Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Reblaus
Beiträge: 263 | Punkte: 1394 | Zuletzt Online: 08.11.2020
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Neustadt an der Weinstrasse
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09.10.2017
Geschlecht
männlich
    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "November" geschrieben. 08.11.2020

      Während in Dresden die Elbe zufriert, im Erzgebirge Schnee liegt und nördlich von München schon ganze Baumstämme im Kachelofen verheizt wurden, werden in der schönen sonnigen Pfalz immer noch Tafeltrauben in Bioqualität geerntet. Auf dem Foto sieht man die heutige Ernte. Es sind späte Sorten sowie Sorten, die wegen Überlastung erst spät reif wurden: Ossenij Tscherni, Festivee, Moldawa, Christine, Tara, Valentine, Atlantis, Sophie, Georg, dann noch eine mir unbekannte weiße Sorte aus dem Jakob-Kühn-Institut und die letzte Nizina, die immer noch viel zu viel Säure aufweist. Meines Erachtens kann man bei dieser Sorte die Säure auch durch langes Hängenlassen nicht zufriedenstellend abbauen. Insgesamt ernte ich überraschenderweise immer noch sehr knackige und gesunde Trauben. Der Regen konnte nur den sehr reifen Trauben, deren Beerenhaut mittlerweile sehr dünn geworden ist, etwas anhaben.
      Kommendes Wochenende wird allerdings Schluss sein. Dann werden die letzten Trauben in den Erntekorb wandern. Ein paar wenige Sorten würden sicherlich noch einige Zeit durchhalten, der Festigkeit der Trauben nach zu urteilen sicherlich noch mindestens zwei bis drei Wochen. Aber das werden sie leider nicht mehr schaffen, weil ich sie bis dahin gegessen haben werde. Damit geht ein super erfolgreiches Traubenjahr dem Ende entgegen und ich freue mich schon auf´s Schneiden und Formen der Reben im Winter.|addpics|hus-6m-6fae.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Highlights und Flops im Jahr 2020" geschrieben. 18.10.2020

      Kaum ist man mal ein paar Tage nicht im Forum, schon erklären einzelne bereits Anfang Oktober die Traubensaison für beendet. In der schönen Pfalz ist noch lange nicht Schluss. Erstens sind die Sorten entsprechend ausgewählt und zweitens sind die Trauben nach wie vor relativ gesund. Und die richtig späten Sorten kommen erst noch. Das Laub bekommt langsam aber verhalten etwas Mehltau, aber für Mitte Oktober ist das in Ordnung. Hier die heutige Ernte, 10 reife und nach wie vor knackige Sorten.|addpics|hus-6l-9217.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 27.09.2020

      Ende September, der Erntekorb ist immer noch voll und noch kein Ende in Sicht. Die 20 mm Regen verteilt auf mehrere Tage hatten keinerlei Einfluss auf meine Trauben. Nach wie vor alles Top-gesund, knackige Trauben, keine Platzer, keine Fäulnis. Selbst die Trauben, die schon im August reif wurden und von denen ich versuchsweise eine Traube habe länger hängen lassen, machen i.d.R. noch nicht schlapp, sie verlieren nur an Spannung, d.h. sie sind lange nicht mehr so knackig. Nur die Katrusja-Traube ist mir weggefault, weil die Beerenspitzen eingerissen waren.|addpics|hus-6h-6ad3.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 19.09.2020

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #38
      Habe noch ein bisschen Katharina und Muskat Blau. Den Rest wurde schon verputzt. Erstlingstraube der Nizina hängt noch, lasse richtig reif werden. Habe gemerkt, das ein Paar Spättrauben brauche ich noch.

      Wenn du jetzt schon keine Trauben mehr hast, hast Du bei der Sortenplanung noch Luft nach oben. Du brauchst unbedingt späte Sorten. In Rheinhessen bekommst Du die auch locker reif. Meine Sorten sind so gewählt, dass sie von Ende Juli bis Ende Oktober reichen. Und dieses Jahr bei dem tollen Wetter wahrscheinlich sogar länger. Späte Sorten garantieren im Weinanbaugebiet auch im Spätherbst noch knackige und geschmacklich gute Trauben und man muss nicht mit Überlastung mittelspäter Sorten arbeiten oder sich mit verschrumpelten und viel zu süßen Beeren begnügen, die man lange hat hängen lassen. Je besser das Anbaugebiet, desto eher ist bei frühen und mittelspäten Sorten Schicht im Schacht und desto mehr sind auch späte Sorten angezeigt. Das sieht bei Polarwinzern anders aus, bei denen ist aktuell nicht mal Galachad, eine meiner ersten Sorten, reif. Dort machen späte Sorten absolut keinen Sinn.

