Tafeltrauben - Diskussionsforum
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thuja thujon
Beiträge: 432 | Punkte: 1226 | Zuletzt Online: 13.08.2022
Registriert am:
21.12.2020
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keine Angabe
    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Zolotze an Spalier. Ist mein Plan so sinnvoll?" geschrieben. Gestern

      Unwahrscheinlich das Triebspitze entfernen den Wuchs anregt und gleichzeitig auch bremsen kann.
      Ich habe auch nur schlechte Erfahrungen damit gemacht, wenn das pinzieren nicht unmittelbar vor Abschluss der Vegetation stattgefunden hat.

      Gipfeln sei mal davon ausgenommen, aber ansonsten sollte man meiner Meinung nach von so hormonell hochsensiblen Geschichten wie pinzieren die Finger weg lassen wenn man nicht abschätzen kann was man damit anrichtet.

      Wenn es zu schwach wächst und ich pinziere, dann erreiche ich hier damit das Gegenteil von Förderung der Rebe. Werde ich tatsächlich niemals mehr machen.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Rebe Pilz Krankheit welche Mittel" geschrieben. Gestern

      Das ist so ein Totschlagargument das man so nicht stehen lassen kann.

      Kannst du konkrete Kritikpunkte bezüglich der Formulierungen, die dort verwendet werden, anbringen oder geht es mehr um das prinzipielle?

      Ich meine, wenn sich jemand schon die Arbeit macht die Leute mit so einem Blog versuchen aufzuklären, warum müssen wir das hier abstempeln wenn doch hier im Forum eigentlich der Wissensaustausch im Vordergrund stehen sollte?
      Können wir gerne bis ins Detail aufklären, am besten auf der neuen Plattform.
      Aber prinzipiell ist der Blog das Ergebnis jahrelanger Versuchsarbeit mit Hochanfälligen Sorten. Das sich diese Situation nicht 1 zu 1 in deinem Garten mit Piwi Sorten widerspiegelt liegt in der Natur der Sache. Ich denke aber für dich ists kein Millionenschwerer Schaden, wenn du hier mal was erzählst, was bei jemand anderem nicht funktioniert. Bei Certis sieht das halt anders aus, also wohlüberlegte Worte von dort. Sollte man wirklich nicht so einfach abstempeln.

      Unabhängig davon habe ich alleine schon dieses Jahr viel zu viel Pilzkrankheiten und falsch eingesetzte Spritzmittel hier im Forum beobachten dürfen. Das sollte man wirklich mal ausdiskutieren. Befallsfreie Anlagen waren dieses Jahr nicht schwierig, man hat nur zum richtigen Zeitpunkt das richtige machen müssen.
      Und das versucht Certis rüberzubringen. Und nein, ich halte nicht viel von deren Spritzplan und verdiene auch nichts daran wenn ich die in Schutz nehme.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Rebe Pilz Krankheit welche Mittel" geschrieben. Gestern

      Man muss halt bedenken das es eine PSM-Firma ist, also der Blog eine Beratung aus der Wirtschaft. Auch andere Firmen die im Rebschutz aktiv sind haben Broschüren, Berater.
      Was man wie einsetzt und wie die Biologie der Pilze sind, da gibts unterschiedliche Deatillierungsgrade und Erfahrungen.
      Für den Anfang mal lesen das man mal was davon gehört hat, da sind die Blogs von Certis tatsächlich nicht schlecht.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "August 2022" geschrieben. Gestern

      Na da haben wir doch eine relativ wahrscheinliche Ursache. Ab und an mal hacken im Unterstockbereich könnte das für die Zukunft verhindern.

      Volierendraht gibt es in diversen Maschenweiten auch bis runter auf 6mm günstig aufgerollt mit Wunschlänge auf 1m Breite.

