Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Dietmar
Beiträge: 791 | Punkte: 1480 | Zuletzt Online: 19.12.2018
Name
Dietmar
Hobbies
Tafeltrauben, Lesen, Garten, Kultur, Wohnmobil, Haus
Wohnort
Dresden
Registriert am:
03.10.2017
Beschreibung
Etwa 10 km vom Elbtal (Weinanbau) entfernt auf einer Hochebene ca. 183 m über NN am Stadtrand von Dresden. Recht kontinentales Klima, d.h. Winter lang und z.T. sehr kalt, erste Sommerhälfte sehr heiß und trocken.

Wegen des Klimas gelte ich als "Polarwinzer". Meine Erfahrungen beschränken sich deshalb auf sehr pilzfeste Sorten (7 Punkte bzw. 2,5 Balla) mit einer Frostfestigkeit von mindestens -25 °C, die ultrafrüh oder sehr früh sind und deren SAT-Wert nicht höher als ca. 2300 ist.

Ich habe keine Profile bei Facebook, Google, YouTube, Twitter und Instagram.
Geschlecht
männlich
    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Biokohle (Pyrolysekohle), z.B. für Terra Preta" geschrieben. 14.12.2018

      Zitat
      Terra Preta - der fruchtbarste Boden der Welt



      Terra Preta ist nicht fruchtbarer als guter Gartenboden, aber im Vergleich zum völlig unfruchtbaren Amazonas-"Kies" wirkt Terra Preta wie ein Wunder.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "November" geschrieben. 26.11.2018

      Zitat
      Heute tuh ich erste Reben setzen



      Warum hast Du damit so lange gewartet?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "November" geschrieben. 25.11.2018

      Zitat
      Heute tuh ich erste Reben setzen



      Dazu habe ich 2 Fragen:

      1. Ist der Abstand nicht etwas zu klein? Ich hatte die Reben an der Hauswand gerodet, weil diese mit 1,75 m zu eng standen und habe jetzt einen Abstand von 2,61 m.

      2. Das grüne auf den beiden rechten Bildern - ist das Gras? Das gab es früher bei uns auch mal, aber seit Monaten ist alles vertrocknet.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Unverholzte Jungreben auspflanzen oder im Haus größer ziehen?" geschrieben. 21.11.2018

      Wer hat es noch probiert mit welchem Erfolg?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "November" geschrieben. 21.11.2018

      Gestern hatte ich die letzten beiden Trauben (Tigin) geerntet. Damit ist meine Saison beendet.

      Die Beeren waren noch weitgehend gesund, aber nach den letzten Frostnächten waren die Beeren nicht mehr knackig, sondern babsch, wie der Sachse sagt. Etwa 10 bis 15 % der Beeren hatte ich aussortiert. Sie waren zwar nicht krank, aber eben so weich, dass ich sie nicht mehr essen wollte.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 21.11.2018

      Zitat
      Leider ist sie auch nach vielen Jahren noch sehr unfruchtbar und bildet nur wenige Gescheine aus.



      Das war bei mir auch so. Deshalb hatte ich Wostorg auch schon vor vielen Jahren wieder gerodet.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Gründüngung und Düngung mit Grastee usw." geschrieben. 18.11.2018

      Zitat
      In der Mitte habe ich heute eine Reihe nackten Knoblauch gepflanzt.



      Ist jetzt die richtige Jahreszeit dafür? Heute Nacht hatten wir -7 °C und Morgen oder Übermorgen kommt die Kälte bestimmt auch zu Dir.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Wo soll man neue Reben kaufen - und wo besser nicht? Erfahrungsberichte" geschrieben. 17.11.2018

      Dieser Anbieter hat nichts an Reben, was mich auch nur im geringsten interessieren würde. Vielleicht interessiert sich jemand für Attika.

      Ich habe dort aber in diesem Jahr einen Säulenwacholder Skyrocket gekauft, da es hier nur Blue Arrow gibt, aber letztere Sorte ist mir zu klein und nicht frostfest genug. An der Lieferung war nichts auszusetzen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Zeolith und Bodenfruchtbarkeit" geschrieben. 16.11.2018

      Zeolith ist ein weißes vulkanisches Gestein mit einer Unmasse von Mikroporen. Allerdings ist der Nährstoffwert für Pflanzen begrenzt, da nicht so viel Gehalt an Spurenelementen. Aber durch die Mikroporen wirkt Zeolith als Katalysator für biologische Vorgange, insbesondere durch die sehr hohe Kapazität als Ionenaustauscher.

