Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Dietmar
Beiträge: 1851 | Punkte: 4397 | Zuletzt Online: 05.07.2020
Name
Dietmar
Hobbies
Tafeltrauben, Lesen, Garten, Kultur, Wohnmobil, Haus
Wohnort
Dresden außerhalb des Elbtales
Registriert am:
03.10.2017
Beschreibung
Etwa 10 km vom Elbtal (Weinanbau) entfernt auf einer Hochebene ca. 183 m über NN am Stadtrand von Dresden. Recht kontinentales Klima, d.h. Winter lang und z.T. sehr kalt, erste Sommerhälfte sehr heiß und trocken.

Wegen des Klimas gelte ich als "Polarwinzer". Meine Erfahrungen beschränken sich deshalb auf sehr pilzfeste Sorten (7 Punkte bzw. 2,5 Balla) mit einer Frostfestigkeit von mindestens -25 °C, die ultrafrüh oder sehr früh sind und deren SAT-Wert nicht höher als ca. 2300 ist.

Ich habe keine Profile bei Facebook, Google, YouTube, Twitter und Instagram.
Geschlecht
männlich
    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juli" geschrieben. 02.07.2020

      Heute bin ich im Dresdner Elbtal zur Grillparty gewesen. Dort im Garten haben die Beeren schon Erbsengröße (Phoenix, Augusteller, Regent...). Bei mir außerhalb des Elbtales ist die Blüte noch nicht zu Ende und erste Beeren sind erst 1 mm groß.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juli" geschrieben. 02.07.2020

      Mein Mitgefühl mit den Hagelgeschädigten.

      Hier gab es keine Hagel und keinen nenneswerten Regen, obwohl der Wetterbericht der ARD eine Unwetterwarnung gegeben hat, wo Dresden inmitten des markierten Bereiches war. Wieder eine Luftnummer.

      Heute früh hat es kurz genieselt, aber ganz großzügig geschätzt waren es 0,3 l/qm.

      Die Blüte nähert sich dem Ende, sehr spät in diesem Jahr.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Literatur zu den Eigenschaften von Unterlagen" geschrieben. 01.07.2020

      Wohnort von Guggi: 74626 Bretzfeld

      --> postet z.B. die Rebschutzhinweise --> da kann man eine PN schreiben.

      http://www.rebschule-lauffen.de/

      Für andere Unterlagen sollte man andere Rebschulen anfragen. Es gibt da eine Menge. Tante Guggel hilft.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Literatur zu den Eigenschaften von Unterlagen" geschrieben. 01.07.2020

      Zitat
      Was nützt euch das Wissen um die Unterlage, wenn ihr die Wunschsorte nicht darauf kaufen oder veredeln könnt?



      Guggi kennt eine Rebschule, die preiswert auf alle in D üblichen Unterlagen veredelt, wenn man Edelreis zur Verfügung stellt.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 29.06.2020

      Zitat
      Es regnet mal wieder.... schon die ganze Nacht.....



      Ich bin neidisch.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Unterschiedliche Größe der Gescheine bei gleicher Sorte und Unterlage" geschrieben. 28.06.2020

      Tröpfchenbewässerung ist z.B. gut bei Tomaten und anderen Flachwurzlern, aber bei Reben ist das anders. Einmal Tröpfchenbewässerung und die Reben kommen kaum wieder davon los, da bei Tröpfchenbewässerung entweder keine tiefen Wurzeln entstehen oder diese verkümmern. Folge: niedrige Trockenstreßfestigkeit. Man macht die Reben quasi abhängig.

      Besser ist es, erwachsene Reben ein- oder zweimal pro Woche kräftig zu gießen - pro Rebe im Hochsommer ca. 15 l/qm pro Woche. Dann dringt das Gießwasser auch in tiefere Bodenschichten vor und wenn der Boden oben zu trocknen beginnt, dann wachsen die Wurzeln in die Tiefe zur Feuchtigkeit. Tiefe Wurzeln = höhere Trockenstreßfestigkeit.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 28.06.2020

      Zitat
      Schaut ihr zuerst wie trocknen ist die Erde wo sind die gepflanzt, gerade junge Reben, Pflanzen egal was leidet unter Trockenheit



      Besonders Urmels Reben leiden unter Trockenheit.