      Ich würde allerdings nichts verzinktes um die Wurzeln drumrum eingraben. Das verrostet ewig nicht und schnürt irgendwann die Wurzeln ab. Da ich die Drahtgitter nur verzinkt und in Edelstahl kenne, könntest du das Zink mit einer Säuredusche entfernen. Evtl ist schon Apfelsaft ausreichend sauer um das Zink zu lösen und fachgerecht zu entsorgen.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Rebschutzhinweis 2022" geschrieben. 08.08.2022

      Die messen mit Radar oder via Satellit. Das ist halt fehleranfällig. Schau doch bei Kachelmann Wetter. Da gibts rund um Dresden ein paar Stationen, auch Hobbystationen die dort geführt werden.
      https://kachelmannwetter.com/de/wetter/2935022-dresden

      Die 60L Defizit vom Mittel stimmen hier auch nicht, das ist ein Durchschnittswert der bei Niederschlägen, die nur örtlich schauern, natürlich Quatsch ist.
      Hier im Bild ist ungefähr die Situation bei mir.

      [[File:AMRLP8822.JPG|none|fullsize]]

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Rebschutzhinweis 2022" geschrieben. 07.08.2022

      Hier noch der letzte für dieses Jahr:
      https://www.dlr.rlp.de/Internet/global/t..._03_08_2022.pdf

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "August 2022" geschrieben. 07.08.2022

      Wie weit kommst du denn mit 2 Gießkannen?
      Gießt du nur 2 Reben am Tag und am nächsten gehst du mit wieder aufgewärmten Kannen 4m weiter die nächsten beiden gießen?

      Man kann auch falsch gießen. Alles unter 10 Liter, im ersten Jahr auch 5 pro Pflanze pro Einzelgabe gewöhnt die Reben an flache Feuchtigkeitsquellen was sie später vertrocknen lässt.
      Pro Rebe im 2ten Jahr mindestens 10 Liter mit einer Einzelgabe pro Woche.

      Ich frage mich gerade wie man mit 2 Gießkannen gegen so ein Wetter was ausrichten möchte. Ich rechne in Stunden und Kubikmeter, nicht mit Tropfen aus der Pipettenspitze.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "August 2022" geschrieben. 05.08.2022

      Keine Sonnenbrandschäden heute bei rund 40°C und 14h Sonne.

      Das eine Blatt stehen lassen zum beschatten hat sich rentiert.
      [[File:Angebertrauben.jpeg|none|fullsize]]

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "August 2022" geschrieben. 03.08.2022

      Es kann viel schief laufen im Jungfeld.

      Täglich wässern ist contraproduktiv, wenn gießen, dann richtig. 10 Liter pro Jungrebe einmal in der Woche. Das reicht vollkommen bei 40°C und 16 Stunden Sonne bei bis auf einen halben Meter ausgetrocknetem Boden. Die 10 Liter dürfen natürlich nicht oberflächlich ablaufen, die müssen tief runter.
      Reben langsam aufbauen. Nicht mit Phosphonat spät im Jahr behandeln, sonst gibts Austriebsschäden.

      Kostprobe erst hängen lassen wenn die Rebe bereit dazu ist.

      Hier nehmen die Beeren bei den späteren Sorten jetzt deutlich an Größe zu. Andere werden bereits gegessen. Sind vom Aroma flach, weil Hitzegestrahlt gereift. Zu warm für Aromabildung. Fast nur Säureabbau und Zuckeraufbau.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Juli 2022" geschrieben. 30.07.2022

      Teldor hat seine beste Wirksamkeit, wenn man kurz vor Traubenschluß noch das Stielgerüst mit schützt. Spätere Spritzungen zeigen weniger Wirkung. Ich empfinde Tafelrauben mit dem meist lockeren Stielgerüst aber nicht wirklich anfällig für Botrytis. Eigentlich quetschen sich ja nie die Beeren ab.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Juli 2022" geschrieben. 28.07.2022

      Du gärtnerst in Spanien, oder?

      Hier fängt Elegant Sverhanny langsam an zu schmecken, letzte Woche waren es rund 45°Oe
      Foto vom 23.7.

