Tafeltrauben - Diskussionsforum
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thuja thujon
Beiträge: 349 | Punkte: 976 | Zuletzt Online: 25.11.2021
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21.12.2020
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keine Angabe
    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Zolotze an Spalier. Ist mein Plan so sinnvoll?" geschrieben. 25.11.2021

      Du könntest sowas probieren. Die Farben sind die Jahre, ansonsten ist lang anschneiden und biegen klar. Deshalb steht w für wie es im Winter laublos aussieht.

      3m breit sollte keinerlei Problem sein, manche Sorten schaffen auch 8m.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Neue Rebe schnitt" geschrieben. 10.11.2021

      1 wurde nach der Pflanzung geschnitten. Ich pflanze im Herbst (hier 2020), Schnitt dann im Januar oder Februar 2021 (Weinbaugegend).
      Daraufhin ist A und B ausgetrieben.
      Der obere ist A. Der kommt weg.
      B ist der zukünftige Stamm.

      Kennst du die threads für Erziehung im ersten und 2ten Jahr?
      Erziehung / Schnitt im ersten Jahr

      Erziehung / Schnitt im zweiten Jahr

      Erziehung / Schnitt im dritten Jahr

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Neue Rebe schnitt" geschrieben. 10.11.2021

      Man sollte den Trieb schon einkürzen. Der Austrieb der Augen kostet viel Energie, wenn da 6 Augen dran sind kann das zuviel sein. Der kleine Rebstock hat noch nicht viele Reserven.
      2 Triebe, siehe Foto. Fehler in diesem Fall: die Augen zu tief an der Stelle mit den kurzen Internodien ausgesucht. Langnodiges Auge wäre besser gewesen, wie im Video 1 erklärt.
      Nochmal gut gegangen: oberer Trieb kann weggeschnitten werden (wundarmer Stammaufbau, es wird immer nur auf der Oberseite, nie auf der Unterseite geschnitten), der verbleibende Trieb ist kräftig genug.

      [[File:Preoprashenie 20211017.jpg|none|auto]]

      Wenn du 2022 einen kräftigen Trieb hast, musst du erst die Seitenabgänge von Stamm machen. Grundlage für die Kordon-Arme kommen erst 2024, aber ich würde ungern von Kordonarmen reden, sondern von Bögen. Eine Rebe mit 4 Bögen ist noch lange kein Kordon mit dem 2 Augenschnitt. Bögen empfehlen sich für alle Sorten bei denen die Traubengröße auf den unteren Augen deutlich kleiner ist als zB ab dem 4ten Auge.

      3 Jahre sind 3 Jahre, aber wenn man nicht alle 5 Jahre seine Tafeltrauben rodet rentiert sich der Aufbau kräftiger und wundarmer Stöcke.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Neue Rebe schnitt" geschrieben. 09.11.2021

      Ist nicht gesagt das du 2 Ruten bekommst. Beide Augen können erfrieren, ertrinken oder einfach nur durch Pilze geschädigt oder angefressen sein. Oder es kommt nur ein Trieb, aber der falsche, und der richtige Trieb zum Stammaufbau verhockt.

      Ausführlich wird der Schnitt im ersten Jahr hier erklärt:
      https://www.youtube.com/watch?v=gr855ngWLAw

      Ich persönlich bin beim blenden unten etwas vorsichtiger was mehr Ausbrecharbeiten bedeutet.

      2023 kann man eine kleine Kostprobe hängen lassen, die erste richtige Traube eher erst 2024. Überlastete Jungreben erholen sich über Jahre nicht richtig.

      Der Vollständigkeit halber auch das video zum Schnitt im ersten bei kräftiger Rebe: https://www.youtube.com/watch?v=5BoFjBEdeIM

      Da Tafeltrauben wüchsiger sind als Weinreben kann man schwach entwickelte Tafeltrauben (wie die von Schmidt) im ersten Jahr auch auf 2 Triebe anschneiden.