      Heute geerntet, aufgrund des anhaltend guten Wetters allesamt sehr gesunde Trauben:
      Rosamunde, ist bekannt
      Zlatogar, letztes Exemplar
      Solotoi Don, die mit weitem Abstand knackigsten und festfleischigsten Beeren dieses Jahr
      Festivee, eine resistente Sorte aus Kanada, fruchtig und saftig
      Baikonur ist bekannt
      Katrusja, letztes Exemplar, jetzt noch stärkerer Muskat, nicht zu süß, steht mangels Regen noch überraschend gut da
      Walök, sehr leckerer Muskat, aktuell optimale Reife
      Wostorg, letztes Exemplar, steht ebenfalls noch sehr gut da und schmeckt noch super, nicht zu süß, nicht zu unrecht in vielen Kreuzungen ein Elternteil
      Podarok Irene, ist bekannt
      Galbena Nou, auch noch sehr leckerer Muskat
      Velika, sehr lecker, fleischig, optimaler Reifezeitpunkt
      No Name Jakob und Rote Victoria sind auch bekannt|addpics|hus-6g-c7d4.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 13.09.2020

      Der heutige Ernteteller beim Biodynamiker. Dieses Jahr ist ein hervorragendes Jahr bei mir, das beste bislang. Seit Anfang August schöne und gesunde Trauben in rauhen Mengen. Ich habe bislang keine Trauben an den Mehltau verloren und es sieht so aus, als wenn das so bleibt. Keine KEF, keine Traubenwickler, keine Fäulnis, nur etwas Pero an einzelnen Blättern. Eine tolle Geschmacksvielfalt jeden Tag! Und das alles in 100% Bio-Qualität, ohne Chemie. Wen es interessiert, hier die Sorten im Uhrzeigersinn, beginnend bei 12:00 Uhr:

      Liwia: nach wie vor eine meiner Favoritinnen, die sollte jeder im Garten haben
      Bozij Dar: das letzte Exemplar für dieses Jahr, eine schöne und gute Traube
      Baikonur: Erstertrag, bis jetzt geschmacklich kein Überflieger, mal die kommenden Jahre abwarten
      Bulust: geschmacklich sehr gute Traube vom Jakob, schöner Muskat
      Rote Victoria: geschmacklich sehr gute Traube, schöner Muskat
      Podarok Irene: geschmacklich sehr gute Traube vom Jakob, wird immer besser
      Zlatogar: sehr gute Traube vom Jakob, schöner Muskat, wird auch immer besser, geschmacklich ganz vorne mit dabei
      Falscher Monarch: Von Jakob als Monarch geliefert, ist aber eine blaue festfleischige Traube, fruchtig. Konnte die Sorte noch nicht herausfinden.
      Katrusja: Letztes Exemplar von der Schattenseite, etwas rissanfällig an der Beerenspitze, aber lecker, fruchtig mit Muskat
      Rischelie: Stelle ich demnächst noch gesondert vor, spezieller Geschmack, ich mag sie
      Nadeschny: Letztes Exemplar von der Schattenseite der Rebe, muss jetzt dringend gegessen werden

      In der Mitte ein kleiner Muskat bleu, ein Klassiker und in der Regel unproblematisch im Anbau, meine erste Tafeltraube die ich hatte, schöner Muskat

      Davor:
      Rechts: KM Lutschistii: Die Königin bei mir im Garten. Geschmacklich bislang für mich unerreicht. Die sollte jeder haben!
      Mitte: No Name Jakob: Eine Rebe ohne Namen vom Jakob. Erstertrag, geschmacklich gut, festfleischig, hat Potential
      Links: Iskra, war schon vor Wochen reif, mittlerweile goldgelb, steht immer noch da wie eine Eins, schön süß aber nicht pappig, als Kernlose absolut empfehlenswert
      |addpics|hus-68-5ee5.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "September 2020" geschrieben. 07.09.2020

      Die Pilzfestigkeit von einzelnen Rebsorten bzgl. des eigenen Standortes zu klassifizieren ist m.E. nicht zielführend. Hier spielen zu viele individuelle Faktoren eine Rolle, die auf andere Standorte nicht grundsätzlich übertragbar sind:

      Makroklima der Region: Ein Garten in Dresden, Odessa, oder auf 1.000 Meter Höhe ist z.B. nicht vergleichbar mit einem Garten in einem mildklimatischen Weinanbaugebiet.

