Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Dietmar
Beiträge: 832 | Punkte: 1598 | Zuletzt Online: 18.02.2019
Name
Dietmar
Hobbies
Tafeltrauben, Lesen, Garten, Kultur, Wohnmobil, Haus
Wohnort
Dresden
Registriert am:
03.10.2017
Beschreibung
Etwa 10 km vom Elbtal (Weinanbau) entfernt auf einer Hochebene ca. 183 m über NN am Stadtrand von Dresden. Recht kontinentales Klima, d.h. Winter lang und z.T. sehr kalt, erste Sommerhälfte sehr heiß und trocken.

Wegen des Klimas gelte ich als "Polarwinzer". Meine Erfahrungen beschränken sich deshalb auf sehr pilzfeste Sorten (7 Punkte bzw. 2,5 Balla) mit einer Frostfestigkeit von mindestens -25 °C, die ultrafrüh oder sehr früh sind und deren SAT-Wert nicht höher als ca. 2300 ist.

Ich habe keine Profile bei Facebook, Google, YouTube, Twitter und Instagram.
Geschlecht
männlich
    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Kompost-Tee" geschrieben. Heute

      Ich habe heute wieder Komposttee angesetzt, um damit die Rotte in zwei großen Kompostern zu beschleunigen. Das hatte sich im vergangenem Jahr bewährt. Da war schon nach einer Saison der Kompost fertig.

      In diesen beiden 600 l-Kompostern befinden sich schwer zersetzbares Laub vom vergagenem Jahr, Häckselgut vom Rebschnitt und diversen Ästen, Schnittgut mit Dornen vom Rosenschnitt, Schnittgut und Häckselgut von Koniferen usw.. Die Verrottung dauert bei meinem Klima normalerweise ca. 2 Jahre, Koniferen dauern noch länger.

      Im Komposttee werden die Bakterien milliardenfach vermehrt. Wenn dieser fertig ist, wird der Komposttee mit der Gießkanne wieder in den Kompostern verteilt. Ergo: Mehr "Kompostbakterien" - schnellere Verrottung.

      Den Kompost verwende ich dann u.a. zur Düngung meiner Reben.

      Zur Herstellung des Komposttees habe ich eine Kunststofftonne und eine Teichpumpe mit Sprudelsteinen, damit sich nur die aeroben Bakterien vermehren und dadurch der Kompost nicht fault. Mittels eines Stabes hänge ich einen Organzabeutel mit reifen Kompost in die Tonne ins Wasser. Zur schnelleren Vermehrung habe ich überlagerten Pflaumenmus in das sprudelnde Wasser gegeben sowie eine kleine Menge Lavamehl (wegen der Spurenelemente). Den überlagerten Pflaumenmus hatte ich nur wegen dieser Verwendung aufgehoben. Man kann natürlich auch Melasse oder ähnliches zum Füttern der Bakterien zugeben, aber ich kaufe doch nicht etwas, wenn ich geeignete "Abprodukte" habe. Den Bakterien ist es egal, hauptsache es ist viel Zucker drin.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Februar" geschrieben. 16.02.2019

      Heute rekordverdächtige 14 °C und wolkenlos - ergo habe ich heute den Rebschnitt fertig gemacht.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Februar" geschrieben. 15.02.2019

      Für Februar ist es bei uns ungewöhnlich warm (ca. 10 °C) und das soll noch einige Wochen anhalten. Nach der Beendigung des Rosenschnitts werde ich deshalb mit dem Rebschnitt beginnen - immerhinn ca. 3 Wochen eher als sonst.

      Nach dem Rebschnitt werde ich meine Spaliere "erhöhen", wodurch die Laubwand ca. 28 % größer wird.

    • Dietmar hat das Thema "Rebschutzleitfaden 2019" erstellt. 13.02.2019

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Bezugsmöglichkeiten für Weinbergsbedarf" geschrieben. 13.02.2019

