Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Glottertaeler
Beiträge: 5 | Punkte: 5 | Zuletzt Online: 17.05.2022
Name
Christoph
Wohnort
Bei Freiburg
Registriert am:
02.01.2022
Geschlecht
männlich
    • Glottertaeler hat einen neuen Beitrag "Konkreter Schnitt" geschrieben. 16.05.2022

      Danke für deine Rückfragen!
      Da ich nach oben kein Gerüst habe, wollte ich auf jeden Fall in Spalier gehen. Ob mit kordon oder nicht, weiß ich noch nicht.
      Die junge Pflanze hier steht an einem Zaun, ca120cm hoch. Für die Ältere werde ich zwei horizontale Drähte spannen.
      An anderer Stelle habe ich eine klassische Drahtanlage “geerbt“, also zwei horizontale drähte in 80/130cm höhe.
      Von der Rebschule kam eine knappe Anleitung mit. Mit Pflanzung Anfang März bin ich mir nicht mal im klaren ob das Jahr 1 ist oder nicht. Muss ich die Rebe jetzt überhaupt schneiden, oder wird der eine Trieb die Basis und der eigentliche Stamm der kommenden Jahre? Ich hätte diese jungen Reben jetzt einfach nach oben wachsen lassen und die Rute dann auf dem unteren Draht gebunden. Ähnlich hätte ich es mit Pflanze zwei hier gemacht: langsam nach links biegen und an den Zaun binden. Falsch?
      Bei Beispiel 1 hätte ich die zwei Triebe des Vorjahres waagerecht gezogen und an den frischen Trieben kommen dann Früchte?!

    • Glottertaeler hat das Thema "Konkreter Schnitt" erstellt. 16.05.2022

    • Glottertaeler hat einen neuen Beitrag "Mein zusammengelesenes Nichtwissen - eure Hilfe" geschrieben. 07.01.2022

      Habt vielen Dank für Eure Ausführungen. Dann war meine Erwartung wohl etwas zu naiv und vom sonstigen Gärtnern bestimmt. Wie gesagt wurde bei mir bisher alles, was ich so angebaut habe, auch ohne jegliche Mittel abseits des Düngens etwas: Himbeeren, Erdbeeren, Salate, Tomaten,... Klar, dann ist die Schnecke bei der Erdbeere mal schneller als ich oder der Kohlweißling findet meinen Brokkoli, aber grundsätzlich ging es. Hier liest es sich so, als hätte man ohne jegliche Mittel letztendlich gar keine Chance mehr als eine Mitleidstraube zu ernten.
      Zu den Mitteln: Ich brauche also etwas gegen echten und falschen Mehltau.
      Angesprochen wurde Molke: das wäre hier gar kein Problem. Es gibt einige Höfe im Dorf, bei denen holen wir immer wieder Frischmilch direkt aus dem Milchtank, den dann zweitäglich der Molkereilaster leert. Da ist noch nichts pasteurisiert. Natron ist ja auch kein Problem.
      Ich bräuchte nochmals genau das, was ich realistisch tun müsste bitte.
      Gegen den Mehltau Molke aufspritzen klingt, als müsse ich das alle 1-2 Wochen machen, korrekt? In der Phase... Mai bis zur Ernte, oder über welchen Zeitraum? Mit dem Schwefel hätte ich hingegen mit einmaligen Spritzen Ruhe?
      Ist das Vorgehen gegen Pero ebenfalls ein Muss?
      Baywa und Raiffeisen gibt es beides in Fahrnähe. So einen Kurs kann ich natürlich auch machen. Wenn ich das richtig sehe, ist der vom Zeit- und Kostenaufwand überschaubar.

      Ich merke schon: Trauben scheinen mehr Aufwand zu sein als oben genannte Früchte... Bei den Tomaten hat man auch den Aufwand mit dem Ausgeizen, dann überall Giesen, was die Trauben nicht zu brauchen scheinen, aber das wars dann.

      Sterilisieren: ja ich könnte die 80° relativ treffgenau sicherstellen. Für den Apfelsaft habe ich ein 100l Edelstahlfass und einen Tachsieder gekauft, mit dem wir diesen Saft haltbar machen und dann in bag-in-box abfüllen. Verschiedene Pressgänge werde ich für meine paar Liter nicht anfangen. Entweder das funktioniert so wie beim Apfelsaft mit Quetschen, Pressen, Erhitzen, Abfüllen, oder eben nicht ;)

      Zum Reihenabstand: auch ein 4m Abstand wäre kein Problem. Ich habe auf dem Stück mehr Platz als ich bräuchte. Ich muss sowieso schauen, ob beim Rausreißen überhaupt etwas stehen bleibt, oder ich alle Stangen neu reinhauen muss.

