Tafeltrauben - Diskussionsforum
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
flash
sick
heart
idee
frage
blush
smokin
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
lil
oh2
shocked
cool
[mail][/mail]
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
urmel
Beiträge: 815 | Punkte: 3235 | Zuletzt Online: 22.09.2020
Wohnort
nördlich von München 500mNN
Registriert am:
09.09.2017
Geschlecht
weiblich
    • urmel hat einen neuen Beitrag "Gibt es zwei Sorten Phosfik - oder ein neues Phosfik?" geschrieben. 20.09.2020

      Leider gibt es alles wo anders.
      Phosfik, Netzschwefel, Polyram gibt es im Internet. Natron bei Amazon und Braunol (Jod) im Internet oder in der Apotheke.
      Phosfik und Netzschwefel gibt es in kleineren Gebinden, 1l bzw 1kg. Braunol von 50ml bis ein Liter.
      Schwierig wird es bei Polyram, da hab ich nur 10kg Säcke gefunden. Das kannst Du bei 3 Reben an Deine Nachkommen vererben
      Vielleicht findet sich ja ein Traubenfreund der mal 10 kg gekauft hat und Dir gerne 1kg verkauft?

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Bogrebenerziehung vs. Waagerechtkordon" geschrieben. 20.09.2020

      Genau so

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Bogrebenerziehung vs. Waagerechtkordon" geschrieben. 20.09.2020

      Kannst Du haben

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Bogrebenerziehung vs. Waagerechtkordon" geschrieben. 20.09.2020

      Ich liebe die Kordonerziehung. Viel altes Holz, einfacher Schnitt, super Erträge! Was will man mehr?

      Man muss nur wissen welche Reben am langen Holz tragen und was man haben möchte

      K. Lutschistij ist so eine, Basalaugen eher kümmerliche oder gar keine Trauben, ab dem 3-4 Auge kann man ansehnliche Trauben erreichen, ab 5,6,7 werden es Riesen.
      Ich habe mich für die goldene Mitte entschieden, Auge 1und 2 sind für's kommende Jahr, 3,4 und 5 Tragruten, dahinter schneide ich sie ab.
      Erstens ist nicht mehr Platz und zweitens übernimmt sich Lutschistij immer sehr wenn man sie lässt.

      Zimus soll ähnlich sein, da habe ich noch keine Erfahrung. Allerdings hat Jakob mal geschrieben: wer seine Ruhe und schöne Trauben will schneidet sie kurz, wer Angebertrauben will und Überlastung riskiert schneidet lang.

      Venus trägt auf jedem Trieb mindestens drei Trauben egal ob sie aus dem Basalauge oder weiter hinten austreiben. Und es wird alles ohne ausdünnen reif!

      Bogreben habe ich gar keine mehr bei mir.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 20.09.2020

      Minthe, was hast Du dieses Jahr gegen Mehltau unternommen?
      Eigentlich dürfte Nachbars verpilzter Zucchini nichts ausmachen, das sind unterschiedliche Pilzstämme.

      Mein Spritzplan ist einfach, zum Austrieb Schwefel, Polyram und Phosfik. Bis zur Blüte noch ein bis zwei Mal Schwefel und Phosfik, je nach Wetter.
      Nach der Blüte Natron mit Jod und Phosfik, wobei Phosfik nicht mit Natron gemischt werden darf.
      Die Reben immer gut beobachten und bei Bedarf schnell eingreifen.

      Aktuell breiten sich auf den letzten (Jung)Trieben beide Mehltauarten aus.
      Allerdings spritze ich nun nichts mehr. einmal kommt demnächst der erste Nachtfrost der dem Spiel ein Ende macht und zum zweiten
      fallen diese Triebe beim Winterschnitt sowieso alle weg. Die meisten erfrieren eh, weil sie jetzt noch grün und weich sind.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Bau eines Spaliers" geschrieben. 19.09.2020

      Das schaut sehr malerisch aus, so hat man auch im Winter noch was für's Auge, im Sommer wird das Gerüst nach einigen Jahren unter dem Wein verschwinden.
      Robinienholz gilt als sehr haltbar, trotzdem würde ich die Stämme nicht direkt in die Erde graben sondern die in so Metallschuhe aus dem Baumarkt stellen. Dann halten sie ewig.
      Und, wie Ohne Chemie schon schrieb, noch Drähte dazwischen.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 18.09.2020

      Hier ein versprochenes Bild meiner K. Lutschistij. Jedes Jahr ein Traum Wenn das Wetter noch schön bleibt bekommen sie bestimmt noch mehr Farbe.



