Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Dietmar
Beiträge: 2501 | Punkte: 5882 | Zuletzt Online: 18.05.2021
Name
Dietmar
Hobbies
Tafeltrauben, Lesen, Garten, Kultur, Wohnmobil, Haus
Wohnort
Dresden außerhalb des Elbtales
Registriert am:
03.10.2017
Beschreibung
Etwa 10 km vom Elbtal (Weinanbau) entfernt auf einer Hochebene ca. 183 m über NN am Stadtrand von Dresden. Recht kontinentales Klima, d.h. Winter lang und z.T. sehr kalt, erste Sommerhälfte sehr heiß und trocken.

Wegen des Klimas gelte ich als "Polarwinzer". Meine Erfahrungen beschränken sich deshalb auf sehr pilzfeste Sorten (7 Punkte bzw. 2,5 Balla) mit einer Frostfestigkeit von mindestens -25 °C, die ultrafrüh oder sehr früh sind und deren SAT-Wert nicht höher als ca. 2300 ist.

Ich habe keine Profile bei Facebook, Google, YouTube, Twitter und Instagram.
Geschlecht
männlich
    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 14.05.2021

      Die erste Rebe ist dabei, ihr erstes Blatt zu entfalten (Rodnitschok auf 5BB). Die unmittelbar daneben stehende Rodnitschok auf 125AA mit identischen Standortbedingungen ist mindestens eine Woche zurück. Ist das eine Auswirkung der Unterlage?
      Bei den meisten Reben fangen die Knospen an zu schwellen und bei 4 Reben tut sich noch gar nichts. Hoffentlich haben diese Jungreben den Winter überstanden. Durch diesen jährlichen Entwicklungsrückstand gegenüber begünstigten Standorten ist bei mir die Spätfrostgefahr geringer, obwohl die Spätfröste, bis auf dieses Jahr, hier meist heftiger zuschlagen als im Westen von D.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 12.05.2021

      Zitat
      Bis zu 70 Liter Regen: Die Hochwassergefahr in Deutschland steigt



      ... weil Du immer den ganzen Regen für Dich allein haben willst.

      Gib mal etwas ab!

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 09.05.2021

      Gestern war eine "halber" Frühlingstag und heute war gleich Sommer mit 26 °C. Beim heutigen Rundgang habe ich festgestellt, daß die ersten Knospen anschwellen, also plane ich für nächste Woche die Austriebsspritzung, immerhin über 3 Wochen später als in anderen Jahren. Durch das späte Austreiben hatte ich in diesem Jahr auch keine Spätfrostschäden und hoffentlich fallen hier die Eisheiligen in diesem Jahr aus. Entgegen dem Kalender sind die tatsächlichen Eisheiligen ca. 1 ... 1,5 Wochen später als lt. Kalender. Heute ist es mir zu windig zum Spritzen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Stimmt das?" geschrieben. 07.05.2021

      Ich habe gerade mal den Kupferanteil dieser Formel berechnet: 53,74 %

      In den Sicherheitsdatenblättern und diversen Tabellen wird ein Kupfergehalt von 19 % angegeben. Großes Mysterium!

      Ist da noch irgendein Streckmittel enthalten?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Stimmt das?" geschrieben. 07.05.2021

      Was ist tribasisches Kupfersulfat?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Stimmt das?" geschrieben. 07.05.2021

      Zitat
      Cuproxat ist zugelassen...



      Das habe ich auch gerade gefunden.

      Zitat von Geckoloro im Beitrag #5
      Cupravit, also Kupferkalk, wird aber tatsächlich erst nach Traubenschluss empfohlen


      Zumindest hier in Sachsen werden nach dem Traubenschluß keine Kupfermittel empfohlen, da Problem mit der Wartezeit. Statt dessen werden ab Traubenschluß Natrium-/Kaliumhydrogenkarbonat bzw. Phosfik empfohlen.

      Ich persönlich verwende keinen Kupferkalk.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Stimmt das?" geschrieben. 07.05.2021

      Zitat
      Also Kupfersulfat wird sehr wohl vor der Blüte gespritzt... Ab 3-Blattstadium wird das empfohlen.



      Ich dachte, Kupfersulfat und damit die Bordeauxbrühe sind in D seit langem verboten, da Kupfersulfat sehr wasserlöslich ist und schnell abgewaschen wird. Beim Spritzen mit Kupfersulfat ist deshalb der Kupfereintrag in den Boden ein Mehrfaches als bei anderen Kupfermitteln.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Stimmt das?" geschrieben. 07.05.2021

      Zitat
      Kupferkalk (Bordeaux-Mix)



      Meiner Meinung nach hat Kupferkalk den Wirkstoff Kupferoxychlorid. Die Bordeaux-Brühe besteht jedoch aus Kupfersulfat + Kalziumoxid.