      Makroklima des eigenen Gartens: Mein Garten ist z.B. aufgrund seiner Lage (wenig Durchzug) sehr pilzanfällig und das auch noch bei meinem Bioanbau. Die gleichen Reben in einem anderen Garten bringen wahrscheinlich andere Ergebnisse. Selbst in kleinen Gärten herrscht oft in einer Ecke ein anderes Mikroklima als in der anderen Ecke, erst recht in größeren Gärten, wenn z.B. noch Gefälle hinzukommt oder ein Bach in der Nähe fließt usw..

      Mikroklima am Standort der jeweiligen Rebe im Garten: Hier kann es große Unterschiede geben. Eine Mauer, eine große Pflanze oder auch die Bepflanzung des Nachbargartens, die ja saisonal und ggf. jährlich wechselt, können hier enormen Einfluss haben. Ich habe bei gleicher Sorte, die in 10 m Abstand stehen, im gleichen Jahr schon unterschiedliche Anfälligkeiten beobachtet.

      Bodenbeschaffenheit: Jeder Boden ist anders und birgt eine unterschiedliche Pilzlast. Wenn z.B. die Pflanzenteile / Blätter aus einem Jahr mit Pilzbefall in den Boden gelangen, hat man im Folgejahr eine stärkere Pilzlast vom Boden ausgehend.

      Düngung: Mit Kompost z.B. aus Grünschnitt gedüngter Boden bringt eine viel stärkere Pilzlast mit sich als mit Kunstdünger gedüngter Boden. Andererseits sind mit Kunstdünger gedüngte Pflanzen anfälliger gegenüber Pilzbefall.

      Unterbepflanzung: Je nachdem, was unter bzw. zwischen den Reben wächst, bringt diese Bepflanzung eine unterschiedliche Pilzlast mit sich. Je höher der Bewuchs und je anfälliger die Pflanzen im Unterbewuchs, desto höher die Pilzlast. Ein Problem, mit dem ich mit meiner Gründüngung ständig zu kämpfen habe.

      Jahresklima: Jedes Jahr ist unterschiedlich, keines gleicht dem anderen.

      Wie und wann wurde mit was gespritzt: Diese Faktoren haben einen sehr großen Einfluss. Vielleicht vergleichen wir wenig gespritzte Reben mit häufig gespritzten Reben oder Reben, die mit unterschiedlichen Mitteln in unterschiedlicher Konzentration gespritzt wurden.

      Wie oft hat es kurz vor Einbrechen oder während der Dunkelheit geregnet: Wer sich die Biologie der Mehltaupilze anschaut bemerkt, dass immer eine bestimmte Feuchtigkeit in Verbindung mit einer ausreichenden Zeit an Dunkelheit für die Entwicklung der Pilze erforderlich ist. Regenhäufigkeit, Regenmenge und Regenzeitpunkt Barrieren stark. Ein wichtiger Aspekt im Bioanbau. Ich komme hierauf bei meiner Jahresendbewertung dieser Saison noch darauf zurück.

      Blattmanagement: Zu dichtes Blattwerk fördert den Pilzbefall. Eine Rebe reagiert bei konsequentem Blattmanagement (durchlässiges Blattwerk, rechtzeitiges Entfernen kranker Bätter) ganz anders als bei Wildwuchs. Auch darauf komme ich noch zurück.

      Welche Pflanzen / Reben stehen in unmittelbarer Nähe: Eine pilzanfällige Pflanze / Rebe in unmittelbarer Nähe macht die Bewertung nicht vergleichbar.

      Sicher gibt es noch weitere Einflussfaktoren, die mir im Moment nicht einfallen.

      Fazit: Die Beobachtungen / Erfahrungen eines Tafelraubenliebhabers sind nicht übertragbar. Natürlich gibt es unbestritten Rebsorten, die eine höhere Pilzfestigkeit haben als andere (z.B. Muskat bleu oder die Americano-Sorten). Es ist aber keinesfalls gesagt, dass diese Reben im eigenen Garten aufgrund der o.g. Faktoren diese Pilzfestigkeit widerspiegeln. Ein Garten bietet leider keine Laborbedingungen, d.h. die jeweiligen Umgebungsbedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt sind nicht reproduzierbar, so dass auch die eigenen Erfahrungen jährlich wechseln können. Ich orientiere mich an den verschiedenen internationalen Bewertungen, vor allem z.B. von Winorosl, um mich einigermaßen zu orientieren. Die Angaben aus den russischen Foren oder aus der Ukraine sind z.B. schon weniger aussagekräftig. Und die von Slovplant gleich gar nicht: bei denen ist alles pilzfest.

