Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Micha74
Beiträge: 459 | Punkte: 1652 | Zuletzt Online: 01.04.2020
Geburtsdatum
28. August 1974
Wohnort
Göppingen
Registriert am:
04.09.2017
Geschlecht
männlich
    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "März 2020" geschrieben. 23.03.2020

      Bei meinem standort waren es-3 grad heute Nacht,hab nichts zugedeckt,es sind höchstens angeschwollene augen da,dene machts nichts aus
      ,das gute ist das der austrieb jetzt durch die kälte verschoben wird,erhoffe mir dadurch das wir dem spätfrost entkommen,oder zumindest nicht so grosse schäden.
      Früher hatte mann obstbäume mit schnee angehäufelt damit die nicht zu früh austreiben und spätfrostschäden dann haben,hoffe jetzt auf den gleichen effekt.
      Dachte immer früherer austrieb ist gleich frühere ernte, ist es nicht immer,früher austrieb kann auch ernteminimierung sein durch erfrieren der ausgetriebenen grünen triebe,die später austreiber hollen trotzdem zeit nach,und sind trotzdem ende august -september reif,
      Wichtig eher ,brauchen wärme-Sonne ab april wo das wegetative wachstum richtig in fart kommt

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Kodrianka wirklich so schlecht?" geschrieben. 21.03.2020

      Kodrianka ist eine Sorte wie Arkadia auch , die meiner Meinung nach, in Osteuropa angebaut wurde,zu der zeit wo es noch nicht diese große Vielfalt an Sorten gab.das heist momentan haben sie Pflanzen davon im besten Ertragsalter.
      Diese ganze Pflanzen zu ersetzen wäre meiner Meinung nach, ein ernteausfall,und solange die nachfage da ist.
      Knackig, gut transportierbar, auch gut lagerbar im kühlräume,gute ertragsorte

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Kodrianka wirklich so schlecht?" geschrieben. 21.03.2020

      Zitat von Gewürztraminer im Beitrag #1
      Hallo zusammen,

      hier im Forum scheint die Sorte ja als eher fad zu gelten. In Osteuropa ist sie hingegen beliebt. Wir haben letztes Jahr zum ersten Mal von unserer Pflanze geerntet und fanden sie superlecker (haben allerdings auch wenig Vergleich, da wir noch nicht allzu viele Sorten probiert haben). Liegt es evtl. am Klima (wir wohnen im Raum Karlsruhe, also für deutsche Verhältnisse sehr sommerwarm)? Schmeckt die Sorte irgendjemandem hier?


      Ich habe Kodrianka , und bei mir wird sie auch bleiben, Grund,
      1.sie treibt bei mir später aus, hatte noch kein einziges Jahr ohne ertrag, wo andere sorten abgefroren sind.durch spätfrost,augen waren erst in wollestadium
      2.knackig, hat auch viele unbefruchtete Beeren, kernlose, die meine kinder so mögen.
      3.starker wuchs;hab sie bis mit 10-11 Trauben belastet one Probleme ( siehe fotos bei sorte kodrianka.

      Kodrianka hat mittlere pilzfestichkeit, braucht regelmässiges spritzen,
      Bei blühbeginn entspitzen , da verieselt sie weniger
      Reife Beeren platzen bei nassem Wetter, trotzdem bei mir eine zuverlässige sorte.
      Schneide sie auf ruten mit bis zu 10 Augen

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Tafeltraube mit gewürztraminerähnlichem Geschmack" geschrieben. 21.03.2020

      Muskat und süsse also zuckergehalt hängen von Belastung mit Trauben ( menge),stand ort der Rebe - Sonnenstunden die auf die Blatt oberfläche scheinen (1qm blattoberfläche/ kg Traube)

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Pflanzenschutz" geschrieben. 19.03.2020

      Am Wochenende soll noch mal frost kommen.warte bis nächste woche mit spritzen , Augen schwellen erst an

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Erziehung / Schnitt im zweiten Jahr" geschrieben. 08.03.2020

      Hier eine rebe ruslan
      Stark gewachsen. Hab hier zur Kostprobe zwei Zapfen aus geize gelassen.da zu fett gewachsen, da sind die normale augen ohne gescheine ,die geiz Augen haben normaler wuchs
      |addpics|h9x-56-7b2a.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Pilzkrankheiten" geschrieben. 29.01.2020