      Die eigentliche Frage kann ich nicht beantworten.

      In Sachsen werden Kupfermittel im Bioanbau vor der Blüte empfohlen:

      https://www.weinbauverband-sachsen.de/wp...utz17EndVer.pdf

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 07.05.2021

      Zitat
      FRAGE: kann die Beregnung mit einem stinknormalen Sprühschlauch (Aldi) erfolgreich sein oder ist das zu wenig Wasser?



      Aldi Süd oder Aldi Nord?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 06.05.2021

      Ich habe mal alte Unterlagen angesehen. In den letzten Jahren machte ich die Austriebsspritzung am 15.04.. Heute sind es fast 3 Wochen später, aber von Austrieb ist noch nichts zu sehen und eine Austriebsspritzung noch nicht sinnvoll. Alles noch in Winterschlaf.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Kupferrohr zum anbinden" geschrieben. 05.05.2021

      Zitat
      Gold hat eine höhere Dichte als Kupfer, leitet aber schlechter als Kupfer.



      Ich hatte nichts über die Dichte geschrieben.

      Ansonsten gilt: Je grüner, desto beiß!

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Kupferrohr zum anbinden" geschrieben. 05.05.2021

      Zitat
      Ein Denkfehler könnte daran bestehen, dass Stromleitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit, Wärmespeicherfähigkeit nach Materialstärke und Stoffdichte verschieden sein könnte und dadurch für die unterschiedliche negativen Auswirkungen verantwortlich sein könnte.



      Bei Metallen gilt das Prinzip: Hohe elektrische Leitfähigkeit = hohe Wärmeleitfähigkeit = niedrige spezifische Wärmekapazität (= hohe Korrosionsfestigkeit), da alle diese Eigenschaften bei Metallen die gleiche Ursache haben.

      Bei Nichtmetallen und Halbleitern kann es da ganz anders sein, z.B. beim Diamant. Bei Diamant ist die Wärmeleitfähigkeit sehr groß, aber die elektrische Leitfähigkeit sehr klein. Wäre Diament nicht so teuer, wäre es der optimale Halbleiter, da durch die hohe Wärmeleitfähigkeit die Abwärme gut abgeleitet werden kann.

      Übrigens ist die elektrische Leitfähigkeit beim gleichen Material von Materialstärke abhängig: je dünner, desto bessere elektrische Leitfähigkeit, bezogen auf den Querschnitt, da die Oberfläche den Strom besser leitet als das Material im Inneren. Etwas ähnliches gilt auch für die mechanische Festigkeit: je dünner, desto fester im Sinne von N/mm2. Deshalb werden Hängebrücken aus verdrillten Drähten hergestellt und nicht aus massiven Stahl.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Kupferrohr zum anbinden" geschrieben. 05.05.2021

      Kupfer hat eine weitere für den Weinbau unangenehmene Eigenschaft. Im Gegensatz zu ferritischem Stahl hat Kupfer keine Streckgrenze, da der Atomaufbau kubisch-flächenzentriert ist. Das klingt erst einmal etwas nach komplizierter Wissenschaft, aber ist für den Anbau von Reben wichtig. Bei normalem ferritischen Stahl gibt es eine Streckgrenze und das bedeutet, daß bis zu dieser Belastung nur elastische Verformungen stattfinden und erst darüber plastische, also bleibende Verformungen. Fehlt diese Streckgrenze, gibt es praktisch keine elastischen Verformungen und schon bei geringen Belastungen verformt sich das Material plastisch. Deshalb gibt es zum Beispiel keine Konstruktionen mit Dauerbelastungen wie z.B. Brücken aus kubisch-flächenzentrierten Metallen wie z.B. Edelstahl.
      Aluminium und Kupfer können mit bestimmten Legierungselementen fester werden, aber als reine Metalle sind diese für Konstruktionen aller Art mit Belastungen ungeeignet, da zu weich, zu wenig fest und ohne Streckgrenze.