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 03.08.2020

      Die ersten Hitzeschäden. Das sind die Schattenseiten des Entblätterns. Und nächste Woche wird es noch heißer.

      Phaeton färbt schnell um, höchste Zeit zum Einpacken!

      Chevchenko, ca 40 cm lange Trauben. Bisher waren die immer nur normal groß. Die passen noch nicht mal in die großen Organzabeutel...



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    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 21.07.2020

      Neben Wostorg (das Foto hatte ich schon gepostet) werden demnächst Super Extra (Bild 2) und Galachad (Bild 4) reif. Osella (Bild 1, vor genau einer Woche aufgenommen) färbt am stärksten um. Auf Bild 3 sollte man eigentlich Paryschanka sehen. Habe ich zumindest als Paryschanka bei Jakob gekauft. Aber das sieht eher nach Velez aus, d.h. Fehllieferung oder? Vielleicht kann das Jakob genauer sagen und aufklären, da ich Paryschanka nur von seinen wenigen Bildern aus diesem Forum her kenne und dort sieht sie ganz anders aus.

      Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich schon Herbst im oberen Teil des Gartens, d.h. alle Reben hatten aufgrund von Oidium überwiegend welke Blätter. Da war nix mehr zu retten. In diesem Jahr ist bis auf die einzelnen Blätter, die ich wegen dem falschen Mehltau entferne, alles schön grün. Bis auf Valantine haben sich die Reben auch sehr gut erholt. D.h. auch wenn man als Biogärtner mal ein extrem schlechtes Jahr erwischt, muss der Pilzdruck im Folgejahr nicht zwingend ebenfalls wieder hoch sein. Ich hatte das aber genau so erwartet weil ich dachte, Rebholz und Knospen sind voll mit Pilzsporen, die nur darauf warten, wieder loszulegen. Scheinbar haben meine diesjährigen Maßnahmen gegriffen. Oder es ist einfach nur Glück.|addpics|hus-5a-dd60.jpeg,hus-5b-bf84.jpeg,hus-5c-c1ed.jpeg,hus-5d-247b.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 19.07.2020

      Hier noch ein paar Bilder meiner Ersterträge dieses Jahr, Stand heute. Natürlich sind das alles keine Brüller, eher Mickermänner. Sollen ja aber auch keine Brüller sein. Nur ein erster Vorgeschmack im dritten Standjahr. Die Reben sollen lieber ihre Kraft in das Wachstum stecken. Umso schneller kann man richtige Trauben ernten.

      Von links nach rechts und nach unten: KM Citronni, Muskat Solomka, Zar Kutski, Lutschezarni, Rodnitschok, Irinka, Rote Victoria, Muskat Lethni, Iskra, Sponsor, Athos, Liwia.

      KM Citronni und Iskra fallen etwas größer aus, da schon im 4. Standjahr, aber die Trauben waren letztes Jahr dem Mehltau zum Opfer gefallen. Liwia ist auch etwas größer. Die ist mir 2015 beim Pflanzen knapp über der Veredelung komplett abgebrochen, aber dann glücklicherweise wieder ausgetrieben und musste komplett neu aufgebaut werden.|addpics|hus-4x-51a9.jpeg,hus-4y-73ff.jpeg,hus-50-09b1.jpeg,hus-51-a10d.jpeg,hus-52-2fa1.jpeg,hus-53-fe42.jpeg,hus-54-a3e6.jpeg,hus-55-0171.jpeg,hus-56-5665.jpeg,hus-57-96e4.jpeg,hus-58-16cb.jpeg,hus-59-0d07.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 17.07.2020

      Aktueller Stand beim Biodynamiker: Andauernder Kampf mit dem falschen Mehltau, bislang keine Anzeichen von Oidium, die Trauben haben die kritischste Zeit überstanden. Bisher keine Ausfälle. So langsam beginnt das Einpacken, sobald die Trauben beginnen weich zu werden bzw. umzufärben.

