Tafeltrauben - Diskussionsforum
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erzgebirgler
Beiträge: 148 | Punkte: 472 | Zuletzt Online: 17.01.2019
Wohnort
Marienberg/Erzgebirge
Registriert am:
25.09.2017
Geschlecht
männlich
    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Januar" geschrieben. 10.01.2019

      Alle Reben die im Freiland stehen und im Dezember geschnitten habe sind inzwischen vollständig unterm Schnee verschwunden.Käme jetzt große Kälte würde nichts passieren.
      Für mich ist die Schneemenge nicht außergewöhnlich.Er kam nur etwas schnell innerhalb von 2Tagen.Im Gegensatz zum letzten Winter da war so gut wie gar kein Schnee das hatte ich zum ersten mal erlebt.
      Das Foto wurde heute morgen gemacht.Inzwischen sind die Dächer der beiden Gewächshäuser vom Schnee befreit damit es keinen Bruch gibt. Das muß ich oft im Winter 2 oder 3 mal machen.

      [[File:P1170591.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Erziehung von Reben" geschrieben. 08.01.2019

      2Monate Erntezeit ist bei richtiger Sortenwahl viel zu wenig.Bei mir in eher schlechter Lage ist die Erntezeit im Gewächshaus in guten Jahren wie im letzten mindestens 4 Monate in schlechten Jahren mit frühen starken Frösten im Herbst immer noch 3 Monate.

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Erziehung von Reben" geschrieben. 05.01.2019

      Genau das habe ich auch damit gemeint, hätte es etwas anders schreiben sollen.Zum Beispiel wurde die höhe der Laubwand mit 80cm bis 1m angegeben und das Gipfeln der fruchttragendenTriebe nach dem zweiten Blatt über der letztenTraube und so weiter.

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Erziehung von Reben" geschrieben. 05.01.2019

      Ich habe alle Beiträge über das Thema mit großem Interesse gelesen. Sicher kann man mit den verschiedenen Methoden von Schnitt und Erziehung das allerletzte an Ertrag herausholen und auch das Alter der Reben verlängern. Wenn ich mich in die Zeit meiner Anfänge zurückversetze und alle diese Beiträge gelesen hätte, wäre es doch schon sehr verwirrend für mich gewesen. Ich habe vom Schnitt der Reben gar nichts gewußt. Winzer die ich hätte fragen können, gab es hier nicht. Später hatte ich nur einen kleine Broschüre, in der der Schnitt von Weinreben auf Zapfen und Bogrebe beschrieben wurde. Dass die Beschreibung bei Tafeltrauben nicht so recht funktioniert, habe ich dann selbst gemerkt.
      Ich kann mich am meisten dem Beitrag von Reblaus anschließen. Man muss schon selber entscheiden, was für jeden dass Beste ist. Ich finde viel wichtiger ist, was mehrfach von Jakob beschrieben wurde, dass das Verhältnis zwischen Laubwand oder Anzahl der Blätter und Ertrag stimmt.
      Anbei ein Foto meiner ältesten im Gewächshaus stehenden Rebe, die zumindest in den ersten Jahren nach heutigem Kenntnisstand nicht fachmännisch geschnitten wurde. Es ist die Sorte Lavallee, die ich vor nun schon fast dreißig Jahren aus Italien mitgebracht habe. Die Wurzel ist außerhalb des Gewächshauses, der Stamm ist inzwischen armdick. Die Traubengröße, Beerengröße und Ertrag sind nach wie vor wie in jungen Jahren. Die Rebe zeigt keinerlei Schwächen.
      Zusammenfassend will ich damit sagen, was besonders für Anfänger wichtig ist, auch wenn man beim Schnitt mal Fehler macht, das kann man alles wieder ausbügeln und von der Rebe einen guten Ertrag erhalten.

      [[File:P1170565.JPG|none|auto]] [[File:P1170567.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Dezember" geschrieben. 15.12.2018

      Immer klappt das natürlich nicht so es kann auch manchmal 2 oder 3 Wochen früher starker Frost kommen. Mit einem Gewächshaus in Deiner Gegend da würde sich die Erntezeit sicher erheblich verlängern lassen.