      Spaß beiseite.

      Junge Reben haben noch keine tiefen Wurzeln und benötigen oft etwas Hilfe bei der Wasserversorgung. Wenn man jedoch im Sommer täglich gießt, dann entwickeln die Reben keine tiefen Wurzeln, da es ja schon oberflächennah genug Wasser gibt. Deshalb sollten man anfangs nur 3 mal pro Woche gießen (wenn kein Regen), dafür pro Gießen eine größere Wassermenge. Dann versickert das Gießwasser auch in tiefere Bodenschichten. In den Gießpausen trocknen die oberen Bodenschichten langsam aus und die Wurzeln wachsen in die Tiefe zum dort vorhandenen Wasser. Ältere Reben sollte man im Hochsommer nur zweimal oder einmal gießen pro Woche. Im Hochsommer, z.B. um die 30 Grad und höher und anhaltender Trockenheit braucht eine erwachsene Rebe pro Woche 10 bis 15 Liter - auf eine oder zwei Gaben verteilt. Eine große Gießkanne hat 10 l Inhalt. Wenn es regnet, braucht man entsprechend weniger gießen, ab 15 l/qm und Woche gar nicht mehr.

      Traubenfreunde in warmen Weinbaulagen wie z.B. auch Jakob, habe eine weitere Option: Pfropfen auf Richter 110 oder1103 Paulsen. Diese Unterlagen bilden bis zu 7 ... 11 m tiefe Wurzeln, falls die der Boden zuläßt Diese Unterlagen werden z.B. in heißen und trockenen Anbaugebieten in Süditalien, Nordafrika und Südspanien verwendet. Durch diese tiefen Wurzeln ist die Trockenstreßfestigkeit viel höher als auf Unterlagen wie SO4, 125 AA und 5BB, die kaum tiefer als 0,5 m werden. Der große Nachteil dieser Unterlagen besteht darin, daß die Trauben der gleichen Sorte 3 ... 4 Wochen später reif werden als bei den hiesigen Unterlagen. Für Polarwinzer ist das deshalb keine Option, aber für sehr warme und trockene Standorte doch. Außerdem streckt man den Erntezeitraum sehr stark, wenn man die gleiche (zeitige) Sorte auf z.B. 5BB und Richter 110 pfropft. Richter 110 und 1103 Paulsen bringen jedoch nichts, wenn z.B. in 30 oder 40 cm Tiefe eine dichte Felsschicht ist, aber für z.B. tiefgründige Sedimentböden wären sie gut.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 28.06.2020

      Ich möchte beim Video der Frau etwas um Nachsicht bitten, weil:
      - es um den Sommerschnitt (Laubarbeit) für traditionelle Rebsorten geht und
      - weil Anfänger angesprochen werden sollen. Damit Anfänger nicht total verwirrt werden, versucht sie, einfache Regeln aufzustellen, die jeder Anfänger gleich versteht und einfach praktisch umsetzen kann.

      Wir hier im Forum bauen zum größten Teil Sorten aus Osteuropa (Rußland, Ukraine, Moldawien) an, deren vegetativer und generativer Wuchs sehr viel höher ist als bei den Sorten aus dem Gartenmarkt und wo auch die Erziehung angepaßt werden sollte. Wir haben hier im Forum aber auch viele Traubenfreunde, die noch nicht so viele Erfahrungen haben. Wenn das Video dieser Frau total verrissen wird, nutzt es diesen Traubenfreunden nichts und verwirrt nur.

      Besser wäre es, konkret zu werden, was falsch und was richtig ist und wie man es besser macht.