      Ich war heute in der Baywa Großenhain. Diese hat einen kleinen Teil des Weinbergsortiments der geschlossenen Baywa Weinböhla übernommen - vielleicht 10 ... 20 %.
      Im Angebot sind Reisacher Endpfähle 2,7 m und Mittelpfähle 2,5 m - keine anderen Typen und Abmessungen. Dazu gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die man aber auch per Internet bestellen kann. Es gibt auch Pflanzenschutzmittel, aber nur in großen Abmessungen, z.B. 5 oder 10 l, sowie nur gegen Vorlage des Berechtigungsscheines (Lehrgang).
      Adresse: Mülbitzer Str. 9, Großenhain
      Wer dort hinfahren will, sollte sich vorher auf deren Internetseite bezüglich Öffnungszeiten informieren, denn die Baywa macht Nachmittags recht zeitig zu. Auf deren Internetseiten steht nichts zum Warenangebot, aber unter "agrar" stehen die Öffnungszeiten und ein Ansprechpartner für Weinbergbedarf mit Telefonnummer. Auf alle Fälle würde ich erst anrufen, ob das Gewünschte auch da ist, bevor man eine längere Anreise macht.
      Man darf von der Baywa Großenhain keine Wunder erwarten, also keinen Gartenmarkt.
      Im Prinzip besteht die Baywa agrar Großenhain nur aus einem Büro mit 2 Mitarbeiter, wo es den Kleinkram und die Pflanzenschutzmittel gibt. Die Weinbergpfähle liegen einige Hundert m entfernt innerhalb des großen Territoriums der Baywa und Dünger in einer Halle. Auch hier gibt es nur große Säcke.
      Diese Info richtet sich an Traubenfreunde unseres Forums in Sachsen, z.B. im Erzgebirge, der Lausitz und im Tharanter Wald.

      Nach meiner Kenntnis ist es die einzigste Bezugsquelle für Weinbergsbedarf in Sachsen und Sachsen-Anhalt - allerdings nur mit dem beschriebenen Minisortiment.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "RE: Filme zum anschauen bei YouTube" geschrieben. 10.02.2019

      Zitat
      Nochmal was interessantes

      https://youtu.be/1pea30J8FMc

      https://youtu.be/onFENOsi1fo



      Zu 1. Hr. Engelhardt von der LWG Bayern ist mir seit vielen Jahren persönlich bekannt. Er war damals in Stutel verantwortlich für die Versuchspflanzung der Tafelreben. Was er sagt, hat aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen Gewicht.

      zu 2. Mein "Glyphosat" für die Rebplantage ist der Rasenmäher. Mit der Zeit wurde so das Unkraut unter den Reben ausgerottet und nun wächst da Gras. Das Gras ist immer sehr niedrig, damit so wenig Feuchte wie möglich in die Reben "aufsteigt". Andererseit schützt das Gras etwas vor dem Austrocknen des Bodens.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "RE: Filme zum anschauen bei YouTube" geschrieben. 10.02.2019

      Zitat
      Vielleicht wird hier Patenkali gemeint.



      Nein!

      Patentkali ist eine Mischung von Kaliumsulfat und Magnesiumsulfat - hat nichts mit Phosphor zu tun. Ich bin sehr skeptisch, dass diese Verbindungen antifungiziten Charakter haben, aber man sollte nie "nie" sagen, solange ausgiebige Tests kein eindeutiges Resultat zeigten.

      Kaliumsulfat ist übrigens ein sehr guter Kaliumdünger, welcher nicht den Boden versalzt wie Kaliumchlorid (mit hohem Anteil von Natriumchlorid). Deshalb sind alle herkömmlichen und billigen Kaliumdünger auf Dauer Mist. Gerade deshalb wurde ja das leider deutlich teurere Kaliumsulfat als Dünger entwickelt.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "RE: Filme zum anschauen bei YouTube" geschrieben. 08.02.2019

      Zitat
      Kennt jemand kaliumphosphonat?



      Darüber wurde hier im Forum schon viel gepostet. Ein anderer Name ist Kaliumphosphit:

      Wikipedia: Kaliumphosphonate (früher: Kaliumphosphite) sind die Kaliumsalze der Phosphonsäure und gehören zur Gruppe der Phosphonate.

      Ein bekanntes Produkt, in dem das als Hauptbestandteil enthalten ist, ist Phosfik. Diese Substanz wirkt systemisch gegen Pero und Braun- und Krautfäule.

      Es gibt aber eine Reihe weiterer Produkte mit diesem Wirkstoff, z.T. stark überteuert.

      Einige der Threads zu Phosfik sind hier: Phosfik und Kaliumphosfik gegen Pero

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "XL-Profile" geschrieben. 06.02.2019

      Ich habe noch einmal in meinen Unterlagen geguckt und auch draußen im Garten nachgemessen. Als Reihenendpfahl habe ich den Reissacher P5E und dazwischen den Reissacher P5. Diese Pfähle sind zwar 2,75 m lang - die damals größte lieferbare Länge, aber davon sind ca. 0,75 m im Boden. Nun möchte ich diese Weinbergpfähle verlängern. Da der Garten in einem Ein- und Zweifamilienhausgebiet und nicht in der Pampa liegt, soll es nicht zu bastelmäßig aussehen.