      Praktisch im Weinbau: Die verbreiteste Erziehungsmethode in D ist das Drahtspalier. Wenn man Kupferpfosten hätte, würden sich diese durch die Spannkräfte der Drähte über die Jahre deutlich verbiegen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Kupferrohr zum anbinden" geschrieben. 05.05.2021

      Zitat
      - erhitzt sich stark und würde die angebundenen Triebe verbrennen



      Das Gegenteil ist der Fall. Da Kupfer eine so hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, wird Strahlungswärme von der Sonne ganz schnell in den Boden geleitet. Der Rest stimmt aber.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Kupferrohr zum anbinden" geschrieben. 04.05.2021

      Das Kupferrohr, was ich kenne, ist sehr dünnwandig - entweder als Dachentwässerung oder als Gasrohr. Ich befürchte, daß solche dünnwandigen Kupferrohre nicht die erforderliche mechanische Festigkeit besitzen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Schädlinge " geschrieben. 04.05.2021

      Im Fernsehen kam eine Reportage über einen ganz ganz bösen Käfer . Diese Käfer fressen das Laub von den Reben und bei entsprechender Vermehrung einen ganzen Weinberg kahl.

      Wenn ich mich richtig erinnere, kommt dieser Käfer ursprünglich aus Japan. Er "wanderte" über die USA auf die kanarischen Inseln und von dort über Italien in die Schweiz. Die Eidgenossen forschen an einer biologischen Bekämpfungsmöglichkeit, u.a. mit der Infektion der Käferlarven mit Pilzen. Im Labor klappt das schon recht gut, aber wie wird in der Praxis verhindert, daß der Pilz nicht auch andere, nützliche Insekten abtötet?
      In Japan ist dieser Käfer kein so großes Problem, da es dort viele Freßfeinde in der Natur gibt, die den Bestand dieser Käfer klein halten. Aber hier in Europa hat dieser Käfer keine natürlichen Freßfeinde.

      Irgendwie erinnert mich das an die KEF.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Mai" geschrieben. 02.05.2021

      Zitat
      Seit gestern Dauerregen und wärmer wird es auch nicht.
      Der Regen ist prima, aber es könnte wärmer regnen



      Auch hier war ein ergiebiger Regen angesagt und tatsächlich hat es heute Morgen so viel genieselt, daß die Straßen geradeso etwas angefeuchtet wurden, aber von ergiebigen Regen war hier nichts zu spüren und soll heute Nachmittag auch nicht mehr kommen. Es war wieder nur ein Fehlalarm wie leider meistens. Die ersten Monate 2021 erinnern an das extreme Dürrejahr 2018, als es hier weniger regnete als in der Wüste Kalahari. Bis jetzt ist es noch trockener als 2018.

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #4
      Ab 8 Mai soll es auch in der Nacht wärmer


      Hier kann ich eine frohe Botschaft verkünden. Der Frühling kommt bestimmt, nur weiß man noch nicht wann oder in welchem Jahr. In den letzten Jahren ist der Frühling hier ganz ausgefallen und nach einem langen Winter und Nachwinter kam gleich der Hochsommer. Wenn man den Wetterfritzen glaubt, soll der Frühling jetzt ab 9. Mai zaghaft beginnen, aber die Glaskugel der Wetterfritzen hat einen Sprung und ist auch noch trübe. Der Frühling wurde schon mehrfach angekündigt und kam dann doch nicht. In der Regel wird das Wetter anders als angesagt, meist schlechter.

      Der größte Teil meiner Reben hält noch tiefen Winterschlaf, nur bei wenigen Reben sind die Knospen schon geringfügig angeschwollen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "April 2021" geschrieben. 25.04.2021

      Zitat
      Schon wochenlang gibt es hier jeden Morgen Nachtfrost.



      Bei mir ist das leider auch so, zumindest am Boden. Aber ab kommenden Mittwoch soll es ganz langsam etwas wärmer werden - falls die Glaskugel der Wetterfritzen keinen Sprung hat. Im Jahr 2018 hatten wir ab Mitte April schon Hochsommer und in diesem Jahr ist noch nicht einmal Frühling. Allerdings ist es schon wieder viel zu trocken.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Spritzplan" geschrieben. 24.04.2021

      Zitat
      Natron / Milch (Natron nicht mit Phosfik mischen)



      Beides wirkt nur gegen Oidium, nicht gegen Pero. Phosfik hilft nur gegen Pero, aber nicht gegen Oidium. Natron und Phosfik sollten nicht gemischt werden. Das Spritzen nach der Blüte ist etwas "schwach" aufgestellt, denn Phosfik wirkt etwa 2 Wochen und Natron bzw. Milch max. 1 Woche je nach Witterung. Da sind die Reben lange Zeit ungeschützt.

