Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Dietmar
Beiträge: 892 | Punkte: 1775 | Zuletzt Online: 21.04.2019
Name
Dietmar
Hobbies
Tafeltrauben, Lesen, Garten, Kultur, Wohnmobil, Haus
Wohnort
Dresden
Registriert am:
03.10.2017
Beschreibung
Etwa 10 km vom Elbtal (Weinanbau) entfernt auf einer Hochebene ca. 183 m über NN am Stadtrand von Dresden. Recht kontinentales Klima, d.h. Winter lang und z.T. sehr kalt, erste Sommerhälfte sehr heiß und trocken.

Wegen des Klimas gelte ich als "Polarwinzer". Meine Erfahrungen beschränken sich deshalb auf sehr pilzfeste Sorten (7 Punkte bzw. 2,5 Balla) mit einer Frostfestigkeit von mindestens -25 °C, die ultrafrüh oder sehr früh sind und deren SAT-Wert nicht höher als ca. 2300 ist.

Ich habe keine Profile bei Facebook, Google, YouTube, Twitter und Instagram.
Geschlecht
männlich
    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Frost 2019" geschrieben. Heute

      Lingen liegt ja eigentlich in einer weniger frostgefährdenden Lage, aber wahrscheinlich waren Deine Reben schon weit ausgetrieben. Bei mir entfalten die ersten Reben gerade das erste Blatt und manche haben erst angeschwollene Knospen. Deshalb hatte ich bisher keine Frostschäden. Vielleicht hast Du auch weniger frostfeste Sorten.

      Dafür habe ich schon die ersten Tomaten ins Freie gepflanzt - in der Hoffnung, dass die Eisheiligen ausfallen. Die selbst gezogenen Pflanzen waren einfach schon zu groß geworden. Falls doch noch Frost kommt, habe ich noch genug Ersatzpflanzen.

      Die Tomaten baue ich quasi als Zwischenfrucht an. Ich hatte ja schon im Herbst neue Pflanzstellen an der Hauswand geschaffen und die neuen Reben kommen erst im Spätsommer (hoffentlich).

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 18.04.2019

      Zitat
      Bin bis jetzt von spätfrost verschont geblieben dieses Jahr
      Unten rumba



      Meine Reben sind noch nicht so weit-

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Geht die Sortenexplosion weiter?" geschrieben. 10.04.2019

      Na ja, mit 2 Talisman im Gewächshaus kann man mehr Kerne erhalten, so dass aus einer größeren Anzahl von Sämlingen selektiert werden kann.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Geht die Sortenexplosion weiter?" geschrieben. 10.04.2019

      Ich habe eine Vermutung, warum die neuen Sorten so oft Talisman als Mutter haben.

      Bei der Zucht neuer Sorten will man ganz gezielt eine Muttersorte und eine Vatersorte kreuzen. Beim Vater gibt es da kaum Probleme. Bei der Muttersorte muss man jedoch den eigenen Pollen fernhalten, weil sich sonst die Muttersorte selbst befruchtet und der Pollen des Vaters kann da kaum bestäuben. Um diese Selbstbestäubung zu verhindern, werden die Mutterreben während der Blüte aufwändig "operiert".
      Da Talisman aber rein weiblich ist, hat diese Sorte keinen eigenen Pollen und muss deshalb während bzw. kurz vor der Blüte nicht operiert werden. Es reicht dann z.B. Talisman in einem kleinen "dichten" Gewächshaus" anzupflanzen. Die Vaterrebe (Bestäuber) könnte man zur Bestäubung in einem Kübel gepflanzt direkt neben die Talisman stellen. Die entstehenden Samen haben dann alle als Eltern Talisman und den gewählten Bestäuber. Trotzdem bringt jeder Kern eine neue einmalige Sorte hervor, da bei Reben bei jedem Kern die Gene der Eltern anders gemischt werden. Nun zieht man aus diesen Kernen Sämlinge und pflanzt diese zu Hunderten aus und beobachtet dann, welcher der vielen Sämlinge eine gute Eigenschaftskombination aufweist. Der bzw. die besten Sämlinge sind dann die ersten Reben einer neuen Sorte. Diese werden dann geklont, z.B. durch Pfropfen eines Edelreises auf eine Unterlage oder durch Bewurzeln des Edelreises.

      Im nächsten Jahr stellt man dann einen Kübel mit einer anderen Bestäubersorte in das Gewächshaus. Für die Zucht neuer Sorten braucht man bei Talisman als Mutter nur ein kleines Gewächshaus, in dem 2 Reben Platz finden.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 08.04.2019

      Zitat
      Das langjährige Mittel liegt bei ca. 860 l/qm.



      Das ist leider ein Zahlendreher. Richtig sind ca. 680 l/qm.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Frost 2019" geschrieben. 08.04.2019

      Zitat
      Eigentlich wäre es doch einen gute Idee die Wände vor denen Reben wachsen rot oder einem anderen dunklen Farbton zu streichen um das letzte aus den Reben rauszuholen.



