Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Anselmo
Beiträge: 76 | Punkte: 174 | Zuletzt Online: 21.11.2019
Registriert am:
04.07.2019
Geschlecht
keine Angabe
    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Erziehung / Schnitt im zweiten Jahr" geschrieben. 18.10.2019

      Ja, aber was machst du konkret? Ist für mich als Anfänger nicht selbsterklärend.
      Heißt das du entspitzt den Haupttrieb, damit sich das Wachtum in die Geiztriebe verlagert?

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Erziehung / Schnitt im zweiten Jahr" geschrieben. 18.10.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #10

      Ich persönlich schneide im zweiten Jahr großbeerige oder mit riesigen Trauben auf 2 Augen, wenn es zu wenig ist kann ich mit Ertrag noch regulieren und kann Trieb durch zwei Geize teilen und habe automatisch 3-4 triebe die Wachstum abbremsen, wenn sie aber nicht stark wachsen mache ich Ertrag ganz weg und kann noch entspitzen damit sie im Herbst doch was werden Und im dritten Jahr wird wieder sehr interessant!


      Das hört sich nach einer guten Anleitung an, die Anfänger ausprobieren können!
      Was meinst du mit "Trieb durch zwei Geize teilen"? Das verstehe ich nicht ganz

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Erziehung / Schnitt im zweiten Jahr" geschrieben. 17.10.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #7
      Eben nicht, man macht 2-3 Ruten und gleich mit Ertrag und im dritten Jahr werden dann die andere 2-3 dazu kommen. Das Ziel ist ein "Monster der wuchert, weil das was wuchert ist überschüssige Kraft wo Rebe selbst nicht braucht. Das heißt nicht, dass sie wuchern soll, das heißt, dass wir diese Kraft mit Ertrag ausnutzen wollen damit eben sie nicht wuchern!

      Okay, das verstehe ich...
      Aber wie würde dann dein Schnitt konkret aussehen? Sagen wir mal, bei Arkadia z.B., wenn das schon genannt wurde. Der Jahrestrieb wächst 4m, über Bleistiftdicke. Auf wie viele Augen schneidest du den dann?

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Erziehung / Schnitt im ersten Jahr" geschrieben. 15.10.2019

      Dietmar, wie machst du das bei Pflanzen im ersten Jahr, mit nur einem Trieb? Genauso? Auch die ersten zwei Blätter stehen lassen?

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Erziehung / Schnitt im zweiten Jahr" geschrieben. 15.10.2019

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #2
      Der Schnitt in zweitem Jahr hängt von dem ab, was für Ziel / Erziehung man erreichen will.
      Wenn man zwei oder vier Kordon Erziehung verfolgt, sollte man in zweitem Jahr nur auf 4-5 Augen schneiden.


      Du meinst der Schnitt des Triebes aus dem ersten Jahr, verstehe ich dich richtig? - und meinst du Dauerkordon?
      Kannst du deine Schnittlänge noch begründen? Damit ich als Anfänger die Zusammenhänge besser verstehe...
      Bindest du dann den Trieb auch zur Seite, als erster Kordonarm quasi?

    • Anselmo hat das Thema "Erziehung / Schnitt im zweiten Jahr" erstellt. 15.10.2019

    • Anselmo hat das Thema "Erziehung / Schnitt im ersten Jahr" erstellt. 15.10.2019

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Perforierte Beutel statt Organza?" geschrieben. 07.10.2019

      Werde ich machen, dass ich es selber probiere, Silesier. Aber erst übernächstes Jahr, meine Spalierreben brauchen noch zwei Jahre...

      Wieso würdest du entblättern? Damit besser Luft hinkommt? Aber das hat den Nachteil, dass die Beeren nicht mehr beschattet werden oder?

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Perforierte Beutel statt Organza?" geschrieben. 06.10.2019

      Bitte beachten: die Beutel aus dem Beispiel sind aus Polypropylen, das nicht UV-beständig ist! Gibt's aber auch aus anderen Kunststoffen & mit UV Schutz (insbesondere LDPE, also Polyethylen, ist interessant)

    • Anselmo hat das Thema "Perforierte Beutel statt Organza?" erstellt. 06.10.2019

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Stammhöhe" geschrieben. 03.10.2019

      Zitat von Dietmar im Beitrag #2
      Bei mir sind es ca. 60 ... 70 cm (unterster Draht).

      Machst du den untersten Draht auf Stammhöhe? Oder hört der Stamm dann bei 50-60 cm auf?

      Generell bei den Vorteilen eines niedrigen Stammes wäre noch die (Nach-)Wärme des Bodens während der Vegetations zu nennen.

      Dietmar, du bist Frostexperte, aber ist der Bodenfrost wirklich ein Problem bei niedrigem Stamm? Gefriert der Boden nicht als letztes, wenn der Stamm schon längst durchgefroren ist?

    • Anselmo hat das Thema "Stammhöhe" erstellt. 03.10.2019

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Ab welchem Wachstumsstadium der Reben beginnt die Reifezeit?" geschrieben. 02.10.2019

      Ich denke mal ab Austrieb. Aber ist wirklich schwierig zu beantworten, weil die Sorten auch zu unterschiedlichen Zeiten austreiben..
      Ich vermute mal es wird ein Austrieb Anfang/Mitte April angenommen, als Durchschnitt, und ab da wird gezählt. Auch wenn die Rebe in Wirklichkeit erst Ende April austreibt.