      Bild 1 Wostorg, einer meiner Lieblinge
      Bild 2 Christine, sehr anfällig. Wenn die in Bio gelingt, gelingt alles andere auch
      Bild 3 Katrusja
      Bild 4 Nadeshny
      Bild 5 Dolgozdany
      Bild 6 Walök
      Bild 7 Podarok Nesvetaya
      Bild 8 KM Lutschistii
      Bild 9 Nizina
      Bild 10 Bozi Dar
      Bild 11 Aladdin
      Bild 12 Zlatogar|addpics|hus-4k-6095.jpeg,hus-4l-f2fb.jpeg,hus-4n-0c56.jpeg,hus-4o-b11d.jpeg,hus-4p-ec2c.jpeg,hus-4q-9ac8.jpeg,hus-4r-6792.jpeg,hus-4s-34f8.jpeg,hus-4t-7e66.jpeg,hus-4u-e36e.jpeg,hus-4v-9a7d.jpeg,hus-4w-20c5.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 23.05.2020

      Zitat von Vorderpfälzer im Beitrag #218
      Was spricht deiner Meinung nach gegen Netzschwefel gegen echten Mehltau?


      Nichts.

      Es gibt m.E. mehrere Stufen, um Reben gegen äußere Einflüsse zu schützen.

      1. Man macht gar nichts. Das kann bei einzelnen sehr pilzfesten Reben unter sehr günstigen Umständen mal gut gehen. Ich habe das bei mir außer bei Muskat bleu noch nicht erlebt. Irgendwann im Jahr, früher oder später, schlägt der Pilz zu. Geschieht das sehr spät, richtet das auch keinen nennenswerten Schaden an. Geschieht dies früh, wird die Rebe geschwächt und Sie bedankt sich im Folgejahr. Für mich ist das zu riskant.

      2. Man spritzt mit Chemie. Das ist ein Rund-um-sorglos-Paket. Wenn man die richtigen Mittelchen zum richtigen Zeitpunkt nimmt. Die Rebe wird dadurch zur Faulheit in Sachen Abwehr von Krankheiten erzogen, d.h. die Rebe kommt ohne Chemie nicht mehr aus, weil sie nicht gelernt hat, sich selbst zu schützen. So etwas kommt für mich nicht in Frage.

      3. Man unterstützt die Abwehrkräfte der Rebe, damit sie sich selbständig gegen äußere Einflüsse schützen kann. Dazu gehören im biodynamischen Anbau Milch, Molke, Tees aus kieselsäurehaltigen Pflanzen wie z.B. Ackerschachtelhalm, Brennnessel, Mädesüß. Rainfarn, Tee aus Knötericharten um die Abwehrkräfte zu stimulieren. Das mache ich regelmäßig.

      4. Man unterstützt die Rebe, um sich gegen Krankheiten zu schützen, wenn es die Rebe nicht aus eigener Kraft schafft. Dazu gehören im biodynamischen Anbau Kupfer, Schwefel, Molke, Milch, Natronhydrogenkarbonat, Komposttee, EM, Getreideferment, Zwiebel- und Knoblauchtee usw.. Auch das mache ich regelmäßig. Ich bin gegen den Einsatz von Kupfer, habe aber auch kein geeignetes Mittel gegen falschen Mehltau. Schwefel wird bei mir in überschaubaren Mengen zu wichtigen Zeitpunkten eingesetzt, d.h. kurz vor und kurz nach der Blüte. Danach nicht mehr.

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 17.05.2020

      Bei mir sieht aktuell alles gut aus. Der Spritzplan vom letzten Jahr wurde komplett verworfen. In diesem Jahr orientiere ich mich strikt nach dem Wetter, ohne vorgegebene Wirkstoffe und Rhythmen. Zudem kommen neue biologische Mittel zum Einsatz. Erst wird erprobt und dann darüber geschrieben. Und ich fahre in diesem Jahr ein striktes Blattregime. Bis jetzt stehen die Reben gut da. Nach dem Regen gab es die alljährliche Attacke vom falschen Mehltau. Das habe ich aber sehr schnell und gut in den Griff bekommen. Aber so war es im letzten Jahr um diese Zeit auch. Und dann kam Ende Juni die echte Mehltau-Keule. Die im letzten Jahr betroffenen Reben haben dem Anschein nach stark gelitten. Die Austriebe sind im Vergleich eher verhalten, der Fruchtansatz ist überschaubar. Da darf mir dieses Jahr nix passieren.

      Nennenswerte Frostnächte gab es in der warmen Pfalz nicht. Demnach gab es auch keinerlei Schäden bei mir. Wir haben es wirklich gut (und schön) hier. Gleichwohl blutet mir immer das Herz, wenn Forumsmitglieder über ihre Schäden berichten. Insbesondere, wenn es starke Schäden sind, die einem das ganze Jahr und den Spaß versauen, wie heuer bei Inra1066.

