Tafeltrauben - Diskussionsforum
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Nexus95
Beiträge: 72 | Punkte: 304 | Zuletzt Online: 13.10.2019
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Spanien
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09.12.2017
Geschlecht
männlich
    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 14.09.2019

      Wie viele Veredelungen auf einer Unterlage?
      Von 1:02 Min. bis 2:02 Min.
      Ist in Brazilien. Der Rest vom Video ist etwas Geschichte und Allgemeines.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 30.08.2019

      Von den gelblischen-grünen Farbe der Unterseite der Blätter, würde ich auf eine Amerikanorebe, mit Labrusca-Erbgut tippen. Vielleicht Isabella rot? Kann mich natürlich irren...

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "INRA pilzfeste Sorten mit Vitis rotundifolia als Resistenzpartner" geschrieben. 17.08.2019

      In Frankreich sowie in anderen Orten gibts halt seine Kritiker und Befürworter von pilzresistenten Sorten. Das wollte ich damit schreiben.

      Ich hab schon als Kind geholfen, aus verschiedenen Direktträger Hybriden Wein zu machen. Schon lange bevor irgend jemand aus Marketingzwecken, das Wort PIWI erfunden hat.

      Cabernet Blanc ist eine PIWI-Sorte. Pilzresistenz ist gut. Viel besser als seine Schwestersorte. Leidet aber an Millerandage, was man aber gut entgegenwirken kann. In der Nase richt der Wein gut. Nicht wie so mancher PIWI, der einfach nur stinkt. Geschmacklich geht in Richtung Sauvignon Blanc. Wem Sauvignon Blanc schmeckt und Bio möchte. Der kann diese Sorte probieren. Ist aber alles Geschmackssache.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "INRA pilzfeste Sorten mit Vitis rotundifolia als Resistenzpartner" geschrieben. 15.08.2019

      Zitat von Anselmo im Beitrag #4
      Solche Neuentwicklungen sind interessant und bringen den Weinbau voran.


      Ob es den Weinbau weiter voran bringt ist Ansichtsache. Manche Kritiker in Frankreich nennen die neuen Sorten Frankensteinwein. Vielleicht wiederholt man einfach die gleichen Fehler der Vergangenheit. Die Verbannung von den Hybriden, in der Vergangenheit, im westlichen Europa war im Grunde auf die schlechtere Qualität der Weine geschult. Wein ist für mich ein Genussmittel. Wenn der nicht schmeckt, wird der auch nicht getrunken. In anderen Worten selbst wenn die neuen Sorten sehr resistent sind, aber nicht die Qualität eines edlen Weines erreichen, bleiben sie ein Nischenprodukt. Bislang handelt es sich um den Anfang des Resdur Programm. Die nächsten Stuffen wären mehrere Resistenzgene in einer Sorte einzukreuzen. Das neue an dem Französichen Kreuzungsprogramm ist, dass es sich nicht um einfache Interspezifische Hybriden handelt. Es handelt sich schon um intergenerische Kreuzungen, da Vitis rotundifolia (Muscadine) und unsere edelen Vitis vinifera Sorten, verschiedene Chromosomenzahlen haben. Jedenfalls bin ich schon gespannt was die neuen Sorten bringen werden. Speziell im Bereich Tafeltraube.

      Zitat von Anselmo im Beitrag #4
      Ob die Resistenz gegen Oidium / Pero auch in unseren Breiten so ausgezeichnet ist, würde mich interessieren. Das ist ja teilweise bei erheblich anderen Klimaverhältnissen schon anders.


      Die neuen Sorten wurden in verschiedenen Orten in Frankreich ausprobiert. Persönlich frag ich mich wie die Frosthärte der neuen Sorten ist. Vitis rotundifolia kommt aus den Süden der Vereinigten Staaten, mit milden Wintern... Der INRA empfiehlt bei sehr hohem Pilzdruck, auch noch eine präventiv Spritzung, da der natürliche Schutz der neuen Sorten überwunden werden kann. Es ist auch bekannt, das die neuen Sorten empfindlich gegenüber Black Rot sind. Unter den Sorten verhalten sich einige besser als die anderen gegenüber diese Krankheit.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Pilzkrankheiten" geschrieben. 09.08.2019

      Zitat von urmel im Beitrag #57
      Dieses Jahr machen mir nicht Oidium und Peronospora Sorgen, sondern Botrytis!