      Ich möchte da mal den Anfang machen:

      1. Die 7 ... 8-Blattregel ist abhängig vom Standortklima und der Besonnung. Bei meinem schlechteren Klima brauchen die Trauben mehr Blätter zur "Ernährung" als an einem Standort mit Weinbauklima. Dazu kommt, daß je weniger der SAT-Wert des Standortes den SAT-Wert der Rebe übersteigt, desto mehr Blätter pro Traube sind erforderlich.
      2. Die Dame sprach von einer anzustrebenden Ertragsreduzierung von 30 %. Viele osteuropäische Sorten haben jedoch eine sehr hohe Fruchtbarkeit von z.B. 3 Gescheinen pro Fruchttrieb und z.T. weiteren Gescheinen an Geiztrieben. Bei diesen Sorten sollte man nur ein Geschein pro Fruchttrieb belassen, was einer Ertragsreduzierung von 66 % entspricht. Bei schlechteren Standorten wie bei mir strebe ich eine noch höhere Ertragsreduzierung an. Gescheine an Geiztrieben werden bei mir nicht reif und werden alle entfernt.
      3. Ich vermisse im Video klare Aussagen zu den Geiztrieben. Die sind neben der Ertragsreduzierung das Hauptproblem bei der Laubarbeit.
      4. Es sollte eigentlich nicht vorkommen, daß die Unterlagen Blätter austreiben, da die Unterlagen eigentlich geblendet sein sollten. Das Ausbrechen von Austrieben aus der Unterlage ist richtig.
      5. Die Frau spricht davon, schwache Ruten zu entfernen. Wenn man auf Bogreben erzieht, sollte es möglich sein, daß alle Fruchtruten verbleiben können, nur die Geiztriebe sollten stark gekürzt werden, damit die Laubwand nicht zu dicht wird. Wenn man jedoch auf Waagerechtkordon mit zwei Zapfen erzieht, gibt es pro laufenden Meter Laubwand doppelt so viele Fruchtruten und das ist eindeutig zu dicht. Aus den Zapfen entstehen jeweils zwei Fruchtruten, wenn nicht Spätfröste Schäden verursachen. Hier sollte die schwächere der beiden Fruchtruten gekappt werden. Waagerechtkordon hat den Vorteil, daß mehr "Holz" gebildet wird, in dem Nährstoffe gespeichert werden können. Nachteil ist der größere Aufwand bei der Laubarbeit. Die Reduktion der Fruchtruten sollte hier unmittelbar nach den Eisheiligen geschehen, wenn keine Spätfröste mehr drohen. An meinem Standort besteht die Spätfrostgefahr bis zum 22.05., bei Erzgebirgler sicher noch länger. Später ist die Laubwand zu dicht und unübersichtlich.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juni" geschrieben. 26.06.2020

      Inzwischen hat auch bei mir die Bestäubung begonnen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juni" geschrieben. 19.06.2020

      Zitat
      Aber was interessant ist, die Reben auf dem ersten Bild und dem letzten Bild sind die selbe kernlose amerikanische Sorte. Einmal im Freien mit guter Bestäubung und einmal unter Plexiglasdach.
      Erkenntnis = schlechte Bestäubung unter Dach



      Welchen Sinn macht eine Bestäubung bei einer (wirklich) kernlosen Sorte?

      Es werden ja keine Samen gebildet. Allerdings sind nicht alle kernlosen Sorten wirklich kernlos, denn es werden oft rudimentäre Kerne gebildet. Deshalb gibt es verschiedene Klassen der Kernlosigkeit.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Pflanzenschutz" geschrieben. 17.06.2020

      Zitat
      Tod den Schnecken!



      Da es 2018, 2019 und bisher 2020 extrem trocken waren, ist zunächst einmal Schluß mit der Schneckenplage. Ich habe in diesem Jahr noch keine einzige spanische Wegschnecke gesehen. Dafür gibt es viele Mäuse, welche gern die Wurzeln der Reben anknabbern. Leider gibt es keine wirksamen Bekämpfungsmethoden in D - aus Tierschutzgründen. Vielleicht haben auch ein paar Dumme an den Mäusegiften genascht bzw. das Gas eingeatmet.