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Dezember" geschrieben. 15.12.2018

      Da in diesem Jahr bis Anfang Dezember keine stärkeren Fröste aufgetreten sind war es wieder ein Jahr in dem auch ich ,natürlich nur im Gewächshaus,,Trauben noch im Dezember ernten konnte.Die Erntezeit beträgt somit über 4 Monate.Im Freiland sind es in guten Jahren knapp 2 Monate.
      Alle Reben sind geschnitten.Inzwischen ist der Winter eingezogen und under der Schneedecke können die Rebstöcke neue Kraft sammeln für das nächste Ertragsjahr.Nun hat das große Warten begonnen bis im März die ersten Knospen zu schwellen beginnen und allmählich der neue Austrieb der Weinreben beginnt.

      Allen hier im Forum ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest!

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Unterlage, und Ihre Einflüsse auf Reben Wachstum und Ertrag " geschrieben. 09.12.2018

      Bisher habe ich nur Grünveredlung angewendet.Die Unterlage wird nach dem dritten Batt oder mehr abgeschnitten und in der Mitte des Triebes von oben erfolgt ein kleiner senkrechter Schnitt, etwa 1 bis 2cm indem das spitz angeschnittene Edelreis gesteckt wird.Ich habe meistens einen Geiztrieb verwendet der ebenso dick wie die Unterlage ist.Dazu kannst Du dir besonders den Beitrag 79 under Veredeln und Umveredelt anschauen.Wenn der grüne Trieb der Unterlagsrebe dick genug ist kannst Du auch nach dem Prinzip der Veredlung mit Gegenzunge verfahren so wie man es bei Salatgurken oder Tomaten macht.Der Erfolg bei dieser Methode ist ebenso gut. Die beste Zeit für diese Veredlungen ist der Mai oder Juni.

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 28.11.2018

      So viel Lob ist mir ja schon fast peinlich. Ich freue mich natürlich wenn meine Fotos und Ausführungen gefallen.Besonders möchte ich aber die jüngeren Traubenfreunde ansprechen die noch nicht so lange dabei sind.Sie sollten bei Rückschlägen die jeder hier im Forum schon gehabt hat nicht so schnell aufgeben sondern immer weiter machen. Ich denke solche Trauben kann jeder erreichen wenn man ein gutes Pflanzenverständnis hat genügend Ausdauer und sich hier im Forum guten Rat holt.

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 24.11.2018

      Bitte drücke erst auf Forum Übersicht. Da kommt Tafeltrauben im Gewächshaus.Drücke auf Tafeltrauben im Gewächshaus.Da kommt das Thema Alphonse Lavallee.Leider sind die Bilder dazu auch verschwunden.Bei bedarf kannst Du Steckholz bekommen aber bedenke es ist keine Piwi.

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 24.11.2018

      Sie ist zwar erst im zweiten Ertragsjahr, aber sie hat wieder nur eine winzige Traube gebracht. Die Beeren schmecken sehr gut, süß von Muskat wie oft beschrieben, habe ich auch in diesem Jahr nichts geschmeckt. Die Sorte hat auch bei langen nur ein einziges Gescheit hervorgebracht. Ich kann nur abraten, Dschovanni ins Gewächshaus zu pflanzen. Das wird nichts mehr. Ich habe sie inzwischen umveredelt.
      Dietmar zweifelt an, dass es die Sorte überhaupt ist. Ich weiss nicht, was richtig ist. Ich habe sie bei der bekannten Rebschule in der Slowakei gekauft unter diesen Namen. Deshalb habe ich sie auch so genannt.
      [[File:P1170454.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 24.11.2018

      Preopraschenie ist eine typische Tafeltraube. Sie hat sehr große Trauben und sehr große Beeren mit einer guten Süße. Ich wende nur langen Schnitt an, da sie etwas weniger fruchtbar ist, als andere Sorten. Vielleicht wäre es besser, wenn sie auf einer Unterlage veredelt wäre. Die etwas geringere Fruchtbarkeit dankt sie mit besonders ansehnlichen Trauben, wovon die größten 1,5 kg wiegen. Eine sehr gute Tafeltraube, die sehr zu empfehlen ist.

      [[File:P1170397.JPG|none|auto]][[File:P1170400.JPG|none|auto]][[File:P1170406.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 24.11.2018

      Lavallee ist nach wie vor die beste spätreifende Tafeltraube bei mir. Sie wurde auch in diesem warmen Sommer nicht vor Ende September reif. Manchmal können Die Trauben bis in den Dezember hängen. Die Beeren sind sehr groß und haben einen guten Geschmack. Der Schnitt kann kurz oder auch lang sein. Die Sorte wurde schon von mir unter "A. Lavallee" beschrieben. Als spätreifende Tafeltrauben im Gewächshaus sehr zu empfehlen.

