Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Thomas
Beiträge: 47 | Punkte: 145 | Zuletzt Online: 19.04.2019
Wohnort
Bad Mergentheim
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20.02.2018
Geschlecht
männlich
    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. Heute

      So wie es aussieht, treiben von den 10 gepflanzten Setzlingen 9 aus. Nur die eine Liwia, die mir die Gänse vom Nachbar runtergefressen haben, ist wohl vertrocknet oder erfroren. Die andere Liwia mit der schlechten Holzreife hat zumindest ganz unten an der Basis noch eine schöne Knospe. Der Rest vom Stängel ist wohl erfroren.

      Ausgeschlagen haben bei mir bislang bloß die beiden Preobrashenie. Die anderen werden wohl noch ein paar Tage brauchen. Die sind einfach noch nicht so weit.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 04.04.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #5
      Das ist ja das wertvolle bei der Beikonur! Auch die Liwia wacht später auf.In Regionen wo Spätfröste gibt ist das sehr gute Eigenschaft....


      Jetzt, wo Du's sagst - bei der Liwia ist auch noch nichts von Knospenschwellen oder gar Austrieb zu sehen.

      Aber wenn Du das bestätigst, beruhigt mich das. Man denkt ja immer, da kommt nichts mehr, wenn sich so gar nichts tut, insbesondere wenn die Pflanzen noch so jung sind und noch keine großen Reservestoffe gebildet haben.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 03.04.2019

      So wirklich lange kann's nicht mehr dauern, bis die ersten Reben ausschlagen. Bei den Neupflanzungen ist es wohl die Preobrashenie, gefolgt von der Senator Burdaka und der Dolgoschdani. Die Baikonur lässt sich noch etwas Zeit. Da aber alle Unterlagen gut angewachsen sind, ist das wohl auch nur eine Frage der Zeit.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "März 2019" geschrieben. 14.03.2019

      Zitat von hochrhybadenser im Beitrag #9
      Zitat von erzgebirgler im Beitrag #7
      Hier gibt es Gott sei Dank noch ein paar Imker.In China gibt es große Landstriche ohne Bienen.Dort müssen die billigen Arbeitskräfte in den Obstplantagen auf die Bäume klettern und die Blüten mit einen Staubwedel befruchten.Es klingt wie ein Witz ist aber WIRKLICHKEIT.


      Diese Story kursiert landauf landab im Internet, wenn man mal Zeit hätte müsste man das mal ausgiebig recherchieren. Nur weils einer vom anderen zitiert wirds nicht wahr. In Asien sind bei Aepfeln absolut grosse ebenmässige rosagefärbte Früchte gefragt. Und das möglichst nur von der Sorte Fuji. Also brauchts Pollen von einer anderen Sorte -> Pollen kaufen ! und man meint halt das bei dem händischenbepinseln eine komplettere Befruchtung erfolgt ->vollständige Samenzahl -> grössere , schöner geformte Aepfel. Für die rosa Farbe werden die schönsten àpfel in Papiertüten eingepackt und kurz vor der Ernte wieder ausgepackt, damit sie etwas erröten.
      @Dietmar : wenig Bienen glaub ich, gar keine Bienen ist unwahrscheinlich. Aber die sind clever und stürzen sich auf die Massentrachten. da gehören einzelne Obstbäume nicht unbedingt dazu


      Das wäre zumindest auch eine Erklärung, warum man einen solchen Aufwand betreibt. Es gibt auch Leute, die kleben ihre Äpfel ab, bevor sie ausfärben, um ein Herz- oder Sternmuster zu erhalten.

      Ich hab mir übrigens vor Jahren mal so nen kleinen Knippbaum beim Lidl gekauft (war nur so ein kleines 50cm langes veredeltes Stöckchen). Da war auf dem Etikett ein Jonagold abgebildet. Letztes Jahr habe ich aber herausgefunden, dass das auch ein Fuji ist. Das waren so violettrote, sehr große Äpfel, die ewig nicht reif wurden und die ich erst Mitte November geerntet hab. Für den deutschen Markt ist die Sorte definitiv zu spät. Und wahrscheinlich stammt dieser Setzling auch aus China.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "März 2019" geschrieben. 14.03.2019

      Zitat von erzgebirgler im Beitrag #7
      Hier gibt es Gott sei Dank noch ein paar Imker.In China gibt es große Landstriche ohne Bienen.Dort müssen die billigen Arbeitskräfte in den Obstplantagen auf die Bäume klettern und die Blüten mit einen Staubwedel befruchten.Es klingt wie ein Witz ist aber WIRKLICHKEIT.