      Vor der Blüte: Die Kombination Polyram + Phosfik bringt nur bedingt etwas, da beide gegen Pero.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Netzschwefel aus Polen" geschrieben. 16.04.2021

      Netzschwefel ist auch meist nicht gelb, sondern hellbraun. Das liegt am "Dispersionsmittel".

      Eigentlich ist Netzschwefel so fein vermahlen, das man auf ein Dispersionsmittel verzichten könnte. Warum wird aber trotzdem eines verwendet?

      1. Umhüllung der S-Partikel, damit:
      - Rieselfähigkeit. Feines Puder ist nicht rieselfähig. Durch die hohe Oberflächenenergie sehr kleiner Partikelgrößen kommt es zum Zusammenklumpen durch eine Art elektrostatischer Kräfte. Das ist durch mehrere Versuche experimentell bestätigt, z.B. zur experimentellen Überprüfung von Theorien zur Entstehung des Sonnensystems. Für dieses Zusammenpappen feinster Partikel braucht es nur Sekunden bis Minuten. Die Vermeidung von Zusammenklumpungen und die Rieselfähigkeit sind auch enorm wichtig zur Entstehung einer Suspension ohne Klumpen.

      2. Entsprechend der Stellung des S im Periodensystem hat S eine höhere Reaktionsfähigkeit als Kohlenstoff und jedem Interessierten ist bekannt, wie verheerend Kohlestaubexplosionen sind und das zur Zündung solcher schon elektrostatische Entladungen ausreichen. Eine S-Staubexplosion wäre heftiger. Durch die temporäre Einhüllung der S-Partikel zu einen feinen Granulat werden die hohen Oberflächenenergien der S-Partikel verringert und eine S-Staub-Luft-Mischung verhindert.

      3. Rein theoretisch könnte man den Netzschwefel auch trocken ausbringen, wie manche Pflanzenschutzmittel auch. In D ist das aus mehreren Gründen verboten worden, z.B.:
      - hohe Abdrift schon bei leichtem Wind bis in größere Entfernungen und damit Beeinträchtigung des Nachbarschaftsrechtes. Bei S ist keine Vergiftung von Nützlingen oder eine gefährliche Kontamination von Boden und Pflanzen zu befürchten, bei anderen Pflanzenschutzmitteln schon.
      - Bildung explosionsfähiger S-Staub-Luft-Gemische

      Um eine trockene Ausbringung des Schwefelpuders zu verhindern, wurden die sehr leichten S-Partikel durch eine Umhüllung schwerer gemacht.

      Die Wirksamkeit des Netzschwefels als Fungizid ist nicht von der Farbe des "Dispersionsmittels" abhängig, sondern davon, wie fein der S vermahlen wurde. Mit kleiner werdenden Partikelgrößen des S steigt die Oberflächenenergie exponentiell an und nur bei ausreichender Oberflächenenergie gibt es eine kalte Oxydation. Streng genommen ist auch der Tripelpunkt des S wichtig und damit, unter welchen Bedingungen eine Verdampfung stattfindet. Die dabei entstehenden S-Oxide bilden eine Gasschicht um die Blätter und Trauben. Diese S-Oxide sind für die Wirkung als Fungizid verantwortlich, nicht der elementare S.

      Streng genommen können Flüssigkeiten und Feststoffe nicht brennen, nur Gase und durch die hohe Oberflächenenergie verdampft der S und die Lufttemperatur reicht zur Zündung. Flüssigkeiten und Feststoffe brennen nur, wenn genügend Zündenergie zugeführt wurde, damit sich brennbare Gase bilden.

      Wegen der feinen Vermahlung des Netzschwefels ist dieser deutlich teurer als Schwefelpulver oder Schwefelpuder. Ein Spritzen mit einer Suspension aus S-Puder bringt jedoch nicht den gewünschten Effekt als Fungizid, da S-Puder noch zu grob vermahlen, als das die Oberflächenenergie der Partikel groß genug für die Verdampfung und damit für die kalte Oxydation ist. Das Risiko beim Kauf von Netzschwefel besteht also darin, daß man beim feinen Granulat oder beim Puder nicht erkennen kann, ob die Partikelgröße der S-Partikel klein genug ist.

      Anmerkung zum Tripelpunkt: Bestimmte Festkörper können ohne Umweg über die flüssige Phase schon bei Temperaturen weit unterhalb der Siedetemperatur verdampfen. Dazu gehören neben S auch P, Wassereis und Kohlendioxideis. Daher z.B. auch die Effekte, daß bei Minusgraden stocksteif gefrorene Wäsche trotzdem recht schnell trocknet und daß sich P an der Luft selbst entzünden kann.

Empfänger
Dietmar
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Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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