Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Dietmar
Beiträge: 683 | Punkte: 1218 | Zuletzt Online: 20.08.2018
Name
Dietmar
Hobbies
Tafeltrauben, Lesen, Garten, Kultur, Wohnmobil, Haus
Wohnort
Dresden
Registriert am:
03.10.2017
Beschreibung
Etwa 10 km vom Elbtal (Weinanbau) entfernt auf einer Hochebene ca. 183 m über NN am Stadtrand von Dresden. Recht kontinentales Klima, d.h. Winter lang und z.T. sehr kalt, erste Sommerhälfte sehr heiß und trocken.

Wegen des Klimas gelte ich als "Polarwinzer". Meine Erfahrungen beschränken sich deshalb auf sehr pilzfeste Sorten (7 Punkte bzw. 2,5 Balla) mit einer Frostfestigkeit von mindestens -25 °C, die ultrafrüh oder sehr früh sind und deren SAT-Wert nicht höher als ca. 2300 ist.

Ich habe keine Profile bei Facebook, Google, YouTube, Twitter und Instagram.
Geschlecht
männlich
    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Traubenwickler" geschrieben. Gestern

      Zitat
      Ist das nun dieser Traubenwickler/Sauerwurm?Organzabeutel hatte ich drüber,aber sicher zu spät.



      Wenn Du eine Lupe hast, dann müsstest Du winzige Beinchen sehen, denn beim Traubenwickler/Sauerwurm sind es keine Maden, sondern Raupen. Die Größe stimmt aber.

      Der Traubenwickler hat in guten Jahren bzw. warmen Gegenden 3 Generationen:
      1. Generation: Heuwurm - etwa zur Blütezeit sind die Raupen geschlüpft - nur geringer Schaden, wird meist nicht bekämpft.
      2. Generation: Sauerwurm - Eiablage in normalen Jahren um den 1. Juli, in diesem Jahr eher. Sauerwurm, weil Beeren da noch sauer sind und meist auch bleiben. Die 2. Generation macht den größten Schaden und sollte bekämpft werden. Statt nach dem Datum sollte man sich am Warndienst in den Weinbaugebieten bzw. an der Beerengröße orientieren, um zu bekämpfen. Mein Verfahren haben ich oben beschrieben.
      3. Generation: Süßwurm - volle Raupenentwicklung in der Reifephase, wenn die Beeren süß sind. Die Winzer bekämpfen den Süßwurm nicht, da er den Geschmack des Weines nicht beeinträchtigt, d.h. die befallenen Beeren werden mit ausgepresst. Bei Tafeltrauben erwischt das eher die späteren Sorten. Zumindest ich mag keine Raupen in den Beeren, so dass der Süßwurm von mir auch bekämpft wird. Das geschieht aber schon mit den Organzabeuteln als Nebeneffekt zur KEF- und Wespenbekämpfung.

      Anmerkung: Ich hatte Angst, dass sich die Trauben im Hochsommer in den Organzabeuteln überhitzen. Wir hatten hier über 90 Tage über 30 °C, max. 38 °C, aber bei mir gab es bei keiner Sorte Hitzeschäden durch die Organzabeutel.

      Goldy: Der Traubenwickler bevorzugt bei mir rote inklusive rot angehauchte und blaue Sorten. Meine hellen Sorten waren nur gering oder gar nicht befallen. Durch meine diesjährige Behandlung hatte ich 0,00 Befall, während in den vergangenen Jahren bis zu 75 ... 90 % der Beeren der roten und blauen Sorten befallen waren. Ich hoffe, das lag an meiner Methode und war kein Zufall.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Vapor Gard" geschrieben. 19.08.2018

      Zumindest der Hersteller hat zu einer fungiziten Wirkung nichts geschrieben, aber das muss nichts bedeuten. Als Fungizit müsste der Hersteller ein teures Zulassungsverfahren durchführen.

      Da hilft nur, es selbst unter möglichst kontrollierten Bedingungen zu testen, d.h. von 2 nebeneinander stehenden Reben der gleichen Sorte eine mit diesem Mittel spritzen, die andere aber nicht. Werden beride Reben gespritzt, weiß man nicht, ob das Mittel wirkt oder ob es nur Zufall war.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Vapor Gard" geschrieben. 19.08.2018

      Hier eine kurze Beschreibung des Mittels: http://www.intrachem-bio.de/produkte/pfl...el/vapor-gardr/

      Das Zeug bildet eine Schicht auf den Blättern, die angeblich die Wasserverdunstung senkt, ohne die Atmung zu behindern, d.h. das Zeug ist ein Mittel gegen den Trockenstress.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 18.08.2018

      Garold ist noch nicht vollreif, aber süß mit viel Muskataroma und noch mit etwas Weinsäure, so das es fruchtiger schmeckt als bei Vollreife. Leider sind die Trauben und Beeren bei Garold nicht allzu groß.