      Jetzt kommen die spannendsten Monate im Jahr: Mai und Juni. Sie sind entscheidend. Ist erst mal die Erbsengröße überstanden, ist das Schlimmste vorbei. Jetzt heißt es aufpassen und in kurzen Abständen kontrollieren wie ein Schießhund. Und bei Bedarf, je nach Wetter, schnell reagieren. Diese Jahr gibt es keine Ausreden.

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 03.05.2020

      Hallo Erich,

      Baldrian spritzen gegen Frost bringt nur was bei Minusgraden bis -2 bzw. -3°C. Wird es kälter, bringt auch Baldrian nichts. Allerdings hilft Baldrian nach Frostschäden der Rebe, sich schneller zu regenerieren. Dies gilt auch für Schäden durch Hagel.

      Biodynamiker spritzen kein Baldrian, sondern Baldrianextrakt. Dieser wird vor dem Spritzen ca. 15-20 min. dynamisiert. Baldrianextrakt bekommst Du bei der Präparatezentrale oder bei der Präparatekiste. Einfach googeln.

      Es reicht, wenn Du wenige Tropfen (3-5) auf 5 Liter Wasser gibst. Beim biodynamischen Anbau heißt es nicht: viel hilft viel. Hier geht es um Informationen, die der Rebe weitergegeben werden und diese zur Reaktion animiert, d.h. hier sich vor Frost zu schützen. Gespritzt wird am Abend vor der erwarteten Frostnacht.

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 21.04.2020

      Habe am letzten Wochenende alle Reben ausgebrochen, auch den Kindergarten (auf einen Trieb). Bei den mittleren Reben bleiben drei Triebe, bei den älteren Reben wurde jeder zweite Trieb ausgebrochen. Früher hat mir das Schmerzen bereitet, jetzt läuft das wie geschmiert. Angst vor Frost habe ich nicht. Der Rebgarten liegt gut geschützt. Da müssen es schon mehr als -5° C sein, dann sind es bei mir im Garten 0° C. Wird es kälter, wird vorher Baldrian als Frostschutz gespritzt.

      Anschließend habe ich Blätter vom Sachalin-Staudenknöterich gesammelt. Die werden getrocknet und dann ein Wasserauszug daraus hergestellt und auf die Reben gespritzt. Die Pflanze enthält diverse Inhaltsstoffe, die auf die Reben gesprüht wie eine Impfung wirken sollen, d.h. die Reben fangen nach einer Woche an, Abwehrstoffe zu bilden und sie werden widerstandsfähiger gegen Mehltau. Bin mal gespannt, ob das tatsächlich wirkt.

      Der Sachalin-Staudenknöterich ist ein invasiver Neophyt, der wenn er irgendwo wächst, kaum mehr wegzubekommen ist und wie blöd wächst. Da wächst sonst nichts mehr. Man muss drei lang schwarze Folie über die abgemähten Halme legen, erst dann ist er hinüber. Für mich ist er von Nutzen. |addpics|hus-4j-68f0.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 14.03.2020

      Vor zwei Wochen habe ich meine Wintergründüngung abgemäht, letzte Woche den Kompost verteilt, etwas Kali-Magnesia gestreut und heute wurde alles leicht untergefräst und sofort die Sommergründüngung eingesät. Vor dem Fräsen wurde, wie es sich für einen Biodynamiker gehört, dynamisierter Hornmist mit Baldrian gesprüht.

      Zudem habe ich in den letzten Wochen immer wieder mal das Rebholz mit Natriumhydrogencarbonat und etwas Jod und den Boden mit Ackerschachtelhalmextrakt und Getreideferment gespritzt. Beides soll dazu dienen, die überwinternden Mehltausporen zu reduzieren. Leider hat es zwischendurch immer wieder geregnet, so dass man im Nachhinein nur schlecht verfolgen kann, welche Maßnahmen welchen Erfolg bringen. Das Wetter lässt im Bioanbau nun mal kaum reproduzierbare Bedingungen zu. So ist es schwierig, einen nachvollziehbaren Maßnahmenplan zu entwickeln, was mich unzufrieden macht. Oft fühle ich mich wie ein Zauberlehrling. Ich müsste halt nach Kalifornien umsiedeln, da scheint immer die Sonne.

