Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Dietmar
Beiträge: 1058 | Punkte: 2333 | Zuletzt Online: 16.08.2019
Name
Dietmar
Hobbies
Tafeltrauben, Lesen, Garten, Kultur, Wohnmobil, Haus
Wohnort
Dresden
Registriert am:
03.10.2017
Beschreibung
Etwa 10 km vom Elbtal (Weinanbau) entfernt auf einer Hochebene ca. 183 m über NN am Stadtrand von Dresden. Recht kontinentales Klima, d.h. Winter lang und z.T. sehr kalt, erste Sommerhälfte sehr heiß und trocken.

Wegen des Klimas gelte ich als "Polarwinzer". Meine Erfahrungen beschränken sich deshalb auf sehr pilzfeste Sorten (7 Punkte bzw. 2,5 Balla) mit einer Frostfestigkeit von mindestens -25 °C, die ultrafrüh oder sehr früh sind und deren SAT-Wert nicht höher als ca. 2300 ist.

Ich habe keine Profile bei Facebook, Google, YouTube, Twitter und Instagram.
Geschlecht
männlich
    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Pergola: passende Sorten, Erziehung, Schnitt u.s.w." geschrieben. 15.08.2019

      Ich habe an den Seiten meiner Terrasse je eine Pergola. Oberhalb der Terrasse sind nur Balken. Ich habe die Terrasse mit zwei Unterlagsreben überdacht. Unterlagsreben, weil man die nicht spritzen muss.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Biologisch-dynamischer Anbau von Tafeltrauben" geschrieben. 15.08.2019

      Zitat
      Da zeigt sich erhöhte Spaliere bei dir als Nachteil, weil du nicht spritzen kannst.



      Für solche Fälle habe ich eine Verlängerung für meine Spritzlanze.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 15.08.2019

      Zitat
      Ich denke aber auch das zustellen mit Glasscheiben nach dem Austrieb der Reben bis fast ende Mai macht viel aus.



      Das ist quasi ein temporäres Gewächshaus.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 15.08.2019

      Zitat
      Im Freiland sieht bis auf Kolabok die sehr stark verrieselt ist auch alles sehr gut aus.Garold,Rombik und Pot Nes habe ich gekostet die sind vielleicht in einer Woche reif es muß aber das Wetter mit spielen.



      Meine sehr zeitigen Sorten, wie z.B. Galachad, Super Extra, Zlato und Marusja, brauchen noch 2 bis 3 Wochen und das, obwohl das Klima in Dresden ja wärmer ist als im Erzgebirge. Allerdings hatten die Reben in den Hitzeperioden das Wachstum eingestellt, während diese bei Dir sicher weiter gewachsen sind.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Wie bearbeitet ihr den Boden zwischen den Reihen?" geschrieben. 15.08.2019

      Um ein Austrocknen zu verhindern, habe ich zwischen den Reihen Gras, welches mit dem Rasenmäher kurz gehalten wird. Direkt um die Reben habe ich eine Pflanzscheibe aus Lavamulch. Dieser verhindert etwas das Austrocknen des Bodens und beim Gießen das Weglaufen des Wassers. Der Lavamulch ist so hoch, dass kaum Unkraut durchwächst. Mit der Körnung 8-16 mm wird der Lavamulch kaum in den Rasenmäher eingesaugt.

      Nebeneffekt: Der Lavamulch ist porös und saugt sich voll Wasser, welches bei Frost gefriert und einen Teil des Lavamulches pulverisiert. Dadurch erfolgt eine Düngung mit Spurenelementen, welche ja in der Lava reichlich vorhanden sind.

      Nicht bewährt haben sich bei mir:
      - Stroh unter den Reben: Das ist wie eine gewaltige Mäusezucht. Im Winter fressen die Mäuse die Wurzeln der Reben an und auf - Resultat: Totalverlust der betroffenen Reben.
      - schwarzer Unkrautvlies zur Erhöhung des SAT-Wertes: Haltbarkeit nur etwa eine Saison, danach durch UV-Strahlung porös und Katzen zerrissen, da unter dem Unkrautvlies wie bei Stroh Mäusezucht

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Spritzung mit Salicylsäure" geschrieben. 13.08.2019

      Zumindest gegen Hautpilz wird sie eingesetzt.

      Salicilsäure ist ein Pflanzenhormon. Man könnte mal in Wikipedia nachlesen.