      Heute meine Tigin verkostet. Während Tigin in normalen Jahren nur gerade so oder nicht ganz reif wird, ist Tigin jetzt vollreif, süß mit deutlichem Muskataroma. Galachad und Katrusja sind noch quietschsauer und haben noch relativ kleine Beeren und brauchen noch mindestens 2 ... 3 Wochen. Sonst wird Tigin rund 3 Wochen später reif als Galachad und dieses Jahr ist es umgedreht.

      Von den Aladdin bin ich dieses Jahr sehr positiv überrascht: keine Raupen vom Traubenwickler (Sauerwurm), absolut gesund (habe aber alle ca. 3 Wochen gespritzt), größere Trauben und Beeren als sonst. Im vollreifen Zustand sind die Beeren gelb mit einem rötlichen Hauch geworden. Wäre wieder ein Befall mit dem Traubenwickler wie in den vergangenen Jahren erfolgt, hätte ich meine Aladdin wahrscheinlich schweren Herzens roden müssen.

      Bei uns ist Traubenessen in großem Umfang angesagt. Dazu habe ich noch 3 Nachbarn und die Verwandschaft beglückt und alle sind begeistert. Trotzdem sind erst 2,5 Reben von insgesamt 25 abgeernten und trotzdem kommen uns die Beeren schon zu den Ohren heraus.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 18.08.2018

      Zitat
      Naja, wahrscheinlich wird sie ihr Geheimnis für sich behalten und mir weiterhin feine Trauben schenken. Ein echter Glücksfall



      Hast Du Sie danach gefragt? Waren diese 3 Sortennahmen die Antwort?

      Rhea hatte ich mal gehabt, aber deren Blätter waren tief eingekerbt. Rhea ist eine recht späte Sorte, geschätzt 145 Tage. Anfangs wurde Rhea bei mir noch reif, aber später wurden die Vegetationsperioden in Sachsen einige Wochen kürzer und jetzt bekomme ich Sorten mit 115 Tagen nicht mehr sicher reif, dieses Jahr mal ausgenommen. Rhea wurde ungefähr wie Original reif, aber Original hatte langovale Beeren und auch andere Blätter als auf den Bildern. Original musste ich aus gleichem Grund wie Rhea roden.

      Ein anderer Name von Rhea ist Jupiter, aber dies ist nicht Jupiter aus den USA. Rhea stammt aus der Slowakei und nicht aus der Ukraine - zumindest nach winorosl.pl.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 17.08.2018

      Die Blattform lässt auf einen hohen Anteil Amerikanergene schließen, wie bereits geschrieben. Es dürfte nicht so viele osteuropäische Sorten geben, die so viel amerikanische Gene haben. Falls die Sorte aus Osteuropa stammt, müsste sie sich deshalb eingrenzen lassen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Traubenwickler" geschrieben. 16.08.2018

      Inzwischen habe ich 8 Trauben von Aladdin geerntet. In keiner einzigen Beere waren Raupen des Traubenwicklers. In den beiden vergangenen Jahren war die Befallsquote bei Aladdin zwischen 75 und 90 % der Beeren. Meine neue Bekämpfungsmethode war bzw. ist erfolgreich.

      Hier die Methode kurz zusammen gefasst:

      1. Entblättern der Traubenzone
      2. Ertragsbegrenzung bis spätestens Erbsengröße
      3. Bei Erbsengröße Spritzen der Trauben (nicht der Blätter) von allen Seiten mit XenTari
      4. Gleich darauf Organzabeutel aufziehen
      5. Ab Aufziehen der Organzabeutel Spritzen mit systemischen Fungiziten, da die Trauben durch die Organzabeutel nicht mehr benetzt und damit auch nicht mehr geschützt werden können.

      Wer von Euch Probleme mit dem Traubenwickler (Sauerwurm) hat, der kann jetzt auf diese nunmehr erfolgreich erprobte Methode zurück greifen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Pergola: passende Sorten, Erziehung, Schnitt u.s.w." geschrieben. 14.08.2018

      Zitat
      So viele Muskat Blue Trauben sind selten zu sehen.



      Bei mir war MB in 4 von 5 Ertragsjahren total verrieselt und im 5. Jahr nicht reif geworden und das an einer Hauswand auf der SW-Seite. Das auf dem Bild muss ein guter Klon von MB sein.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 14.08.2018

      Ihr werdet es mitleidig belächeln, aber heute sind bei mir die ersten Sorten reif: Timur, Aladdin und Marusja. Garold und Katrusja brauchen noch ein paar Tage. Die angebliche Super Ekstra auch. Diese hat im Vergleich zum vergangenem Jahr befruchtete Beeren, d.h. Beeren mit Kernen. Bis zur Reife dauert es aber noch mindestens 1 Woche.

      Meine Sorgenkinder in diesem Jahr sind meine Galachad. Sonst ein zeitiger und sicherer Ertragsesel, aber in diesem Jahr deutlich zurück. Galachad braucht noch mindestens 2 ... 3 Wochen. Offenbar hat Galachad die langanhaltende Hitze und Dürre von allen meinen Sorten mit am schlechtesten überstanden.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 13.08.2018

      Zitat
      Preobrasche, PodNes,Arkadia und Kischmisch Wolodar von heute.



      Na dann guten Appetit!

Empfänger
Dietmar
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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