      Ich habe Folgendes geplant: Ich kaufe weitere solche Pfähle und kürze diese mit der Flex auf die erforderliche Länge ein. So können aus einem Weinbergpfahl 2 oder 3 Stücke zur Verlängerung geschnitten werden. Mehr gehen nicht, da die Weinbergpfähle unten keine Haken für den Spanndraht besitzen. Die Schnittflächen, auf der der Zinkschutz fehlt, werden nachverzinkt. Die Verlängerungsstücke werden oben auf die vorhandenen Pfähle angesetzt. Zur Verbindung dient ein U-Profil, welches beide Stücke im Inneren der Weinbergpfähle verbindet und von der Ferne kaum zu sehen ist.

      Knackpunkt:
      In Sachsen und in Sachsen-Anhalt gibt es kein Fachgeschäft für Weinbergsbedarf mehr und damit auch keine Weinbergpfähle. Ich werde aber versuchen, diese Pfähle in der Baywa Großenhain zu bestellen, da diese Weinbergpfähle bei der Baywa in den Weinbaugebieten im Angebot sind. Großenhain liegt zwar etwas außerhalb des sächsischen Weinbaugebietes, aber vielleicht ist es möglich. Zumindest hat das bei einem anderen Winzer geklappt. Außerdem soll die Baywa Großenhain einen Mitarbeiter der Baywa Weinböhla übernommen haben, wo bisher der Weinbergsbedarf verkauft wurde. Die Baywa Weinböhla wurde geschlossen.

      Die erforderlichen U-Profile zur Verbindung sind theoretisch in Baumärkten im Sortiment, was aber nicht heißt, dass man sie so einfach kaufen kann, Aber normalerweise kann man diese Profile bestellen. Als U-Profile wären z.B. 25x25x2 geeignet. Die Reissacher P5 haben innen ca. 27 mm Platz, dann ist die ebene Fläche zu Ende, also passt ein U-Profil 25x25x2 gut hinein. Als Schrauben plane ich welche aus rostfreiem Edelstahl, da verzinkte Schrauben eine zu dünne Zinkschicht haben und schon nach wenigen Jahren verrosten.

      Hier ein Link zum Hersteller der Weinbergpfähle, damit Ihr mein Vorhaben einschätzen könnt:

      http://www.drreisacher.de/de/produkte/pr...henpfaehle.html

      Frage: Was haltet Ihr von dieser Lösung?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 06.02.2019

      Hier kurz vor Sibirien mache ich den Rebschnitt erst Anfang März. Da ist noch kein Saft aufgestiegen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Methoden, die Stecklinge bis zum Frühling reservieren" geschrieben. 28.01.2019

      Zitat
      Bildet sich nicht Schimmel wenn zu Nass und zu Dicht im Kühlschrank ist.?



      Deswegen werden ja die Steckhözer für einige Stunden in Chinolinsulfat gebadet und damit desinfiziert.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "RE: Filme zum anschauen bei YouTube" geschrieben. 25.01.2019

      Zitat
      Gibberillin hilft nicht gegen Pilzkrankheiten.



      Das ist nicht ganz richtig. Gibb behindert die Bestäubung von nicht kernlosen Trauben. Das bedeutet, Gibb führt zum Verrieseln, da viele kleine kernlose Beeren entstehen. Dadurch werden die Trauben von dichttraubigen Sorten lockerer, so dass die Trauben besser durchlüftet werden können. Damit sinkt die Gefahr von Botrytis und Essigpilzen deutlich. Fazit: Im Weinbau setzt man Gibb zur Vorbeugung von Botrytis ein. Gibb ist eine Art Ertragsbegrenzung.

      Bei kernlosen Sorten entstehen Trauben, die nicht so groß wie normal sind, aber die Beerengröße nimmt zu.

      Gibb wird auch zur Verbesserung des Keimens von schwer bzw. sehr langsam keimenden Saatgut eingesetzt. Manches Saatgut braucht 4 und mehr Wochen zum Keimen. Mit Gibb geht das viel schneller.

Empfänger
Dietmar
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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