      Du glaubst doch nicht wirklich diesen Scheiß, dass die Chinesen ihre Bäume von Hand bestäuben ???
      China ist der weltweit größte Honigexporteur und einer der größten Exporteure von Obst (v.a. Pfirsiche). Außerdem haben sie eine Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen zu ernähren. Die Imkerei hat dort eine jahrtausende alte Tradition. Die könnten jederzeit ihre Bienenvölker in eine Obstplantage reinsetzen, um diese befruchten zu lassen.

      Wenn man allerdings zwei Sorten gezielt miteinander kreuzen will, muss man eine Fremdbefruchtung ausschließen und kann keine Insekten gebrauchen, die den Pollen der falschen Vaterpflanze verteilen.
      Das geht nur von Hand. Dazu klopft man den Blütenstaub der Vaterpflanze ab und trägt diesen mit einem feinen Pinsel auf die Narbe der Mutterpflanze. Bei selbstfertilen Pflanzenarten, die nicht auf Fremdbefruchtung angewiesen sind und bei denen schon ein leichter Windstoß zur Befruchtung genügt, muss man noch mit der Pinzette die Antheren entfernen, bevor sich die Blüte öffnet.

      Warum man diese Kreuzungsversuche an Halb- und Hochstämmen unternimmt und nicht an einem Busch- oder Spindelbäumchen, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht ist es in der Gegen zu trocken für diese kleinen Bäumchen, die natürlich längst nicht so ausladende tiefe Wurzeln haben wie ein Hochstamm.

      Ich würde da jedenfalls nicht so viel reininterpretieren oder gar so tun, als gäbe es in China keine Wildbienen mehr, so dass man die Obstbäume von Hand befruchten müsse. Allein der Gedanke ist schon mehr als absurd. Aber diese NGO's matschen den Leuten das Gehirn zu mit ihren Lügen und ihrer Billigpropaganda, dass dabei schnell mal der gesunde Menschenverstand auf der Strecke bleibt. Und wenn man nicht viel von der Materie versteht, ist man besonders anfällig dafür.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Biokohle (Pyrolysekohle), z.B. für Terra Preta" geschrieben. 11.03.2019

      Ich glaub nicht, dass Humusmangel das Problem in deutschen Gärten ist. Gerade die Kleingärtner hauen so viel Mulch und Kompost in ihre Beete, bis der Boden richtig schwarz ist. Das ist soweit weg von der Natur, wo der natürliche Humusgehalt irgendwo zwischen 2 und 4% liegt. Und dann wird auch immer noch wie wild gefräst und gehackt, weil der Boden ja locker sein muss. Dass dabei sehr viel Humus abgebaut wird, der dann als CO2 und Lachgas in die Atmosphäre entweicht oder als Nitrat ausgewaschen wird, wissen sie gar nicht.
      Und dann will auch jeder sein Hochbeet haben, das selbstverständlich keinen schweren mineralischen Naturboden enthält, sondern auch wieder nur verrottetes Pflanzenmaterial.

      Es ist sicher kein Fehler, in einen ausgelaugten Boden, der lange brach (unbewachsen) daliegt und nicht mehr viel Humus enthält, etwas Kompost und etwas Kalk einzuarbeiten - und wenn man's hat auch etwas Holzkohle, weil das die physikalischen Eigenschaften (Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit, Gasautausch) des Bodens verbessert, aber aufdüngen muss man ihn trotzdem noch, damit was wächst. Ansonsten sollte man den Boden nach Möglichkeit ruhen lassen.
      Der beste Nährstoffspeicher ist für für mich immer noch ein lebend verbauter Naturboden und die Pflanzen, die darauf wachsen und Kohlenstoffverbindungen aufbauen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 07.03.2019

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #29
      Düngen ab Eisheiligen nur dann, wenn man die schon aus gepflanzt hat. Nicht die nach den Eisheiligen auspflanzen und dann sofort dünnen.


      Es kommt natürlich immer darauf an, wie gut der Boden mit Grundnährstoffen versorgt ist. Die Pflanzen brauchen auch jetzt schon Nährstoffe, damit sie kräftig austreiben können.