      Dachte am anfang vor Jahre das es ohne spritzen geht,und bin auf die Nase gefallen.,aber je nach standort der pflanzen ist die pilzfestichkeit unterschiedlich,habe es bis jetzt noch nicht im griff,da jedes jahr der pilzbefall anders ist,schau mir die reben an und denke alles gesund ,brauche nicht spritzen,und auf einmal panik, da ist es zu spät,(,mache zwar so drei spritzungen vor der blüte und danach zwei -drei, erkenne aber noch nicht den zeitpunkt wo ich vorbeugend spritzen sollte,so ein zeitpunkt wäre zb nach dem regen,aber mann hatt auch dauer regen,
      in weinbaugegenden gibt es vorwarnuhngen ,damit die winzer spritzen ,auch gegen was)

      nehme mir jedes jahr vor, es nicht mehr zu unterschätzen,und diszieplienierter alle zwei drei wochen zu spritzen,aber unterschätze es jedes mal.




      Hat jemand einen Jahres plan wie oft wann ,und mit was mann spritzen sollte uber das jahr?

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Bau eines Spaliers" geschrieben. 24.01.2020

      [quote=Ohne Chemie|p7425]Was ich auf der Doppelspalier erreiche, kannst Du auf der klassische nie erreichen. Auch mit 6 m nicht.
      Wie kannst mit einem oder zwei Ärmeln, das erreichen, was ich mit 4 oder 8 erreiche. Bei der Rebe 2+2 ist nicht 4 und 3+3 ist nicht 6........

      Hast Du es schon auf ertrag gehabt das Du es behaupten kannst?

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Bau eines Spaliers" geschrieben. 22.01.2020

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #25
      Ob der Draht mit dem Abstand von 4 m die 40-50kg Traben aushält?



      Für den Anfang reicht der draht.mit der zeit kann mann noch mall einnen dazu ziehn,verdoppeln.
      Die triebe wachsen nach oben und ranken sich auch selber in die obere drähte ein, die tragen dann auch mit.

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Senkrechte " f " Erziehung" geschrieben. 20.01.2020

      Über diese f-p Erziehung hab ich auch nachgedacht , hätte es nur mit Reben die schon vier-Fünf jahre alt sind machen können, bei den jungen brauche ich habs schon mal erwähnt bis vier Jahre , bis es Kostprobe oder ertrag gibt.
      Mann sollte schon den Stamm die grundreserve aufbauen bevor mann voll Ertrag belastet,in den ersten drei vier Jahre sollte man diese p Führung kaum belasten, da man die kraft eher für den stamm das holz braucht, auch wann die rebe im zweiten Jahrschon vier meter hat,ist es immer noch zu wenig dicke im stamm um viel Reserve zu speichern,würde diese Erziehung auf drei vier Jahre bilden, also langsam voran, auch die pergola ist nicht in zwei Jahre voll geworden,jakob sagte mal auch die rebe braucht ihre Kindheit. gehöre auch zu den ungeduldigen,und hab auch viele Sorten als jungreben überlastet, momentan taste ich mich voran, hab an vielen stellen die letzten ruten vertikal weitergezogen, so das ich den kordon verlängere, leider ist das ein durcheinanderbringen wo man echt nacher auf dem kordon sich vorantasten muss und die ruten durchzählen muss .
      Die f-p Erziehung ist eine gute Lösung um viel altholz auf geringem Platz zu bilden, aber braucht wie jede andere Erziehung seine aufbauzeit.

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Senkrechte " f " Erziehung" geschrieben. 09.01.2020

      Zitat von Jopse im Beitrag #116
      Zitat von jakob im Beitrag #113


      wenn zeit hast,komme ich vorbei und wir machen zusammen wenn willst...




      Wow, sehr gerne! Ich melde mich bei dir separat, dann können wir einen Zeitpunkt abmachen.



      Macht trotzdem mal ein Foto wie es geschnitten aussieht .

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Senkrechte " f " Erziehung" geschrieben. 09.01.2020

      Zitat von Jopse im Beitrag #108
      Dann gäbe es noch die Variante mit zwei Kordonen.
      Hat jemand Erfahrungswerte?