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Sortenempfehlung Neuanlage" geschrieben. 01.10.2019

      Zitat von Silesier im Beitrag #29
      Galante, meinst du Galanth?
      Ist Kreuzung Solaris und Muskat Blue.
      Diese Sorte braucht sehr starke Unterlage, sonst bekommt man kleine Beeren.
      Schmeckt wie Muskat Blue aber die Trauben sind kompakte und größere.

      Ja, die mein ich. Das Zuchtinstitut nennt sie mittlerweile Galante, damit keine Verwechslung mit Garanth stattfindet.
      Ich bin allerdings davon abgekommen, weil ich gehört habe, der Geschmack ist nicht ganz so gut wie Muskat Bleu?

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Sortenempfehlung Neuanlage" geschrieben. 30.09.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #21
      mit einer Sammlung Geld zu verdienen ist schwierig, unterschiedliche Reifezeiten zum Beispiel oder die Wachstum von denen Sorten lässt dich nicht gleiche Abstände zwischen den Pflanzen machen wie auch verschiedene Unterlagen usw..

      Wenn ich deine Sorten sehe du hast auf PIWI ausgelegt, wenn du jetzt dir Mittel piwi dazu kaufst dann werden auch PIWIs unnötig dem Pilzdruck ausgesetzt. Um Geld zu verdienen wurde ich je eine Reihe Livia, Preobraschenie, Kischmisch Lutschisti und Arkadia wenn das Rebschule Schmidt ist holen.



      Danke für die Sortenvorschläge.
      Das ist erstmal eine Probefläche, d.h. ich würde die Sorten dann schon reduzieren, je nach Tauglichkeit, Reifezeit...
      Ja, habe jetzt erstmal auf hohen PIWI gesetzt. Ich denke mir, das macht weniger Arbeit beim Spritzen. Ob ich noch mittlere PIWI dazu setze muss ich mir noch überlegen...

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Sortenempfehlung Neuanlage" geschrieben. 30.09.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #18
      Was Sortenwahl betrifft das ist nicht zur Profianbau gedacht wie es aussieht.


      Habe schon nach marktfähigen Beeren gesucht, wieso, welche von den Sorten ist denn gar nicht geeignet?
      Oder anders gefragt, ich habe ja noch Platz, welche Sorten würdest du empfehlen?

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Sortenempfehlung Neuanlage" geschrieben. 29.09.2019



      Nach einigen Wochen harter Arbeit (Baumstumpf ausgraben, Bauschutt aus dem Gartenboden bekommen) steht nun mittlerweile das meiste in meinem Weingarten.
      Die Rebschutznetze hab ich schon rumgemacht, damit die Triebe nicht so am Boden hängen, habe da etwas Angst vor Hasenfraß. Abstände von Rebe zu Rebe und zwischen den Zeilen je 2m.
      Kommendes Jahr oder wenn ich Zeit hab heuer noch will ich Spalierverlängerungen a la Dietmar anbringen. Und wohl auch noch ein Engelhardt-Querjoch für die Traubenzone.
      Sorten bis jetzt: Baikonur, Prima, K-sch Zaporoschski, Dolgoschdanny, Zimus, Charlie, Senator Burdakov, Roschfor, Rombik.
      Bis jetzt sind es 17 Pflanzen, die restlichen 13 würde ich evtl dann über Rebschule Schmidt bestellen.

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Modifiziertes Munson System" geschrieben. 27.09.2019

      Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #16
      Was wird ein Engel - Pfosten kosten?


      Ein Engelhardt Pfosten meinst du?

      Für gewerblichen Anbau würde ich persönlich folgendes bestellen:
      - 3,5 m Weinbergspfahl, bandverzinkt (je nach pH möglich) pro Stück ca. 12 €, alle 6 Meter einer.
      - Querjoche, die das Engelhardt System ermöglichen sollen, werden in einfacher Dickdrahtausführung von Dr. Reisacher angeboten (wurde am Tafeltraubentag vorgeführt). Preis weiß ich grad nicht, ich schätze 3 € pro Querjoch (40cm) - ob man mit einem Querjoch auskommt, oder man ein zwei weitere zur Stabilisierung und Arbeitserleichterung braucht, weiß ich nicht, müsste man ausprobieren.

    • Anselmo hat einen neuen Beitrag "Modifiziertes Munson System" geschrieben. 25.09.2019

      Habe mir mal das erste Video angesehen, um den Aufbau besser zu verstehen.
      Muss ehrlich sagen, dass es mich - bis jetzt - auch nicht so überzeugt bzw. verstehe ich die Vorteile gegenüber Spaliererziehung nicht ganz. Einmal ist als Vorteil genannt, die Rispen seien der Sonne besser ausgesetzt, aber das ist ja beim Tafeltraubenanbau meist auch gar nicht gewünscht, da will man eher eine gleichmäßige Ausreifung. Ich vermute, das System ist eher für Keltertrauben gedacht... Aber lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen ;)

Empfänger
Anselmo
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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