      Die anderen sind bei den Sorten.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 16.09.2020


      Weil ich hier im Forum fast immer lese wird umveredelt, kommt weg, taugt nichts, ist zu anfällig.

      Deshalb habe ich das Gefühl sie ist nicht so beliebt.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 14.09.2020

      Mit Reblaus hat sich Jemand gefunden der meine Liebe zu K. Lutschistij teilt
      Wenn sie der Biodynamiker ohne zu spritzen bis zur Reife bringt kann sie doch gar nicht so anfällig sein wie viele behaupten.

      Bei mir ist sie auch wieder wunderbar geworden! Bilder folgen noch.

      Meine Strategie ist voll aufgegangen.
      1. Kurz vor der Blüte nicht mehr spritzen
      2. Kurz vor der Blüte die Triebe entspitzen
      3. Gescheine nicht komplett entfernen sondern nach der Blüte bei Erbsengröße bei allen Trauben das untere Drittel abschneiden.
      4. Nach dem Entspitzen die Rebe einfach wachsen lassen wie sie will. Nicht ausgeizen nicht einkürzen, nichts.
      5. Bei Erbsengröße noch Mal vorsorglich Phosfik und Natron oder Schwefel, danach gut beobachten und gegebenenfalls eingreifen.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Emulgieren – Wasser und Öl verbinden" geschrieben. 07.09.2020

      Das weiß ich alles nicht.

      Ich habe nur die Aussage des Veitshöchheimer Gärtners wiedergegeben.

      Ausprobieren und seine Erfahrungen selbst machen darf schließlich jeder selbst.

      ...und sie anschließend mit uns teilen...

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Emulgieren – Wasser und Öl verbinden" geschrieben. 07.09.2020

      Einer der Gärtner im Veitshöchheimer Schaugarten hat mir mal erklärt, dass sie Öl als Spritzmittel überhaupt nicht gut finden. Das war als es dort noch Tafeltraubentage gab.
      Der Grund:
      Öl verklebt die Spaltöffnungen der Blätter. Dadurch würden der Gasaustausch und die Klimatisierung der Rebe massiv gestört.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Gibt es zwei Sorten Phosfik - oder ein neues Phosfik?" geschrieben. 05.09.2020

      Ich fürchte, das ist von allem zu viel.

      So einen starren Spritzplan habe ich nicht. Ich mache viel vom Wetter und meinen Beobachtungen an den Reben abhängig.
      Um schnell reagieren zu können muss man die Reben allerdings täglich inspizieren. Zumindest diejenige welche man als die empfindlichste kennt. Behandelt werden dann natürlich alle.
      Wenn der echte Mehltau (Oidium) droht nützt es überhaupt nichts Phosfik zu versprühen. Da helfen Natron+Jod.
      Phosfik nur beim falschen Mehltau (Peronospora)
      Eben habe ich hier im Forum nachgelesen, dass man saure (Phosfik) nicht mit basischen (Natron) Mitteln mischen darf weil sich die Wirkung aufhebt. Beitrag 5, von Thomas: Nichtmischbarkeit von Pflanzenschutzmitteln

      Einen Artikel über die Wirkung der Phosphorigen Säure habe ich auch wiedergefunden. Bei der Lektüre wird auch klar, warum der Phosphoranteil im Phosfik nicht mehr deklariert wird.

      https://lvwo.landwirtschaft-bw.de/pb/MLR...n+Blattduengern

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Gibt es zwei Sorten Phosfik - oder ein neues Phosfik?" geschrieben. 04.09.2020

      Kannst Du doch nix dafür

      Ja, die geteilten 10l reichen eine Zeitlang. Ich habe meinen ersten Liter Phosfik 2011 gekauft, heuer im August war er leer.