      Die Farbe "rot" nur dann, wenn die Sorte aus Russland stamt.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 07.04.2019

      Bei uns hat es schon ca. 4 Wochen keinen Tropfen geregnet und in den nächsten 16 Tagen ist auch kein nennenswerter Niederschlag angesagt. Deshalb habe ich die Jungreben gegossen. Laut DWD ist Dresden zur trockensten Stadt Deutschlands geworden. Letztes Jahr hat es nur etwa 150 l/qm in unserem Stadtteil gegeben. Das langjährige Mittel liegt bei ca. 860 l/qm. Für Touristen ist das sicherlich gut, aber nicht für Gartenbesitzer. Im vergangenem Jahr hatte ich für jede Rebe eine Gießhilfe eingebuddelt, damit beim Gießen nicht nur die Oberfläche des Bodens feucht wird. Das geschah auch in der Hoffnung, dass ich diese Gießhilfen nicht brauchen werde, quasi analog der "Regenschirmversicherung". Diese bedeutet, wenn man einen Regenschirm mit hat, dann regnet es seltener.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 07.04.2019

      Zitat
      Die Reben werden in wenig größere Töpfe gepflanzt und bei 0 bis 6 Grad überwintert.Kurzzeitig kann es auch mal 1 bis 2 Grad höher oder tiefer gehen.



      Ich habe leider keinen so temperierten Raum, da das Haus ringsherum gut gedämmt ist. Auch ohne Heizung sind die kältesten Räume im Winter etwa 15 °C. Ich kann höchstens versuchen, die Reben in die französischen Fenster auf der Süd-Ost-Seite ins Warme zu stellen, weil es da heller ist als auf einer normalen Fensterbank und außerdem macht es nichts aus, wenn die Reben etwas größer werden. Die Frage für mich ist, ob ab einer bestimmten Höhe ein Gipfeln sinnvoll ist. Wenn das Stämmchen kräftig genug und mindestens 2 Augen hoch verholzt ist, würde ich die Reben in einer frostfreien Phase auspflanzen, d.h. auf diese Weise verlängere ich die Vegetationsperiode der Reben etwas. Wenn es im Winter wegen der kurzen Tage und der Bewölkung zu dunkel ist, dann habe ich einen LED-Lichtfluter, der eigentlich für medizinische Zwecke geplant ist (gegen Winterdepressionen ...).

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 06.04.2019

      Ich werde es im Herbst auch so machen - bis auf das Gewächshaus.

      Frage: Wie überwintert die Rebe bei Dir im Haus? Im Warmen oder kühl, so dass diese die Blätter verliert?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 06.04.2019

      Nach einer warmen Woche habe ich heute meine Reben besichtigt. Mittlerweile sind bei fast allen Reben die Knospen etwas angeschwollen, nur bei 2 im Herbst neu gepflanzten scheint es einen Verlust zu geben, es sei denn, etwas tut sich noch in den nächsten Wochen. Damit hätte ich einen Winterverlust der neu gepflanzten Reben von 1/3, was bei mir leider normal ist. Der Winter war zwar mild, aber die Reben waren nicht ganz so kräftig gewesen.

      Die nächsten Reben werde ich im Herbst nicht gleich auspflanzen, sondern erst noch im Haus aufpäppeln bis mindestens 2 Knospen hoch der Stamm über der Veredelungsstelle verholzt ist und erst dann auspflanzen. Vielleicht kann ich so die Verlustrate senken.

    • Dietmar hat das Thema "Hyperaktiver Maulwurf" erstellt. 03.04.2019

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Lehrgang zur Sachkundenachweis" geschrieben. 03.04.2019

      Heute kam in den Nachrichten, dass Bayern ein Gesetz verabschiedet hat, wonach ab 2022 keine Pflanzenschutzmittel mehr in Bayern eingesetzt werden dürfen. Einzelheiten dazu wurden nicht veröffentlicht.

      Wenn das Bayern wirklich so pauschal umsetzt, dann kann sich Bayern vom Wein- und Obstbau verabschieden, denn da geht es ohne Pflanzenschutzmittel nicht. Auch wird es dann in Bayern keine Eisenbahn mehr geben. Die Bahn ist nämlich der größte Verbraucher von Glyphosat und ohne dieses wachsen die Gleisanlagen langsam zu.

      Zumindest die Bayern brauchen dann auch keinen Sachkundenachweis mehr.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2019" geschrieben. 02.04.2019

      Bei meinen Reben ist noch Winterruhe, aber ich hoffe, dass es sich in den nächsten Tagen etwas tut, denn bei uns soll es mehrere Tage bis 20 °C werden, während Ihr im Westen etwas ausgebremst werdet.