      Bekanntlich ist verwitterte basaltische Lava ein außerordentlich guter Boden für die Landwirtschaft. Durch die Verwitterung wird das enthaltenen Eisen (10 ... 12 %) zu Fe2O3 oxydiert, wodurch diese Lava rotbraun wurde. In dieser Lava sind viele biologisch wichtigen Spurenelemente enthalten, z.B. Bor, Eisen, Mangan usw., die in alten Böden längst zum großen Teil ausgewaschen sind. Mit diesen Spurenelementen werden die Früchte, die an Vulkanhängen angebaut werden, größer und aromatischer. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Angeblich hat die Forschung ergeben, dass Zeolith, welches ebenfalls in vulkanischen Böden enthalten ist, mindestens genau so wichtig für optimales Pflanzenwachstum ist, insbesondere durch die sehr hohe Ionenaustauschkapazität.
      Zeolith besteht überwiegend nur aus Siliziumdioxid (deshalb weiß), welches aber beim Ausbruch einers Vulkanes plötzlich die unter hohem Druck gelösten Gase abgab. Man kann sich das so vorstellen wie das Puffen von Reis oder Mais (Popcorn).

      Zeolith wird u.a. deshalb in der Kosmetik verwendet, aber solches Zeolith für die Selbstherstellung von Kosmetik ist unglaublich teuer, obwohl nichts Besonderes. Man sollte das Zeolith zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit deshalb direkt in der Bergbaufirma kaufen, am Besten in 20- oder 25 kg-Säcken. Für den Gartenbau braucht man die feinsten Körnungen, z.B. 0-50 Mikrometer, für die Wasserreinigung nimmt man grobes Granulat.

      Verwendung: Pro Quadratmeter ein oder zwei Schäufelchen Lavamehl und genau so viel Zeolith einarbeiten. Mehr schadet nicht, nutzt aber auch nichts mehr. Wer fruchtbaren Lösboden hat, braucht das nicht unbedingt zu machen, es sei denn, eine Bodenanalyse zeigt einen Mangel an biologisch wichtigen Spurenelementen. Wer aber unfruchtbareren oder ausgelaugten Boden hat, dort hilft es.

      Übrigens ist Zeolith auch in diversen pulverförmigen Waschmitteln enthalten, weil durch die feinen Poren Verunreinigungen aus der Wäsche aufgesaugt werden bzw. auch die hohe Ionenaustauschkapazität wirkt.

      Es gibt weitere gepuffte vulkanische Gesteine, z.B. Tuffstein, Perlit, Vermiculit usw, aber mit größeren Poren und ohne die große Ionenaustauschkapazität. Perlit wird auch synthetisch hergestellt. Perlit und Vermiculit sind insbesondere für sandige Böden gut, da in den Poren Wasser und gelöste Nährstoffe im Boden gehalten werden, die sonst nur ins Grundwasser ausgespült werden.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Kompost-Tee" geschrieben. 16.11.2018

      Ich hatte im Frühsommer einen 600l-Komposter neu angesetzt und auch voll bekommen, darunter auch Häckselgut vom Rebschnitt, das Material vom Verschnitt der Rosen usw.. Ich habe Komposttee hergestellt und damit die Bakterien im Kompost millardenfach vermehrt. Den Komposttee habe ich dann auf den vollen Komposter gegossen - in der Hoffnung, dass sich dadurch der Kompostierungsprozess beschleunigt. Normalerweise dauert das in meinem Klima 2 Jahre, bevor der Kompost fertig ist. Im September habe ich den Komposter geöffnet und die obersten Schichten in einen anderen Komposter geschichtet - und siehe da, die unteren 80 % des Komposter enthielten fertigen Kompost. So hatte ich fast einen halben Kubikmeter Kompost für meine Reben zur Verfügung.

      Es ist aber unklar, ob der Komposttee tatsächlich die Rotte so beschleunigt hat oder ob das diesjährige heiße Wetter das bewirkt hat.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Optimale Abstände in der Reihe für Rodnitschok und Boschij Dar" geschrieben. 16.11.2018

      Zitat
      Für welche Sorten hast du dich entschieden?



      Das steht schon im Titel dieses Threads. Normalerweise sind diese beiden Sorten für meinen Standort nicht geeignet bzw. grenzwertig, aber an der Süd-West-Hauswand stehen die Reben nicht nur geschützter, sondern sind auch maximal vom Nachbarhaus entfernt. Im Frühjahr und Sommer ist das kein Problem, da dann die Sonne höher steht und über das Nachbarhaus hinweg scheint, aber im Herbst wird meine Plantage stundenweise vom Nachbarhaus abgeschattet, aber an der Hauswand scheint trotzdem die Sonne. Ich will es also wagen, diese beiden Sorten doch anzubauen.

      Dazu kommen noch schwarze Steine unter den Reben, die die Temperatur hoffentlich um einige Zehntel Grad erhöhen. Noch größeren Einfluss auf das Mikroklima hat das Betonpflaster davor. Bei längerem Sonnenschein heizt sich dieses auf und puscht deshalb etwas das Mikroklima. In diesem Jahr hatte ich in einem Kübel, welcher auf diesem Pflaster stand, sogar Melonen angebaut und 4 Stück pro Pflanze reif bekommen. Normalerweise ist das hier im Freien ein Unding.

Empfänger
Dietmar
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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