      Hier etwas zum Weinbau:

      http://www.lvwo-bw.de/pb/,Lde/Startseite...LISTPAGE=669250

      Auch mal ganz unten das Fazit aus den Versuchsergebnissen lesen!

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Unterlage, und Ihre Einflüsse auf Reben Wachstum und Ertrag " geschrieben. 13.08.2019

      Slovplant will auch verdelte Reben anbieten. Als Unterlage kommt Craciunel 2 (Vitis berlandieri x Vitis riparia) zum Einsatz. Wer hat welche Erfahrungen mit dieser Unterlage?

      Es könnte ein Synonym von Kober 5BB sein.

      http://www.vivc.de/index.php?r=passport%2Fview&id=6313

      Aber sicher bin ich mir nicht.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "XL-Profile" geschrieben. 13.08.2019

      99 % der Weinbergprofile werden im Weinbau eingesetzt und Weinreben sind nun mal sehr viel weniger wüchsig und weniger fruchtbar als moderne Tafelreben. Pro Weinrebe werden selten mehr als 1 kg pro Rebe Trauben geerntet, eher mehr nur die Hälfte davon. Um ein kg Trauben zu ernähren braucht man nur eine kleine Laubwand, d.h. in Weinbergen stehen die Reben in einem Abstand von meist 0,8 ... 1,1 m in der Reihe und die Laubwandhöhe beträgt meist weniger als 1,6 m.

      Die modernen Tafeltraubenreben ermöglichen eine Ernte von 10 bis 15 kg pro erwachsene Rebe, ohne diese zu überlasten. Bei 10 bis 20 mal höherer Ernte pro Rebe braucht man auch eine um den gleichen Faktor größere Laubwand, denn für die Ernährung der Trauben braucht man eine entsprechende Photosyntheseleistung. Diese größere Laubwand bekommt man durch einen deutlich größeren Abstand der Reben in der Reihe und eben durch eine höhere Laubwand, welche entsprechend lange Weinbergprofile bedingt. Dazu bedarf es keiner Studien. Das ist einfache Mathematik. Wer weniger Laubwand ermöglicht, der überlastet seine Reben bzw. die Trauben werden nicht reif bzw. der Ertrag muss entsprechend begrenzt werden.
      Die Größe der erforderlichen Laubwand ist auch von den klimatischen Bedingungen am Standort abhängig. Je kühler das Klima am Standort bzw. je kürzer die Vegetationsperiode, desto größer muss die Laubwand pro kg Ertrag sein. Die erforderliche Photosyntheseleistung muss ja in einer kürzeren Zeit erbracht werden.

      Zumindest in Deutschland wird es dazu keine Studien geben, da der Anbau von Tafeltrauben keine wirtschaftliche Bedeutung hat, der dies rechtfertigt. Die wenigen kommerziellen Anbauer von Tafeltrauben in Deutschland bauen auch keine modernen osteuropäischen Sorten an, sondern nur schwachwüchsige Sorten. In Süd- und Westeuropa werden ebenfalls keine stark wüchsigen Sorten angebaut.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 11.08.2019

      Die Traubenfreunde von den besseren Standorten werden sicherlich gähnen, wenn sie erfahren, dass bei mir Galachad, Super Extra und Marusja langsam größere Beeren bekommen und in schätzungsweise 2 Wochen reif werden. Tigin und Katrusja brauchen noch mindestens 4 Wochen, Tigin vielleicht noch etwas mehr.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 11.08.2019

      Zitat
      Zitat von Thomas im Beitrag #24Hat Jakob noch andere interessante frühe oder mittelfrühe (keine ultrafrühen) Sorten, von denen ich noch nichts weiß?



      Wo ist der Unterschied zwischen mittelfrühe und (keine ultrafrühen) ? 31 Juli und 7-15 August!



      In polarnahen Regionen wie bei mir ist das keine Unterschied von ein oder zwei Wochen, sondern eine Frage von reif werden oder nicht. Ultrafrühe und sehr frühe Sorten werden immer reif, aber frühe Sorten nur an besonders guten Standorten und guten Jahren und mittelfrühe an sehr guten Standorten nicht jedes Jahr.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 10.08.2019

      Zitat
      Es regnet und regnet, nicht gut für die Trauben...



      Warum regnet es nicht einmal bei mir? Hier ist das Niederschlagsdefizit sein Anfang des Jahres schon über 300 l/qm, d.h. rund 2/3 der Sollmenge.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 07.08.2019

      Angenommen, Du setzt die Reben in einen "Korb" aus Mausgitter. Dann können die Mäuse in der Erde nicht mehr an den Wurzelstock gelangen. Aber wie verhinderst Du, dass die Mäuse von oben in den geschützten Bereich rein gehen?