      [[File:P1170535.JPG|none|auto]][[File:P1170451.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 24.11.2018

      Juliana ist eine Tolle Sorte fürs Gewächshaus, aber nur, wenn man alles richtig macht.Besonders in den ersten Jahren nicht überlasten, nur kurzen Schnitt anwenden und bei jeder verbliebenen Traube nach der Ertragsreduzierung etwa ein Drittel der Beeren wegschneiden. Die Trauben müssen locker sein, sonst kann in feuchten Jahren Grauschimmel auftreten. Außerdem werden dadurch die Beeren viel größer. Alle die sie gekostet haben, setzen sie meistens an erste Stelle im Geschmack. Im Gewächshaus erreicht Juliana jedes Jahr auch bei schlechtem Wetter einen sehr Schönen leichten Muskatgeschmack. Juliana ist bestes zu empfehlen fürs Gewächshaus.

      [[File:P1170261.JPG|none|auto]][[File:P1170262.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 24.11.2018

      Muskat Bleu kennt jeder, der sich für Tafeltrauben interessiert. Wem die kleineren Beeren und die größeren Kerne nicht stören, der hat eine kerngesunde, gut nach Muskat schmeckende Tafeltraube, die auch fürs Gewächshaus gut geeignet ist. Allerdings werden die Beeren auch im Gewächshaus nicht größer als im Freiland. Kurzer Schnitt ist ausreichend. Bei dieser Sorte kann man nicht viel falsch machen, deshalb ist sie auch für Anfänger gut geeignet.

      [[File:P1170447.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 24.11.2018

      Kardinal zeigt sich in diesem Jahr wegen des trockene, warfen Wetters noch von der besten Seite. Schöne gesunde, Muskat schmeckende, festfleischige Beeren und reicher Ertrag in diesem Superjahr. Von den Bildern darf man sich nicht täuschen lassen. In den meisten Jahren werden Die Trauben von starken Botrytis befallen, auch wenn die Trauben sehr locker sind. Das eher feuchte Mittelgebirgsklima vertragen sie gar nicht. Auch Totalverlust durch Grauschimmel hatte ich schon. Die letzte Sorte Kardinal ist inzwischen nach der Ernte gerodet. Da sie schon 29 Jahre alt ist, lohnt eine Umveredlung nicht mehr. Kardinal ist nicht mehr zum Anbau zu empfehlen.

      [[File:P1170271.JPG|none|auto]][[File:P1170272.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 21.11.2018

      Wostorg hat schöne Trauben und nicht ganz so große Beeren. Leider ist sie auch nach vielen Jahren noch sehr unfruchtbar und bildet nur wenige Gescheine aus. Da der Platz im Gewächshaus immer knapp ist und es viele gute neue Sorten gibt, habe ich sie nach der Ernte gerodet. Worstorg ist fürs Gewächshaus eher nicht zu empfehlen, weil der Ertrag sehr gering ist.

      [[File:P1170097.JPG|none|auto]]

    • erzgebirgler hat einen neuen Beitrag "Ertragsreben 2018" geschrieben. 21.11.2018

      Straschinksi hat 2018 sehr große Trauben gebildet. Die schwersten bringen 2kg auf die Waage. Sie hat schöne große Beeren, die eher eine feste Haut haben, sind aber nicht festfleischig, sondern eher sehr saftreich. Der rote Traubensaft spritzt schon manchmal beim Abpflücken der Beeren auf die Kleidung und macht schöne FLECKEN. Der Geschmack der Beeren ist schön süß, wenn sie lange hängen, meine ich einen hauch von Muskat zu schmecken. Straschinski ist starkwüchsig, sehr fruchtbar, kann lang sowie kurz geschnitten werden. Die Sorte bringt regelmäßig die höchsten Erträge pro Rebe von allen Sorten, die ich habe. Straschinksi ist fürs Gewächshaus sehr empfehlenswert.

      [[File:P1170340.JPG|none|auto]][[File:P1170516.JPG|none|auto]][[File:P1170521.JPG|none|auto]]

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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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