      Natürlich muss man mit nitrathaltigem Stickstoffdünger noch etwas vorsichtig sein, solange die Spätfrostgefahr noch nicht gebannt ist, weil sich die Zellen sonst zu stark mit Wasser vollsaugen und platzen können, aber wenn der Dünger etwas Ammonium enthält, ist das sicher nicht von Nachteil.

      Aber wie gesagt - das kommt immer auf die Bodenversorgung an. Wenn der Boden gut mit Grundnährstoffen versorgt ist, bedarf es jetzt sicher noch keiner Düngung.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 07.03.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #26
      Jeder der jetzt Reben düngt macht riesen Fehler!
      Weil auch geringe mengen Stickstoff bringen Reben zum früheren Austrieb! Und nur EIN TAG endscheidet über Ertrag oder kein Ertrag über gesundes Wachstum oder mickrigen Wachstum wegen Frostschaden in Altholz bei Jungreben oder über überleben oder nicht überleben bei Jungreben! Viel Glück jetzt!


      Ich bezweifle, dass in dem überlagerten Dünger noch nennenswert Stickstoff vorhanden ist. Mir geht es auch mehr um Phosphat und Kali. Stickstoff dünge ich nochmal gesondert im Mai, wobei Spätfröste ab Anfang Mai bei uns eigentlich kein Thema mehr sind.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 06.03.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #24
      Thomas ,noch gar nichts machen! Wir machen dann zusammen wenn soweit ist! Nicht düngen oder wässern, gar nichts! im Herbst waren sie 2-3 Monate alt aber das ist kein Nachteil du wirst dass sehen!



      Das war ein Kalium-betonter Volldünger mit einem nur geringen Stickstoffanteil. Den hab ich vor kurzem von jemandem geschenkt bekommen, der auf Bio umstellt hat und keine synthetischen Pflanzenschutzmittel und keinen mineralischen Dünger mehr auf dem Hof rumstehen haben wollte (wegen der Kontrolle). Den musste ich aber erstmal mit dem Vorschlaghammer "pulverisieren", so hart war der. Und weil er nicht mehr streufähig ist, verwende ich den nun im Garten.

      So haben dann meine Beerensträucher, meine Oleander und meine älteren Rebstöcke nach längerer Zeit auch mal wieder einen Volldünger gesehen. Und weil im Schüsselchen noch was übrig war, haben die Jungpflanzen auch noch ein bisschen was abbekommen. Natürlich bin ich von den Knospen ein wenig weggeblieben. Ich will ja keine Ätzschäden produzieren. Auch das Sägemehl hab ich weggeräumt..

      Das Einzige, was ich an den Pflanzen direkt gemacht hab, ist, dass ich mal kurz mit nem Fungizid (Azol) drübergegangen bin, damit sich keine Pilze ansiedeln können. Da hab ich nämlich gerade auf die anschwellenden Pfirsichknospen was gegen die Kräuselkrankheit gespritzt.

      Ansonsten bin ich mir relativ sicher, dass die auch alle austreiben. Die Knospen liegen frei und haben keinen Bodenkontakt und sind für das dünne Stängelchen eigentlich recht gut ausgeprägt. Selbst das runtergeknabberte Pflänzchen, das ich jetzt nicht angeschnitten hab, scheint noch zu leben, auch wenn dort die Augen noch schlafen.

      P.S.: Was macht eigentlich Dein Online-Shop?
      Ist Deine Seite www.big-trauben.de off?

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 04.03.2019

      Zitat von Micha74 im Beitrag #19
      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #18
      Die Zahl von Augen für die Veredelung hat mit der Entwicklung der Rebe nichts zu tun. Für die Veredelung braucht man ein Auge Edelreis. Durch die Pflege und die richtige Entspitzung erzieht man kräftigere Rebe mit größerem Wurzelwerk. Und das ausgehärtet im Freien, ohne Gewächshaus.


      Genau
      Für eine Veredelung braucht man ein Auge,aber wenn Du eine ganz neue sorte also edelreis kaufst ,da hast nicht viele Augen zur Verfügung,da nimmst was da ist,der letzte Satz war nur für ganz neue Sorten gedacht wo noch nicht genug edelreis da ist



      Wenn nicht viel Edelreis da ist, nimmt man halt auch die schwächeren Augen aus dem oberen Bereich des Triebs, die man normalerweise verwerfen würde. Das sind schließlich alles Klone der Mutterpflanze mit dem gleichen genetischen Potenzial. Und wer eine ganz neue Sorte will, die noch nicht auf dem Markt ist, der muss eben in Kauf nehmen, dass er auch mal ein schwächeres Pflänzchen bekommt.
      Das ist bei den Ablegern von Erdbeerpflanzen nicht viel anders. Da werden die schwächeren weiter außen auch nicht weggeschmissen.