      Zumindest sind jetzt alle Reben vermessen und ich kann im nächsten Winter schauen, welches Vorgehen welche Ergebnisse gebracht hat. Zumindest das scheint messbar und nachvollziehbar.

      Einige Reben bluten bereits, Urmel´s Schnitthölzer bilden im Glas die ersten Wurzeln (vielen Dank noch mal) und die über den Winter neu erstandenen Reben warten in den Töpfen auf die Pflanzung.

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Februar 2020" geschrieben. 19.02.2020

      Ich habe schon zwischen Weihnachten und Neujahr geschnitten und auch gleich die überflüssigen Augen geblendet. Zwischenzeitlich hat der Sturm den Trieb einer Rebe abgeknickt. Aber da ich immer einen Sicherheitszapfen mit zwei Augen stehen lasse, ist die Rebe gerettet. Neuer Kordon, neues Glück.

      Im kommenden Jahr werde ich den Winter erst einmal komplett abwarten. So alle 11 Jahre gibt es aufgrund geringem Vorkommen von Sonnenflecken einen späten und starken Wintereinbruch mit sehr tiefen Temperaturen. Eine exakte Vorhersage ist nicht möglich, da die Schwankungen zwischen 9 und 14 Jahren liegen. Aber Modellrechnungen deuten darauf hin, dass es 2021 wieder soweit sein könnte.

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 19.01.2020

      Letztes Jahr hatte ich den Versuch gestartet, auf die geschnittenen Reben beginnend im Januar Natrium zu spritzen, um die überwinternden Mehltausporen zu reduzieren. Gefühlt hat das nicht viel gebracht. Dieses Jahr starte ich einen neuen Versuch, diesmal mit einer Mischung aus Natrium und Betaisodona. Irgend jemand hat irgendwann mal davon geschrieben, dass er Betaisodona benutzt und damit gute Erfahrungen macht.

      Weiterhin habe ich einige meiner Reben vermessen, um zu sehen, wie sich mein Schnitt auf das Dickenwachstum der Triebe auswirkt. Dazu habe ich an jeweils drei Stellen mit der Schieblehre die Triebstärke der Reben gemessen und notiert. Einige Reben habe ich eher mit einem kurzen aber starken „F“-Trieb versehen, andere mit einem etwas längeren und mittelstarken Trieb und wieder andere mit einem sehr langen, aber schwächeren Trieb. Diese Reben werden nun im laufenden Jahr noch unterschiedlich belastet. Am Ende des Jahres werde ich die Reben erneut vermessen und dann sehen, wie sich unterschiedlicher Schnitt in Verbindung mit unterschiedlicher Belastung auf das Dickenwachstum der Triebe auswirken. Im großen und ganzen kann ich mir natürlich heute schon ausrechnen, was im Einzelnen passieren wird, aber mit den Messwerten kann ich meine Erwartungen nachvollziehbar überprüfen.|addpics|hus-4i-5170.jpeg|/addpics|

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Senkrechte " f " Erziehung" geschrieben. 10.01.2020

      Zitat von Vorderpfälzer im Beitrag #110
      Die Frage ist, will ich Zeit verlieren?

      Die Frage ist, was will ich mit meinem Tafeltrauben? Einfach immer nur nach Schema F schneiden und Trauben ernten? Das ist die einfachste, die sicherste und sicherlich nicht die schlechteste Variante. Du verlierst damit auch keine Zeit, aber Du verlierst Erfahrung. Und wer in seinem Leben keine Erfahrungen sammelt, der verliert Zeit. Wer jährlich immer das Gleiche macht bleibt auf seinem Wissensstand stehen und versteht am Ende seine Reben nur zu einem Bruchteil. Ich lerne zunehmend, wie die Reben auf bestimmte Maßnahmen reagieren. Es macht Spaß, die Reben je nach Wachstum immer wieder unterschiedlich zu gestalten und zu schauen, wie sich der Schnitt auf die Entwicklung der Trauben auswirkt. Ich verliere mit meinen Experimenten (eigentlich sind es Jakob´s Ideen) keine Zeit, ich gewinne welche.

      Zitat von Vorderpfälzer im Beitrag #111
      Jeder kann machen was er will. Vielleicht sind solche Experimente sogar nötig und hilfreich!

      Genau das ist der Sinn dieses Forums. Jeder macht das was er will, aber auch was er kann und berichtet davon. Der Rest des Forums kann was daraus lernen oder er lässt es, ganz wie er will. Ohne Experimente gibt es keinen Fortschritt und oft sind es die Rückschläge, aus denen man die entscheidenden Erkenntnisse gewinnt. Und wenn ich falle, dann maximal auf die Ebene derer, die nichts versuchen.