    • Dietmar hat das Thema "Warnung vor Samen für Tafeltrauben" erstellt. 02.04.2019

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "XL-Profile" geschrieben. 31.03.2019

      Beiliegend eine Aufnahme der Profilerhöhung von "innen", auf der man das innen liegende Alu-Profil mit den 4 Edelstahlschrauben sieht. Die Profilerhöhung ist zwar nur 30 cm und das klingt wenig, aber das ist die effektivste Methode zur Ernteverfrühung, die es gibt, mit Ausnahme des Anbaus vor einer Süd- bzw. Süd-West-Mauer, denn die nur 30 cm Erhöhung entsprechen einer Vergrößerung der Laubwand um 25 %.

      Auf dem zweiten Bild sieht man das Ganze von "außen", nur sind auf der Aufnahme leider nur die 3 oberen Schrauben zu sehen.

      Eine Ernteverfrühung ist besonders für die Traubenfreunde wichtig, deren Sorten bezüglich Reifezeit an der Grenze des Machbaren sind, also insbesondere für Polarwinzer und für die Traubenfreunde, deren Reben eigentlich zu eng stehen und dadurch die Laubwandfläche zu klein ist. Mit der Spaliererhöhung kann man den zu engen Stand der Reben etwas korrigieren.
      Der oberste Draht ist jetzt so hoch, dass ich diesen nur auf Zehenspitzen erreichen kann.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Sortenempfehlung" geschrieben. 31.03.2019

      Zitat
      Immer dem neuesten Trend hinterherlaufen kann man bei normalen Platzverhältnissen auch nicht sonst gibt's vor lauter tauschen nie was zu ernten.



      Vielleicht ist ein etwas falscher Eindruck zu den Generationswechseln der letzten 15 Jahre bei mir entstanden. Ich habe bei einem Generationswechsel zu neueren Sorten nicht alle Reben einer Generation gleichzeitig gerodet, sondern meist nur einige einzelne, oft auch eine ganze Zeile, um die Abstände der Reben in einer Zeile verändern zu können. Ein vollständiger Generationswechsel dauert also mindestens 3 Jahre. Einzelne Reben, welche nicht in einer der 4 Reihen stehen, haben z.B. schon mal ca. 14 Jahre überlebt, z.B. Ontario blau. Es sind also keine ganz scharfen Wechsel. In der Vor-Jakob-Ära war es auch viel schwieriger, an geeignete neue Sorten so kommen. Ich erinnere mich da z.B. an gemeinsame Beschaffungsaktionen in Osteuropa über Flammeri, die über entsprechende Sprachkenntnisse verfügte. Außerdem wollte man ja auch immer noch genügende Erntemengen jedes Jahr haben und nicht mehrere Jahre pausieren müssen, bis die neuen Sorten tragen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Sortenempfehlung" geschrieben. 31.03.2019

      Zitat
      Wie ich schon öfter schrieb stehen meine Reben alle an Wänden.



      Das hatte ich, glaube ich, auch als Deine Besonderheit bezüglich Mikroklima erwähnt. Das bedeutet aber, dass die nur frühen Reben, die bei Dir vor einer Wand reif werden, im Freiland nicht (unbedingt) reif werden. Deshalb war meine Empfehlung für 110 Tage besser, denn spätere Sorten werden im Freiland vielleicht in Ausnahmejahren wie 2018 reif, nicht aber in normalen oder gar schlechteren Jahren. Und falls meine Empfehlung zu hart ist, hatte ich geschrieben, dann reifen die Reben eben etwas früher als zum letztmöglichem Zeitpunkt und man lässt die reifen Trauben eben etwa hängen, so dass man auch später noch etwas zum Ernten hast. Sorten, die nicht jedes Jahr reif werden, sind da die schlechtere Alternative.

      Zu Tigin: Nach meiner Erfahrung kann man Tigin schon einige Wochen vor der Vollreife essen. Dann ist Tigin noch nicht so süß, aber fruchtiger. Der Muskatton kam bei mir erst so richtig bei Vollreife zum Tragen. Nach meiner Erfahrung braucht Tigin real ca. 125 Tage bis zur Vollreife und wenn Tigin bei Dir keinen Muskatton bekommt, ist Tigin eben zu spät für Deinen Standort oder vielleicht zu viele Stunden am Tag abgeschattet. Bei mir ist Tigin auch hart an der Grenze des Machbaren und wird nicht jedes Jahr vollreif und deshalb werde ich Tigin in vielleicht 5 Jahren roden und durch etwas frühere Sorten ersetzen. Eine Tigin muss wahrscheinlich schon im Herbst daran glauben, falls ich den geplanten Ersatz bekommen.

      Obwohl meine Tigin in normalen oder schlechten Jahren nicht oder nicht ganz vollreif wurde, war im Sonderjahr 2018 alles anders. Da waren meine Tigin schon einige Wochen vor Galachad reif. Das ist aber alles andere als normal. Ich würde jetzt nicht mehr solche für meinen Standort späte Sorten pflanzen.

Empfänger
Dietmar
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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