      [[File:Elegant Sverhanny 20220723.jpeg|none|fullsize]]

      Spätere Sorten sind noch nicht am Weichwerden und haben dementsprechend auch nur um die 20°Oe.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Rebschutzhinweis 2022" geschrieben. 28.07.2022

      Na dann hier nochmal die Hinweise vom 20.7.
      https://www.dlr.rlp.de/Internet/global/T..._20_07_2022.pdf

      13.7.
      https://www.dlr.rlp.de/Internet/global/T..._13_07_2022.pdf

      und vom 6.7.
      https://www.dlr.rlp.de/Internet/global/T..._06_07_2022.pdf


      Für Morgen sind hier evtl nochmal die Chance auf ein paar Tropfen Regen gemeldet. Ich habe noch junge Trauben auf den Geiztrieben und die Geiztriebe, die nach dem gipfeln gewachsen sind sind auch noch anfällig. Eigentlich wären die gegen Pero zu schützen, aber den sieht man so gut wie nicht hier.

      Dietmar: Schwarzfäule kommt im Frühjahr, noch ganz früh fast mit dem Austrieb. Da gab es kühle, taureiche Nächte und noch oberflächlich halbwegs feuchten Boden. Zusammen mit einem Befall aus 2021 waren das doch ganz gute Infektionsbedienungen. Der Befall wächst dann etwas mit nach oben, hier gabs einige Bilder im Forum die diese Probleme zeigten. Es war 2021 eben nicht für alle möglich, mit kerngesunden und befallsfreien Reben/Traubenstöcken in den Winter und die neue Saison zu gehen. Die ersten Behandlungen 2022 in solchen Fällen sind dann recht wichtig und sollten schon beim Knospenschwellen stattfinden um Erstinfektionen und damit das mitnehmen ins nächste Jahr zu vermeiden. Eine erste Schwefelspritzung im 4 Blattstadium würde viel zu spät kommen.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Rebschutzhinweis 2022" geschrieben. 28.07.2022

      Die letzten Hinweise habe ich nun nicht verlinkt, keine Ahnung wer hier Profit draus schlagen kann und wieviel Wochen sich die Erkenntnisse nach hintenraus auf die anderen Anbaugebiete übertragen lassen.
      Ich hoffe ihr könnt was mitnehmen, wenn hier was verlinkt wird, das evtl erst in 2-3 Wochen unter Umständen bei euch eine Rolle spielen könnte. Lassts mich gerne wissen, würde mich interessieren.

      Nun ja. Eins ist aktuell wohl auf ganz D übertragbar: Wassermangel!
      Deshalb hier der Rebschutzhinweis Rheinhessen Nahe Mittelrhein vom 27.7.
      https://www.dlr.rlp.de/Internet/global/t...hutzhinweis.pdf

      Und ja: aktuell gibts hier fast nur 2 Szenarien: die Anlage ist sauber und bleibts bis zum Herbst auch wenn man nix macht oder man hat die Krätze drin und kann spritzen was man will, man bekommts eh nicht mehr los.
      Und das andere ja: ja, es hilft wenn man die Hälfte der trockengestressten Rebstöcke wegschneidet damit wenigstens die Hälfte an Beeren und Holz ausreifen kann.

      Winterschutz und Frosthärte beginnt jetzt und dafür ist evtl. eine Aktion zwingend nötig.

      Drastisch, aber so ists nun mal.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Juli 2022" geschrieben. 20.07.2022

      Man sieht auf dem Laub ja noch die Schwarzfäule, das dürfte auch der Hauptgrund bei den Beeren sein. Die ein oder andere hat evtl auch Sonnenbrand, aber das dürften die wenigsten sein. Wenn sie so frei hängen vor der Holzwand, dann tun sie das bestimmt schon länger und sind dementsprechend abgehärtet und nicht Sonnenbrandempfindlich.