      Allerdings bist Du mit einem Preis von 6.80€/L dabei, ein Liter kann einzeln bis zu 20€ kosten. Und schlecht wird es auch nicht.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Gibt es zwei Sorten Phosfik - oder ein neues Phosfik?" geschrieben. 04.09.2020

      Antwort ist schon da

      Sehr geehrte Frau Frank,
      in Abstimmung mit den Behörden deklarieren wir den P2O5-Anteil im Phosfik seit 2 Jahren nicht mehr.
      Das Produkt selber haben wir nicht verändert, es hat seit über 20 Jahren dieselbe Zusammensetzung.
      Phosfik ist ein EG-Düngemittel, und kein Pflanzenschutzmittel!
      MfG
      Bernd Kemper

      Also Entwarnung.
      Irgendwann, vor Jahren, hatte ich was gelesen, dass , wenn man es Pflanzenschutzmittel nennt, eine Zulassung beantragt werden muss. Hatte was mit der Zulassung im Bio-Anbau zu tun.
      Das würde so teuer, dann würde Phosfik in 50ml Fläschchen für 10 € verkauft und wäre ein Pflanzenschutzmittel.
      Wahrscheinlich war der Kompromiss mit der EU Phos einfach nicht mehr drauf zu schreiben.
      Trotzdem blöd, wenn man nicht lesen kann was drin ist.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 04.09.2020

      Bei meiner Boschi Dar waren auch nur zwei dran und bei Pavlovski auch nur wenig wegen des Regens zur Blütezeit. Ist trotzdem frustrierend.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Gibt es zwei Sorten Phosfik - oder ein neues Phosfik?" geschrieben. 03.09.2020

      Glück gehabt

      Bei meiner Suche fand ich noch viele Händler die in den Angeboten das "alte" Phosfik abbilden.
      Ich war nicht mutig genug das zu kaufen.
      Bei Biolchim ist nur noch das ohne gelistet.
      Was macht man wenn's ohne Phosphor ist? Zurückschicken wegen arglistiger Täuschung?

      Ist schon blöd, dass es immer noch Phosfik heißen darf obwohl gar kein Phos mehr drin ist.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 03.09.2020

      Warum hat sie sich verabschiedet? War sie krank?

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Gibt es zwei Sorten Phosfik - oder ein neues Phosfik?" geschrieben. 03.09.2020

      Auf Grund Deiner Recherche hab ich angefangen zu suchen.
      Anscheinend gibt es das ursprüngliche Phosfik tatsächlich nicht mehr.
      Das wäre ein herber Verlust.
      Weil es sicherlich nicht nur mich interessiert hab ich den Berater von Biolchim deshalb angeschrieben.
      Bin gespannt ob jemand antwortet.
      Einen Liter "altes" Phosfik habe ich noch.
      Trotzdem wollte ich wissen, was es noch für Phosphorhaltige Blattdünger gibt. Groß ist die Auswahl nicht, hab nur diese Seite gefunden

      https://www.myagrar.de/Duengemittel/Duen...&hitsPerPage=32

      Davon ist dieser hier zwar nicht flüssig, aber in der Zusammensetzung dem Phosfik am nächsten. So unverschämt teuer wie manch anderer ist er auch nicht.

      https://www.myagrar.de/index.php?cl=details&anid=63306-00

      Aber wer braucht gleich 25 kg davon? Da müsste man sich zusammentun und teilen.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 03.09.2020

      Habe eben den ersten Rundgang nach dem Regen gemacht.
      S. Pavlowski und Boschi Dar Totalverlust, alle geplatzt. Jetzt schon zum zweiten Mal in zwei Jahren. Das macht keinen Spaß, die werden ersetzt, ich weiß nur noch nicht womit.
      Wenn ich schon wüsste wie Zimus, Klubni oder Daria schmecken und sich bei viel Regen kurz vor und während der Reifezeit verhalten....Leider erwarte ich erst nächstes Jahr Kostproben.
      Vielleicht hat ja Jakob auch was Neues Sensationelles

      Alle anderen haben den Regen schadlos überstanden.

      Lutschistij färbt um, die hat heuer sensationelle Trauben dran. Den üblen Oidiumbefall konnte ich zum Glück stoppen.
      M. Hambourgh hat auch die ersten blauen Beeren. Zitronni wird gelb und süß.

    • urmel hat einen neuen Beitrag "Pflanzenschutz" geschrieben. 03.09.2020

      Lieber Natron NahCO3 als Soda NA2CO3.

      Soda wirkt reizend auf Augen und Schleimhäute und ist als Gefahrstoff deklariert.
      Natron nicht.

Empfänger
urmel
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}
Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 2
Xobor Xobor Community Software
Datenschutz