      Ich weiß nur zu gut, dass sich nicht alle Pflanzen gleich schnell entwickeln und manche einfach ein Jahr länger brauchen. Und wenn ich von 10 Pflanzen 3-4 Nachzügler hab, ist das nicht weiter schlimm. Wichtig ist nur, dass sie den ersten Winter schadlos überstehen. Später passiert idR nicht mehr viel, weil sie dann schon was kräftiger sind.

      Jetzt heißt es einfach nur abwarten und Daumen drücken. Bis Mitte April sind's ja noch ein paar Wochen. Bei den Pfirsichen und Nektarinen schwellen die Knospen jetzt schon an.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 03.03.2019

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #15
      Selbstverstandlich wachsen die dünnen ( wie Streichhölzer) auch . Aber die, wie Edding Stift oder Bleistiftdick sind, haben mehr kraft, Nahrung und bessere Wurzeln, für Wachstum. Ich habe im Herbst zwei neuen, schwachen ausgepflanzt. Bei uns war diesen Winter nicht kälter als -7 grad. Die Reben sehen gut aus.
      Die ich im Frühling veredelt habe und nach den Eisheiligen ausgepflanzt habe, sind bis zum Herbst Finger dick und 2m lang geworden. Deswegen bleibe bei meiner Meinung, das der Frühling die beste Zeit für die Auspflanzung ist.


      Von Streichholzdicke kann man in einem Fall (Kinscher) tatsächlich reden. Da wird dieses Jahr noch nicht viel drin sein, auch wenn ich nur den Trieb aus der untersten Knospe wachsen lasse.
      Die anderen Sorten (Baikonur, Preobraschenie und Dolgoschdanni) sind mehr oder weniger normal entwickelt. Da verspreche ich mir schon ein paar kräftigere Triebe.
      Eigentlich waren die Pflanzen für ihren Preis etwas zu schwach entwickelt - die vom Schmidt vor ein paar Jahren waren schon deutlich kräftiger - , aber diese modernen Züchtungen bekomme ich halt nirgendwo anders. Und es kommt mir auch nicht groß auf ein Jahr Entwicklungsrückstand an, wenn sie sich danach gut entwickeln. Die Unterlage (Kober 5BB) war jedenfalls gut entwickelt.

      Die Frühjahrspflanzung einer Vorjahrsveredelung hat sicher seine Vorteile, weil die gleich viel kräftiger anwächst, aber nicht jeder hat so große Gewächshäuser wie der Schmidt, wo die Pflanzen über Winter weiterwachsen können.
      Wir hatten in der Spitze übrigens -12°C, aber ich hab die unteren Knospen mit Sägemehl abgedeckt. Was darüber hinausragte, ist abgefroren.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 03.03.2019

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #11
      Thomas, wo hast Du die 10 schwachen Reben bestellt?


      Ich hab bei Jakob gekauft, weil ich neue, moderne Sorten haben wollte. Und ich will mich auch gar nicht beschweren, weil alle, bis auf die abgefressene Liwia - von der weiß ich's noch nicht - überlebt haben, selbst die spät veredelte Kinscher, die er nur wenige Tage im Programm hatte, und von der er wahrscheinlich auch nur wenige Stecklinge hatte.
      Die Unterlagen sind jedenfalls gut angewachsen und versorgen auch die Edelsorten mit Nährstoffen. Es war insofern vollkommen richtig, auch die schwächeren Pflanzen im Herbst auszupflanzen und etwas vor stärkerem Frtost zu schützen, um mal wieder auf die Ausgangsfrage zurückzukommen.
      Ob ich bereits nächstes Jahr so nen starken Trieb hab, um daraus nen Stock zu ziehen oder ob ich noch mal runterschneiden muss, weiß ich jetzt auch noch nicht. Auf jeden Fall werden die Triebe jedes Jahr was kräftiger und länger.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 02.03.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #9
      Auch die die ausgetrocknet scheinen können aus schlafenden Augen austrieben....Noch nicht weg machen mindestens bis Juni!