      Zitat von Vorderpfälzer im Beitrag Januar 2020
      Was soll das ganze Grünzeug am Boden?
      Das klaut den Reben im Sommer das Regenwasser. Hoffe du pflügst das noch unter.

      Dazu habe ich längst alles in der Rubrik „biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben“ geschrieben

      Zitat von Vorderpfälzer im Beitrag Januar 2020
      Warum nicht einfach einen horizontalen Korden auf Arbeitsebene?
      Warum so kompliziert, wenn es auch einfach geht?

      Dazu habe ich längst alles in der Rubrik „Senkrechte „f“-Erziehung geschrieben

    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Januar 2020" geschrieben. 05.01.2020

      Hier ein paar weitere Bilder von meinen Jüngsten. Nicht allzu spannend aber wichtig für die weniger Erfahrenen. Wegen meinem Sandboden und dem Bioanbau sind meine Reben immer ein Jahr hinten dran. Die ersten drei Bilder zeigen Reben vom vorletzten Jahr, die jetzt erst Beistiftstärke erreicht haben und auf drei Augen in Höhe des unteren Drahts geschnitten wurden. Die übrigen Knospen nach unten wurden geblendet. Auf Bild 1 habe ich allerdings noch das unterste Auge stehen lassen, weil ich diese Rebe beim finalen Durchgang ggf. doch noch einmal komplett zurückschneide. Sie erscheint mir einfach noch nicht stark genug. Die beiden anderen Reben sind definitiv stark genug.

      Die Bilder 4 und 5 zeigen Reben vom Vorjahr, die aufgrund mangelnder Stammstärke in diesem Winter noch einmal komplett zurückgeschnitten wurden und in 2020 schließlich Bleistiftstärke erreichen sollen. Man darf bei solch einer schlechten Entwicklung nicht zögern, die Rebe komplett zurückzuschneiden, auch wenn man dadurch ein Jahr verliert. Sonst erzeugt man Hungerleider, die sich anschließend jahrelang nicht gescheit entwickeln. Die Rebe auf Bild 5 hätte man ggf. schon auf 3 Augen auf dem untersten Draht schneiden können, aber im Zweifel schneide ich so wie hier zurück. Im Frühjahr versuche ich das unterste Auge zu entwickeln, um einen gleichmäßig dicken Stamm zu erzeugen, d.h. nachdem die Starkfrostgefahr vorüber ist, schneide ich diese beiden Reben noch einmal um ein weiteres Auge zurück.

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    • Reblaus hat einen neuen Beitrag "Januar 2020" geschrieben. 05.01.2020

      Ich habe gestern auch noch ein paar Bilder nach dem Schneiden gemacht. Wie man sieht, reicht es bei einigen Reben noch nicht zur Quadratform. Die aktuelle Form ergibt sich einfach aus der Art, wie die Rebe im letzten Jahr gewachsen ist und kann deshalb sehr vielfältig sein.

      Auf Bild 1 sieht man einen verlängerten Kordon. Im nächsten Winter wird der obere Trieb einfach um 90° nach rechts nach oben gebogen und mit einem Verlängerungstrieb waagrecht weitergeführt.

      Auf dem 2. Bild konnte ich das Holz nicht gescheit auf den waagrechten Draht biegen und habe es einfach erst mal nach oben und in einer Schlaufe wieder nach unten auf den waagrechten Draht geführt. Auch hier wird der Kordon im kommenden Winter einfach um 90°, hier nach links nach oben gebogen und mit einem Verlängerungstrieb nach unten weitergeführt.

      Beide Reben dürfen höchstens ein bis zwei Trauben tragen, sonst schimpft Jakob wieder. Besser wären natürlich gar keine, aber ich will ja auch ein paar Trauben zum Essen haben und nicht nur Holz entwickeln. Die meisten Augen habe ich geblendet. Auf den Fotos sieht man wie auf den Fotos, die ich bereits unter der Rubrik „senkrechte „f“-Form““ gezeigt habe, mehr als die von Jakob geforderten 3 Augen. Da ich nicht weiß, was der Januar und Februar noch an Frost bringen, lasse ich lieber ein paar Augen mehr stehen und breche die hinteren Triebe nach dem Austrieb aus.|addpics|hus-4b-81ad.jpeg,hus-4c-7214.jpeg|/addpics|

Empfänger
Reblaus
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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