      Mögliches Ziel für 2022 siehe Foto.
      [[File:Preopraschenie erstes Jahr 2021.jpg|none|auto]]

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Highlights und Flops im Jahr 2021" geschrieben. 03.11.2021

      Danke. Ich kann durch Kulturfehler in meinem Garten trotzdem nichts dazu beitragen. In anderen Gärten: frühe Sorten wie Elegant Sverhanny waren so früh reif, das sie zwischen letzte Spritzung vor Lese und Reife in ein Fenster gekommen sind, das hohe Infektionsbedienungen mit schlechtem Wetter vereint hat. Also kurz vor Reife aufgrund von Wartezeiten kein Schutz mehr möglich und in 3 Tagen 80% Ernte verloren.
      Spätere Sorten wie Ontario wurden dann durch Vorschädigung, also erst versteckte und dann mitgeschleppte Infektionen nach deren ausbruch so geschädigt, das auch da nicht mehr viel einwandfreies Material zu holen war. Hier waren es aber eher die Fruchtfliegen, angelockt durch aufgeplatzte und pilzgeschädigte Beeren. Da helfen auch Organzabeutel nichts.

      Fazit: man denkt wieder über Nacherntebehandlung bei frühen Sorten nach und bei den späteren was macht man in den 3 Wochen zwischen Abschlusspritzung und Ernte?

      Flop war also eindeutig die Strategie im nassen 2021, man war zu viel verwöhnt von den trockenen 3 Jahren davor.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Sortenempfehlung" geschrieben. 31.10.2021

      Bezüglich Oidium oder Pero? Reifezeit ist dir egal?

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Neue Methode zum Rebschnitt" geschrieben. 28.10.2021

      Wenn man das nicht abwandelt hat man Weinerziehung. Du kannst doch die Strecker/langen Fruchtruten auch verlängern statt abschneiden.
      Bau doch einfach was auf was 2-3 Bögen hat zu jeder Seite. Vorher brauchst du aber einen wundarmen Stamm.
      Und bevor du den erziehen kannst, musst du pflanzen.
      Hier ist im 1 bzw 2ten Jahr alles richtig gelaufen. Man beachte die Richtung der Saftbahnen und Triebdurchmesser.

      [[File:Preoprashenie 20211017.jpg|none|fullsize]]

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Literaturempfehlung: Tafeltrauben ?" geschrieben. 28.10.2021

      Zitat von o0Julia0o im Beitrag #11
      Die Erziehung von Tafeltrauben.pdf ist nicht mehr downloadbar :( Hat die noch Jemand?


      Wenn du dich vor dem draufklicken einloggst funktioniert es.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 24.10.2021

      Kann man so machen, ist dann halt doof.

      Solange man glücklich damit ist, im Gewächshaus solche Trauben zu ernten, dann sei es allen gegönnt.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Tafeltraube: Sortenempfehlung für Sandboden" geschrieben. 24.10.2021

      Da dürfte es sich um einen ausreichend Nährstoffhaltigen Boden handeln. Kein Kompost.

      Zu dem beurteilen der Bodenstruktur: rund kann man auch im nassen Zustand von eckig unterscheiden. Lass dich mal drauf ein, im Detail.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Unterschied: Kordon vs. Spalier" geschrieben. 21.10.2021

      DIE Erziehungsart gibt es nicht, sondern in der Regel wird die gewählt die am billigsten ist für das was das Produktionsziel und dessen Erlös/Outcome ist. In Japan Pergola, im windigen Lanzarote kriechen sie auf dem Boden und in D ists halt meist ein Doppeldrahtrahmen weils hier nicht die Qualitätsansprüche und Wertschätzung wie in Japan gibt. Und für auf dem Boden kriechen lassen ists hier zu nass.
      Minimalschnitt gibts auch, zB wenn die Preise für wie zB beim Müller-Thurgau im Keller sind. Da kann man den Winterschnitt mit der Rebschere nicht mehr finanzieren.

      Ob du ein V bzw Y bauen willst bleibt dir überlassen, du wirst nicht mit dem Traktor durchfahren müssen, von daher behindert dichs nicht. Evtl dann Spritzungen mit Gebläseunterstützung für gute Anlagerung innen.