      Würde mich interessieren was ihr meint.



      ab welchen augen trägt Everest?, livia trägt auch auf zapfen,
      je nach sorte kannst jetzt zapfen oder vertikalen kordon lassen.wenn Du dir nicht sicher bist,dan würde ich zwei bogen a zehn -zwölf augen machen,die unteren ausbrechen,und dan beobachten dieses jahr ,wo trägt die sorte,ab den ersten augen auch,(dann kanst nächstes jahr auch auf zapfen schneiden),wenn die trauben nur nach hinten schön sind,also obere augen,dann nur länger schneiden ,mann sollte den schnitt der Sorte und dem platz anpassen.
      trozdem nicht überlasten,die rebe ist im dritten jahr,arg dick ist der stamm nicht,also auch auf das wachstum achten,wenn es stehen bleibt,dann trauben entfernen|addpics|mhv-6-002a.jpg,mhv-7-7b5d.jpg|/addpics|

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Januar 2020" geschrieben. 06.01.2020

      Zitat von Reblaus im Beitrag #10
      Ich habe gestern auch noch ein paar Bilder nach dem Schneiden gemacht. Wie man sieht, reicht es bei einigen Reben noch nicht zur Quadratform. Die aktuelle Form ergibt sich einfach aus der Art, wie die Rebe im letzten Jahr gewachsen ist und kann deshalb sehr vielfältig sein.

      Auf Bild 1 sieht man einen verlängerten Kordon. Im nächsten Winter wird der obere Trieb einfach um 90° nach rechts nach oben gebogen und mit einem Verlängerungstrieb waagrecht weitergeführt.

      Auf dem 2. Bild konnte ich das Holz nicht gescheit auf den waagrechten Draht biegen und habe es einfach erst mal nach oben und in einer Schlaufe wieder nach unten auf den waagrechten Draht geführt. Auch hier wird der Kordon im kommenden Winter einfach um 90°, hier nach links nach oben gebogen und mit einem Verlängerungstrieb nach unten weitergeführt.

      Beide Reben dürfen höchstens ein bis zwei Trauben tragen, sonst schimpft Jakob wieder. Besser wären natürlich gar keine, aber ich will ja auch ein paar Trauben zum Essen haben und nicht nur Holz entwickeln. Die meisten Augen habe ich geblendet. Auf den Fotos sieht man wie auf den Fotos, die ich bereits unter der Rubrik „senkrechte „f“-Form““ gezeigt habe, mehr als die von Jakob geforderten 3 Augen. Da ich nicht weiß, was der Januar und Februar noch an Frost bringen, lasse ich lieber ein paar Augen mehr stehen und breche die hinteren Triebe nach dem Austrieb aus.



      Die reben,das holz sieht noch ziemlich dünn aus,ich würde nur wenig belasten mit trauben,und schauen das ich die rebe das holz erst aufbaue.
      Auch meine reben brauchen manche bis vier jahre bis zur Kostprobe,je alles was nicht bleistiift dick ist schneid ich auf zwei augen zurück.|addpics|hus-4b-81ad.jpeg,hus-4c-7214.jpeg|/addpics|

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Januar 2020" geschrieben. 04.01.2020



      Die livia .wird zum kordon|addpics|h9x-55-00a3.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Januar 2020" geschrieben. 04.01.2020

      Hab viele reben auf kleinen Abstand deswegen durcheinandergezogen.

      Preopraschenie



      Arkadia.
      Versuche es auf zapfen



      Livia.als stikelrebe hat sie nur 4 Trauben tragen können. Zu wenig laubfläche.dafür zu dickes Holz. Hab mich für den dünnsten entschieden, und der wird zum vertikalen kordon gezogen
      |addpics|h9x-4y-ff62.jpg-invaddpicsinvv,h9x-50-9912.jpg,h9x-51-a93d.jpg-invaddpicsinvv,h9x-52-560c.jpg-invaddpicsinvv,h9x-53-1718.jpg-invaddpicsinvv,h9x-54-e3ab.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

    • Micha74 hat einen neuen Beitrag "Januar 2020" geschrieben. 04.01.2020

      So, hab heute geschnitten |addpics|h9x-4x-306b.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

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Micha74
Betreff:


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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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