holzreife hat zumindest ganz unten an der Basis noch eine schöne Knospe. Der Rest vom Stängel ist wohl erfroren.

      Ausgeschlagen haben bei mir bislang bloß die beiden Preobrashenie. Die anderen werden wohl noch ein paar Tage brauchen. Die sind einfach noch nicht so weit.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 04.04.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #5
      Das ist ja das wertvolle bei der Beikonur! Auch die Liwia wacht später auf.In Regionen wo Spätfröste gibt ist das sehr gute Eigenschaft....


      Jetzt, wo Du's sagst - bei der Liwia ist auch noch nichts von Knospenschwellen oder gar Austrieb zu sehen.

      Aber wenn Du das bestätigst, beruhigt mich das. Man denkt ja immer, da kommt nichts mehr, wenn sich so gar nichts tut, insbesondere wenn die Pflanzen noch so jung sind und noch keine großen Reservestoffe gebildet haben.

Empfänger
Thomas
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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