      Sonnenbrand von gestern sieht hier so aus. Ganz klar dort wo kein Blatt obendrüber war Verbrennungen auf der Oberseite, nur Sonnenzugewandte Beeren betroffen (Sonnenstand 15-16 Uhr).
      Dort wo ein Blatt beschatten konnte, links die Traube, keine Schäden. Sorte Frumoasa alba, vor etwas über einer Woche entblättert.

      [[File:Sonnenbrand 20220720.jpeg|none|fullsize]]

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Blattschäden, was ist zu tun?" geschrieben. 20.07.2022

      Das erste Bild kann ich sehen, beim zweiten ist was beim hochladen schief gelaufen. Triebspitzen sind noch gekrümmt, das bedeutet kein Wasserstress, Reben noch voll im Wuchs.
      Also doch mal über drüber nachdenken, ob bisher nach Bedarf oder mehr nach Gefühl gedüngt wurde.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Juli 2022" geschrieben. 20.07.2022

      Das liegt aber nicht an den Sorten. Ohne zu entblättern Sonnenbrandschäden bekommen, das ist wirklich selten. Da stimmt was ganz grundsätzliches nicht. Betreibst du Rebschnitt?

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Pilzkrankheiten" geschrieben. 19.07.2022

      Im Weinbauklima sagt man was bis zum 1. August nicht gewachsen ist, reift nicht mehr aus.

      Also natürlich im Winter erst schneiden. Bis dahin gilt bei allen schwachen Reben soviel Blattmasse wie möglich erhalten.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Juli 2022" geschrieben. 19.07.2022

      Durch die Trockenheit sind die Beeren noch recht klein.
      [[File:Traube 20220718.jpeg|none|fullsize]]

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Pilzkrankheiten" geschrieben. 19.07.2022

      Dann bleibt dir kurz nach dem Austrieb ja Polyram und Folpet im Wechsel, wenn es richtig los geht bis kurz vor der Blüte dann auch noch mit Phosphonatzusatz wenn du hast wegen Pero.

      Sercadis, für die anfälligste Phase rund um die Blüte (vor plus nach) sicherlich eine gute Wahl gegen Oidium, Schwarzfäulezusatzwirkung kann man nutzen wenn man die Peromittel, die meist diese Nebenwirkung haben, in eine vernünftige Reihenfolge bringen möchte. Phosphonat (Wochen) nach der Blüte ist ja oft ziemlicher Quatsch.
      Zu Sercadis und Oidium: https://lako.at/wp-content/uploads/2021/...s_retz_2016.pdf

      Kupfer benutze ich persönlich höchstens einmal zur Abschlussbehandlung.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Pilzkrankheiten" geschrieben. 18.07.2022

      Roden würde ich da nix. Zurück auf 2 Augen schneiden, nächstes Jahr sollte es deutlich weniger Pilzdruck aus dem Vorjahr geben als 2022.
      Schwarzfäule kommt schon sehr früh im Jahr, du kannst schon im 2-Blattstadium anfangen mit behandeln. Wenn die Rebschule im `verregneten´ 2021 nicht alles superrichtig gemacht hat, hast du den Murks schon mit eingekauft.
      Dann eventuell erst mit dem vierten oder fünften Blatt die Behandlungen angefangen, das war dann schon zu spät.

      Ich hatte im Herbst schon drauf hingewiesen, das beim Winterschnitt gut aufs Holz zu achten ist und eher mehr weg sollte als einem lieb ist.
      Jungpflanzen sind nochmal eine Extra Liga, alles viel bodennäher, anfälliger usw. Da darf man nicht Larifari mit umgehen wenn man gesundes Pflanzgut verkaufen möchte.

      Die Krankheiten und Probleme im Weinberg sind auch immer eine Folge der Pflegefehler in den Vorjahren.
      Aktuell kann man auch mal über wässern nachdenken, um Überlastung dieses Jahr und schlechten Austrieb in 2023 zu vermeiden.

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thuja thujon
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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