      Zur Menge: super Hinweise. Ich habe überhaupt kein Thema mit nur ~10-15 Tafeltrauben zu beginnen (5 Sorten mit je 2-3 Reben zB) und dann doch 1-2 Weinrebsorten zum Saften.
      Ich mag übrigens süß fruchtige Trauben. Wenn mir jemand aus meinen Breitengraden eine Auswahl empfehlen kann, sehr gerne.

    • Glottertaeler hat einen neuen Beitrag "Mein zusammengelesenes Nichtwissen - eure Hilfe" geschrieben. 03.01.2022

      Hallo Dietmar, wow, danke für deine ausführliche Antwort!!

      Zitat von Dietmar im Beitrag #2
      Zum gewolltem Nichtspritzen: Alle, die überhaupt nicht spritzen wollten, sind auch mit den pilzfestesten Sorten gescheitert. Es gibt sehr pilzfeste Sorten wie Muskat Bleu und mit einem luftigen Stockaufbau kann man viel erreichen, aber ein Minimalspritzaufwand ist trotzdem sinnvoll.

      Das habe ich fast befürchtet. Ich habe in meinem Garten noch nie gespritzt. Wo kauft man denn Spritzmittel? Woher weiß ich welche möglichst unschädlich (zum Verzehr) sind? Und kann ich dann einfach durch die Reben laufen und ein bisschen Aufspritzen?
      Was ist denn ein "Organzabeutel"?
      Die Äpfel, die wir ernten, werden nur minimal 1-2 pro Jahr gespritzt, mehr nicht. Wenn ich so hinkäme, wäre das spitze!

      Ratschlag: Baue nicht vorschnell irgendwelche Sorten an, um Deinen Weinberg schnell voll zu bekommen. Du merkst erst nach mehreren Jahren, was eine Sorte taugt und dann hast Du schon viele Jahre Hoffnung und Geld sinnlos investiert. Nutze bei Deiner Sortenwahl unsere Erfahrungen.

      Zitat von Dietmar im Beitrag #2
      Zunächst eine Frage: Warum willst Du so viele Tafelreben anbauen? Kannst Du diese wirklich verbrauchen bzw. vermarkten?

      Bauchgefühl Wir machen seit zwei Jahren Apfelsaft. Letztes Jahr so 450kg, alles per Hand, und da kamen 200l raus. Wir haben drei Kinder, da gehen schon 150l pro Jahr durch. Und der Rest ist ein mehr als gern gesehenes Geschenk für Freunde. Daher dachte ich: so 100-150l Traubensaft bekommt man immer weg (in Gewicht also 150-200kg). Durch deinen Hinweis lerne ich: dafür brauchts gar keine Tafeltrauben. Und den Rest, 100kg, hätten wir gegessen bzw eben verteilt. Für 300kg Trauben kam ich auf 40-50 Rebstöcke.
      Dazu gibt es die Fläche eben her. Sonst muss ich ja "nur" die Natur im Schach halten, damit mir der Hang nicht verwildert, und wenn ich schon mähe, kann ich auch um Reben mähen - so der Gedanke.

      Macht es zum Saftmachen Sinn den Grauburgunder zu belassen, oder schmeckt der nicht? Kann ich nicht mit meiner Saftpresse für den Apfelsaft rangehen und den Saft auf 80° erhitzen? So bekomme ich meinen Apfelsaft super mit Haushaltsmitteln haltbar gemacht. Mir ist noch kein einziger Liter Saft gekippt. Klar, der frische Saft schmeckt noch besser, aber geht halt nicht in haltbar.

      Zitat von Dietmar im Beitrag #2
      Wenn Du wirklich Saft oder Wein machen willst, dann gibt es unter den Weintrauben auch sehr pilzwiderstandsfähige Sorten, z.B. Solaris und Muscaris. Fürs Saftmachen spielen Kerne keine Rolle. Auch als Wein schmecken mir diese gut, besser als Riesling, der etwas nach Petroleum riecht und schmeckt.

      Für eine sinnvolle Sortenwahl bei Tafeltrauben können Dir andere Forumsfreunde gute Vorschläge machen, die in Deiner Gegend wohnen, z.B. Jakob. Ich wohne in einer kälteren Gegend, so daß ich ganz andere Kriterien an die Sortenwahl stellen muß.

      Freue mich auf Tipps! Vielleicht dann ja 10-20 Weinreben, und "nur" 10 Tafeltrauben? Und ja klar, ich werde versuchen möglichst viel verschiedenes Obst anzubauen, immer nur 1-2 Bäumchen. Hauptsache Vielfalt

Empfänger
Glottertaeler
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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