      Ich hätte gern einen Rodinator, aber der ist in D verboten, weil man damit auch Geldautomaten, Fahrkartenautomaten u.a. sprengen kann. https://www.youtube.com/watch?v=CgztUzqaL3E

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Pflanzenschutz" geschrieben. 17.06.2020

      Das Spritzen vor und während der Blüte birgt die Gefahr, daß das Spritzmittel die Käppchen und den Pollen verklebt, so daß keine bzw. keine durchgängige Befruchtung erfolgen kann.

      Meine Frage: Wieviele Wochen vor der Befruchtung spritzt Ihr nicht mehr?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juni" geschrieben. 14.06.2020

      Zitat
      Die neuveredelte Reben heute.



      Wie genau hast Du sie veredelt?

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Suche Tafeltrauben mit Großen bis sehr Großen Beeren mit Geschmack" geschrieben. 13.06.2020

      Veles hat nur eine mittlere Pilzfestigkeit, muß also etwas gespritzt werden.

      Mein Grundstück liegt in einer Kältesenke. Das ist noch viel schlimmer als an einem Hang, wo die Kaltluft abfließt. Im Sommer ist das betreffs Temperatur nicht nachteilig, aber im Winter bei Windstille kann es schon mal bis zu 6 °C kälter sein als einige Hundert Meter entfernt. Aber ich habe nur dieses Grundstück und muß damit klarkommen.

      Kennst Du http://www.winorosl.pl/opisy-odmian-winorosli/?

      Dort sind viele Sorten beschrieben. Rechts oben kannst Du Deutsch als Sprache einstellen. Die Sortenbeschreibnungen sind recht zuverlässig, anders als in Slovplant. Ich empfehle Dir, jede empfohlene Sorte erst nachzusehen. Bei anderen Traubenfreunden sind auch Sorten wie Arkadia oder Frumoase Albe zeitig, aber bei mir reifen diese nicht aus und bei Dir wird das ähnlich sein. Also achte tunlichst auf SAT-Werte (wenn bekannt) und Reifezeiten. Angabe von Reifezeiten wie Mitte August beziehen sich auf Nowotscherkask in Russland und in etwa stimmen diese auch in wärmeren deutschen Weinbaugebieten, aber wir Polarwinzer sollten diese Zeiten immer mit 5 bis 6 Wochen addieren.

      Es gibt immer wieder neue Sorten aus Osteuropa, die auch ultrafrüh oder sehr zeitig sind.

      Ich habe dieses Jahr Madonna gepflanzt, die sehr große Beeren bekommen soll (siehe winorosl), aber habe daher noch keine eigenen Erfahrungen. Galachad fällt ins Zeitfenster, aber ist nur wenig süß. Ultrafrüh sind noch Montblanc (hell), Scharada UA (blau). Es gibt noch einige ultrafrühe rote Sorten, aber da kenne ich mich nicht aus, da meine Frau keine roten und blauen Sorten mag.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Suche Tafeltrauben mit Großen bis sehr Großen Beeren mit Geschmack" geschrieben. 13.06.2020

      Bexbach liegt doch zwischen Saarbrücken und Kaiserslautern, also nicht gerade eine Weinbaugegend. Ist das Klima in Bexbach vergleichbar oder wärmer bzw. kälter?

      Saarbrücken hat im langjährigen Durchschnitt eine Wärmesumme von ca. 2310 ... 2350 und Kaiserslautern von 2449. Bezogen auf Reben ist das schon ein subpolares Klima. Kein Wunder, daß Aprikosen bei Dir nichts werden.

      Bei Dir reifen nur Tafeltrauben mit einem SAT-Wert von max. 2250 bzw. einer Reifezeit von max. 110 Tagen. Deine Lorus hat eine Reifezeit von bis zu 118 Tagen, ist also für Deinen Standort grenzwertig, wird also nur in warmen Jahren reif oder vor eine Süd- oder Südwest-Wand.

      Kaufe also nur Sorten, die die o.g. Kriterien erfüllen.

    • Dietmar hat einen neuen Beitrag "Juni" geschrieben. 11.06.2020

      Zitat
      Ich hoffe nun auf einige Tage etwas trockeneres Wetter.





      Schicke doch etwas zu mir.

Empfänger
Dietmar
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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