      Ich habe Mausgitter verzinkt und unverzinkt gefunden, Wühlmausgitter auch aus Edelstahl. Unverzinktes Drahtgitter zersetzt sich innerhalb kürzester Zeit und verzinktes Drahltgitter hält sich im feuchten Boden auch nur wenige Jahre. Wühlmausgitter habe ich auch in Aluminium gefunden, aber für Mäuse war die Maschenweite zu groß. Gröberes Gitter gibt es auch pulverbeschichtet, aber da ist die Maschenweite ebenfalls zu groß für Mäuse.

      Verrottungsfestes Edelstahlgewebe ist ganz schon teuer.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juli 2019" geschrieben. 03.08.2019

      Das ist m.E. nach überhaupt nicht gefährlich, denn manche verschlucken Poolwasser ungewollt in größeren Mengen und das hat noch keinem geschadet. Gucke mal auf die Verpackung des Poolmittels, was das ist. Ich vermute mal, dass es auch Natriumhypochlorit ist, denn das belastet das Poolwasser nicht mit Schadstoffen, da sich Natriumhypochlorit in kurzer Zeit in Kochsalz und Wasser zersetzt.

      Wahrscheinlich ist das etwas ähnliches wie bei den Chlorhühnchen, über das sich die Grünen so mächtig aufgeregt hatten. Chlor klingt so gefährlich und man kann damit Ängste erzeugen. Dabei ist die Desinfektion mit "Poolwasser" gesundheitlich völlig unbedenklich, aber die Grünen wollen lieber die "Desinfektion" der Hähnchen mit Antibiotika. Aber leider sind die Grünen, was Natur- und Ingenieurwissenschaften betrifft, absolut ungebildet, denn die Klientel sind eher Anwälte, Ärzte, Jugendliche und Hausfrauen. Aber die Ärzte unter den Grünen hätten eigentlich sagen müssen, dass ein großflächiger Masseneinsatz von Antibiotika in der Tierzucht sehr gefährlich für den Menschen ist, da Krankheitserreger dadurch viel schneller resistent dagegen werden als beim fachlich fundierten Einsatz nur beim Menschen. Wegen dieser Multiresistenzen sterben jedes Jahr in Deutschland zwischen 20000 und 30000 Menschen pro Jahr und die Grünen tragen ihren Anteil daran, weil sie völlig ungefährliche Chlorhühnchen verhindert haben. Warum haben die Ärzte unter den Grünen nicht das Chlorhühnchen favorisiert?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juli 2019" geschrieben. 03.08.2019

      Was ist bei Dir Chlorwasser? Ist mir entgangen, dass es so etwas gibt. Meinst Du mit Wasser verdünnten Chlorreiniger? Das könnte Natriumhypochlorit sein. Das ist ein bekanntes Desinfektionsmittel gegen Bakterien und Viren und wirkt auch wahrscheinlich gegen Pilze. Das Mittel ist gegen Mikroorganismen sehr aggressiv, aber in konzentrierter Form auch für den Menschen gefährlich, insbesondere für Haut und Augen und Lunge (Einatmen von Spritznebel). Ich habe das Zeug schon zum Desinfizieren von Organzabeuteln genutzt.

      Ob und in welcher Konzentration man gegen Pilzinfektionen an Reben spritzen kann, weiß ich nicht. Wenn, dann wirkt das eher kurativ und nicht systemisch und tötet vorhandene Pilzinfektionen ab, aber kaum vorbeugend, da sich verdünntes Natriumhypochlorit recht schnell zu Wasser und Kochsalz abbaut - ist also sehr umweltfreundlich, da es keine Schadstoffeinlagerung im Boden gibt.

      Zwei Punkte sind m.E. nach unklar:

      1. Wie stabil ist Natriumhypochlorit, was durch Blätter in die Rebe aufgenommen wurde? Baut es sich in den Reben auch so schnell ab? Wie lange wäre die Wartezeit. Als Laie kann man das kaum ermitteln. Das kann nur ein Chemielabor ermitteln.

      2. Greift verdünntes Natriumhypochlorit auch die damit gespritzten Blätter der Reben an? Das könnte man an einer Rebe testen, die ohnehin ersetzt werden soll.

Empfänger
Dietmar
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Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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