      Dietmar, an Hauswänden kannst du doch auch lange anschneiden. Müssten die Leute halt ein gescheites Spalier hinbauen und nicht irgendeinen Murks, nur weils den zu kaufen gibt. Die Pflanze sagt was sie braucht, nicht der Baumarkt was im Angebot ist.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Tafeltraube: Sortenempfehlung für Sandboden" geschrieben. 21.10.2021

      Ich selbst verwende keinen Kompost beim oder eigentlich auch nach dem pflanzen nicht. Ich habe hier aber auch guten Boden und kann absolut keine unerwarteten und unsteuerbaren Stickstoffschübe noch spät im Jahr gebrauchen. Der Kompost im und ums Pflanzloch würde die rebenwurzeln auch nur faul machen auf der Suche nach Nährstoffen Luft und Wasser.

      Auf armem Sand sieht es anders aus, irgendwas an Nährstoffen brauchen die Reben zum wachsen. Nicht viel, aber es muss was da sein.

      Soweit ich mich erinnere steht bei dir Julia aktuell noch Wiese, da kann man mal gucken was da so alles wächst, ob da vieles dabei ist was viel Stickstoff braucht. Unabhängig davon mal eine Spatenprobe zur Beurteilung de rbodenstruktur machen. Die ist unter Wiese in der Regel eher gut und bedarf für Reben keiner wesentlichen Verbesserung.

      Anleitung zum ausdrucken und mitnehmen ins Feld: https://www.lwk-niedersachsen.de/downloa...file/19988.html

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Oktober" geschrieben. 17.10.2021

      Die Hälfte vom Zucker in den Beeren kommt nicht vom Laub, sondern aus dem Holz. Ich würde die Ernte vielleicht noch nicht ganz aufgeben.

      Ansonsten war dieses Jahr 2-3 Wochen später als die letzten. Das macht sich bemerkbar und kann die nächsten Jahre wieder anders sein. Ich würde wegen einem verkorkstem Jahr nicht gleich roden.

      Hier sind die Laubwände noch grün und gute Holzreife.

      [[File:Padorok 20211015.jpg|none|auto]]

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Literaturempfehlung: Tafeltrauben ?" geschrieben. 14.10.2021

      Ich kann es leider nicht lesen und finde auch Anhand der Bilder nicht einen Artikel zum entspitzen um ihn in einen Übersetzer zu kopieren.

      Ich kenne diese Ausführungen: https://www.wetter-th.de/Internet/global...0der%20Rebe.pdf

      Ob es tatsächlich messbare Effekte gibt wenn nur 2-4 Tage Unterschied beim entspitzen sind, ich weiß es nicht. Ich kann mir vorstellen das entspitzen mit entfernen der 3 jüngsten Blätter effektiver ist als nur den Haken plus das Blatt, welches sich gerade abspreizt bzw entfaltet. Ich entspitze wenn ich den maximalen Effekt vom entspitzen rausholen will auch die Geiztriebe.
      Und dann ist da ja noch die Geschichte mit dem Wetter während der Blüte.
      Und die Geschichte mit dem entfernen der Blätter in der Traubenzone.

    • thuja thujon hat einen neuen Beitrag "Literaturempfehlung: Tafeltrauben ?" geschrieben. 10.10.2021

      Derzeit ist mir keine vernünftige Literatur bekannt und ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

      Schaue hier ins Forum.

      Ansonsten überschneidet sich auch vieles vom Weinanbau mit dem Tafeltraubenanbau. Nicht alles, klar. Aber wenn ein Wein in einen Doppeldrahtrahmen wachsen möchte muss man die Triebe kurz nach dem Austrieb genauso wie bei den Tafeltrauben einsortieren und umgekehrt.
      Deswegen ist es vielleicht nicht ganz so günstig, wenn du die Rebe/Tafeltraube direkt vor einen Weinbergpfosten pflanzen würdest, dann wäre der Drahtrahmen für die Triebe nämlich 10-20cm weg...

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thuja thujon
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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