      Hast du schon mal versucht mit Backpulver vorbeugend zu spritzen? Das Kaliumhydrogencarbonat z.B. hat hier eine Zulassung gegen Botrytis. Kaliumhydrogencarbonat bzw. Natriumhydrogencarbonat (Natron) ist im Prinzip unser Backpulver. Bloß das Backpulver noch andere Stoffe hat.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "INRA pilzfeste Sorten mit Vitis rotundifolia als Resistenzpartner" geschrieben. 09.08.2019

      Die zwei Sorten und andere sind glaub ich momentan nicht in der französischen Sortenliste eingeschrieben. Es ist alles noch recht neu... Man müsste die Entwicklung weiter verfolgen. Mehr ist mir leider nicht bekannt.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Sonnenbrand" geschrieben. 26.07.2019

      Ich bin auch der Meinung, das es kein Botrytis ist. Es müsste auch noch ein Pilzrasen da sein, welches nicht ist. Sonnenbrand kann gut sein. Mich macht aber der trockene Traubenstiel ein bisschen stutzig..

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Sonnenbrand" geschrieben. 25.07.2019

      Zitat von urmel im Beitrag #14
      [quote=Dietmar|p5878]Erst kürzlich hab ich wo gelesen, dass die Trauben zur Reifung keine direkte Sonne brauchen. Hauptsache ist genügend Laubwand für die Photosynthese.


      In den Tafeltrauben-Plantagen hier im Süden, werden die Trauben in beschichteten Papiertaschen verpackt. Die Reife ist langsamer und die Trauben können länger hängen. Die Trauben können auch mehr Zucker aufnehmen. Habe die Trauben selbst mit Papiertaschen verpackt. Nach ein paar mal benutzen, müssen die aber in den Müll. Bin dieses Jahr auf Organzabeutel umgestiegen.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Juli 2019" geschrieben. 25.07.2019

      Zitat von Silesier im Beitrag #31
      Diese Schwüle Wetter bringt uns vielleicht noch mehr Probleme oder hilft gegen Oidium?


      Warme Tage mit guter Lüftfeuchtigkeit z.B. Nebel sind optimal für Oidium.
      Zwischen 25C° und 28C° ist die optimale Temperatur für Oidium.
      Erst ab 35C° stoppt die Aktivität vom Oidium und ab 40C° ist es tödlich für den Pilz.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Ampelomyces quisqualis Stamm AQ 10 gegen Oidium" geschrieben. 23.07.2019

      Zitat von Dietmar im Beitrag #8
      Wenn das Mittel aber ungefährlich ist, verstehe ich nicht den Zwang für einen Sachkundenachweis. Der Staat müsste doch ein Interesse daran haben, dass Amateure ungiftige Fungizide verwenden.


      Das ist eine gute Frage...

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Ampelomyces quisqualis Stamm AQ 10 gegen Oidium" geschrieben. 22.07.2019

      - doppelt

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Ampelomyces quisqualis Stamm AQ 10 gegen Oidium" geschrieben. 22.07.2019

      Ganz spontan kann ich momentan nur diese Informationen geben:

      In ES besteht eine Zulassung für Reben gegen Oidium.

      Vom Register:

      Von: CBC (EUROPE) S.R.L. in Italien
      Produktname: AQ-10
      Wirkstoff: Ampelomyces quisqualis 58%

      In Verpackungen von 1 - 500 gr erhältlich.

      Dosis:
      Weinrebe: 35 - 70gr / ha
      Tafeltrauben: 50 - 70gr / ha

      Maximal 12 mal ausbringen.
      Ab Austrieb bis vor kurz vor der färbung der Beeren.

      Einmal geöffnet sollte man die Verpackung komplett aufbrauchen.

      Wartezeit besteht keine.

      Die ganzen Pilz/Bakterien Produckte sind als Fungizide eingeschrieben. Bis auf so was wie Bacillus thuringiensis, wo es auch noch für Hausgarten gibt, geht so ziemlich alles ins Profi-Bereich (Sachkundenachweis). Bei richtiger Anwendung sollte es denk ich nicht gefährlich sein.

      Das mit der Feuchtigkeit hab ich von einer anderen spanischen Quelle. Ist keine Hersteller Angabe. Der Hersteller gibt nur an, dass die Pflanze vollständig benetzt werden soll.

      Für weiteres müsste ich selbst weiter forschen. Bei ResearchGate gibts sicherlich ein paar Studien darüber...

Empfänger
Nexus95
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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