      Da ich dieses Frühjahr nicht vorhabe, etwas nachzupflanzen, bleibt erstmal alles stehen. Ich hab jetzt gestern auf 2-3 Augen (ca. 10cm) runtergeschnitten, und da kam - bis auf eine Ausnahme - überall was Grünes zum Vorschein. Weiter runter gehe ich erst kurz vorm Austrieb, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Aber die Pflänzchen sind schon noch sehr zart. Wenn die im ersten Jahr nen guten Meter machen, bin ich zufrieden. Viel mehr dürfte bei den meisten Pflanzen noch nicht drin sein.
      Anschließend gab's noch ne Handvoll Volldünger.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 10.02.2019

      Ich hab letztes Jahr im September 10 Jungreben gepflanzt, von denen zum Zeitpunkt der Pflanzung auch nur die wenigsten verholzt waren. Zum Teil sind sie auch noch etwas gewachsen, wenn auch nicht viel.
      Die ersten Nachtfröste hab ich auch nichts getan, weil ich wollte, dass sie ein bisschen abhärten. Später als wir Dauerfrost hatten und die Temperaturen nachts auf -12°C runtergingen, hab ich sie allerdings zuvor mit Sägemehl angehäufelt.
      Als ich jetzt am Mittwoch das Sägemehl weggewischt und mir die Knospen angesehen hab, waren die noch schön rot. Nur zwei Pflanzen sind wohl hinüber. Die haben die Gänse von meinem Nachbarn abgeknabbert und sind wohl ausgetrocknet.

      Mal schauen, wieviele am Ende auch wirklich austreiben!

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "Bewässerung" geschrieben. 13.11.2018

      Zitat von Dietmar im Beitrag #11
      Hier ein Bild meiner Gießhilfen. Durchmessr 75 mm, Länge 250 mm.

      Im Winter mache ich den Deckel darauf, damit nicht so viel Laub und Dreck hineingeweht wird. Im eingebauten Zustand fülle ich die Rohre mit zwei Handvoll grober Lava (8-16 mm), damit kein Schlamm aufgeschwemmt wird.

      Ziel: Beim Gießen gelangt oft kein Wasser an die Wurzeln. Mit den Gießhilfen soll sich das ändern. Kosten pro Gießhilfe mit Deckel: ca. 2 Euro.

      Diese Rohre findet man in der Sanitärabteilung der Baumärkte unter Abflussrohre.



      So ein PVC-Rohr ist zwar optisch nicht der große Hit, aber durch den großen Durchmesser und das lavahaltige Gestein, das ein langsames Einsickern des Gießwassers ermöglicht, ist auch die Verteilung nicht so schlecht.

      Dieses Problem des Dichtlagerns bzw. Verschlämmens hab ich auf unseren tonhaltigen Muschelkalkböden nicht. Da zieht das Wasser sehr gut ein. Jedoch findet durch das Austrocknen des Bodens ein Schrumpfungsprozess statt und es entstehen viele Hohlräume, so dass erst mal sehr viel versickert oder abfließt, bevor die Tonpartikel aufquellen und die Hohlräume schließen. Deswegen sollte ein Tonboden auch niemals komplett austrocknen

      Ich gieß normalerweise breitverteilt von oben und lass das Wasser dann langsam einsickern, und das vorzugsweise morgens, wenn es noch etwas kühler ist und noch nichts unproduktiv verdunstet. Natürlich halte ich den Stamm grasfrei und decke die Gießstelle anschließend wieder ab (mit alten Jutesäcken).

      Beim Gießen muss ich nur berücksichtigen, dass die Pflanzen alle am Hang stehen mit einer Hangneigung von 20-25% (Steillage). Ich gieß also immer den Boden oberhalb der Pflanzstelle und kann dann zusehen, wie das Wasser so langsam nach unten sickert. Ich hab zwar unterhalb der Pflanzstelle etwas Erde angehäufelt, aber wenn ich ohne Brausekopf gießen würde, würde das Wasser davonlaufen.

    • Thomas hat einen neuen Beitrag "November" geschrieben. 09.11.2018

      Zitat von Micha74 im Beitrag #4
      Bei mir kaum noch Laub dran, aber gut verholzt



      Irgendwie ist das immer ein trauriges Bild, wenn die Blätter so halbverwelkt runterhängen und dann irgendwann abfallen, so dass nur noch die leeren Ruten dastehen.
      Da freut man sich schon aufs nächste Jahr, wenn's dann endlich wieder losgeht

Empfänger
Thomas
Betreff:


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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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