Tafeltrauben - Diskussionsforum
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
flash
sick
heart
idee
frage
blush
smokin
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
lil
oh2
shocked
cool
[mail][/mail]
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Nexus95
Beiträge: 79 | Punkte: 332 | Zuletzt Online: 21.03.2020
Wohnort
Spanien
Registriert am:
09.12.2017
Geschlecht
männlich
    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "März 2020" geschrieben. 03.03.2020

      Zitat von jakob im Beitrag #8
      Wird der bessere gesucht?


      Ene, mene, muh - und raus bist du!

      Nicht wirklich, ich hab so Sachen wie Hagel im Hinterkopf...
      Ich weiß das du es gut meinst.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "März 2020" geschrieben. 03.03.2020

      Zitat von Dietmar im Beitrag #6
      Excoriose (Phomopsis viticola = Schwarzfleckenkrankheit) ist mir hier an meinem Standort nicht so bekannt.

      Diese ganzen Holzkrankheiten sind normalerweise eher Mediterrane Krankheiten gewesen. Mit zunehmenden Klimawandel wird das auch in Mitteleuropa immer mehr auftreten.

      Zitat von Dietmar im Beitrag #6
      Natriumarsenit ist in Deutschland verboten.

      Natriumarsenit ist in der ganzen EU verboten. So auch in Spanien. Das hat man glaub ich damals, gegen Esca bei großen Schnittwunden drauf gepinselt.

      Zitat von Dietmar im Beitrag #6
      Aber diverse Fungizide gegen Oidium wirken auch dagegen, z.B. Netzschwefel, Mancozeb, Folpel

      Netzschwefel hat glaub ich keine zureichende Wirkung gegen Excoriose. Richtig ist aber Mancozeb und Folpet. Man kann auch noch Metiram von BASF dazu stellen.

      Zitat von Dietmar im Beitrag #6
      Womit spritzt Du?

      Ich werde einmal mit Mancozeb spritzen.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "März 2020" geschrieben. 03.03.2020

      Ich bin im Nordwesten Spaniens.
      Die meisten Weinreben bzw. Tafelrauben die ich habe, haben schon sehr geschwollene Knospen. Bei ein paar Trieben ist aber auch schon Austrieb zu sehen. Die Reben auf den Bildern sind schon weiter im Stadium. Die stellen sich erst im laufe der Zeit um. Was das Austreiben angeht. Die sind halt aus dem kühleren Deutschland gekommen und sind so zu sagen verwirrt.
      Wenn 60% ausgetrieben und die Blätter zu sehen sind. Werde ich vorbeugend gegen Excoriose spritzen.

    • Nexus95 hat das Thema "März 2020" erstellt. 02.03.2020

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Empfehlung Sorten (Piwi) für Höhenlage, 1100m Alpensüdseite" geschrieben. 25.01.2020

      Zitat von Dietmar im Beitrag #18

      Beispiele sind:
      - 41BMgt (späte Reife)
      - 333 E.M. (mittlere Reife, konnte sich aber nicht durchsetzen)
      - Fercal (späte Reife)

      Diese 3 Unterlagen haben eine Aktivkalktoleranz bis ca. 40 %, also doppelt so hoch wie herkömmliche Unterlagen.



      Fercal ist definitiv die beste Rebunterlage was Kalkböden angeht (40 - 45% Aktivkalktoleranz je nach Quelle). In Deutschland wirst du Fercal wahrscheinlich aber nicht finden. Da im ihrem Erbgut auch ein Vitis vinifera - Anteil da ist (Sehe Reblausverordnung). Dies bedeutet aber nicht, dass die Unterlage keine Resistenz gegenüber der Reblaus hat. Ganz im Gegenteil. Sie hat auch eine sehr gute Resistenz gegenüber Nematoden. Verträgt gut die Bodenfeuchtigkeit und die Trockenheitzresistenz ist mittel bis hoch. Letzteres aber nur wenn die Unterlage sich komplett im Boden installiert hat. Die Wuchskraft kann als mittel-hoch eingestuft werden. Der Einfluss auf den Vegetativenzyklus ist nach meinen Quellen mittel. Fercal ist aber auch sensibel gegenüber der Excoriose und der Eutipiosis (Holzkrankheit). Magnesiummangel kann auch ein Problem sein bei dieser Rebunterlage.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Optimierung des Bodens" geschrieben. 23.01.2020

      Zitat von Dietmar im Beitrag #13
      [quote]In Südeuropa und Nordafrika gibt es vielfach sehr tiefe Sand- oder vulkanische Schlackeböden (z.B. in Italien inklusive Sizilien und den Kanaren), so daß die Rebwurzeln in dieses Lockergestein tief eindringen können.


      Wenn die Rebe Durst hat, dann sucht sie zum trinken ;)

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Allgemeine Diskussion" geschrieben. 14.09.2019

      Wie viele Veredelungen auf einer Unterlage?
      Von 1:02 Min. bis 2:02 Min.
      Ist in Brazilien. Der Rest vom Video ist etwas Geschichte und Allgemeines.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "August" geschrieben. 30.08.2019

      Von den gelblischen-grünen Farbe der Unterseite der Blätter, würde ich auf eine Amerikanorebe, mit Labrusca-Erbgut tippen. Vielleicht Isabella rot? Kann mich natürlich irren...

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "INRA pilzfeste Sorten mit Vitis rotundifolia als Resistenzpartner" geschrieben. 17.08.2019

      In Frankreich sowie in anderen Orten gibts halt seine Kritiker und Befürworter von pilzresistenten Sorten. Das wollte ich damit schreiben.

      Ich hab schon als Kind geholfen, aus verschiedenen Direktträger Hybriden Wein zu machen. Schon lange bevor irgend jemand aus Marketingzwecken, das Wort PIWI erfunden hat.

      Cabernet Blanc ist eine PIWI-Sorte. Pilzresistenz ist gut. Viel besser als seine Schwestersorte. Leidet aber an Millerandage, was man aber gut entgegenwirken kann. In der Nase richt der Wein gut. Nicht wie so mancher PIWI, der einfach nur stinkt. Geschmacklich geht in Richtung Sauvignon Blanc. Wem Sauvignon Blanc schmeckt und Bio möchte. Der kann diese Sorte probieren. Ist aber alles Geschmackssache.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "INRA pilzfeste Sorten mit Vitis rotundifolia als Resistenzpartner" geschrieben. 15.08.2019

      Zitat von Anselmo im Beitrag #4
      Solche Neuentwicklungen sind interessant und bringen den Weinbau voran.


      Ob es den Weinbau weiter voran bringt ist Ansichtsache. Manche Kritiker in Frankreich nennen die neuen Sorten Frankensteinwein. Vielleicht wiederholt man einfach die gleichen Fehler der Vergangenheit. Die Verbannung von den Hybriden, in der Vergangenheit, im westlichen Europa war im Grunde auf die schlechtere Qualität der Weine geschult. Wein ist für mich ein Genussmittel. Wenn der nicht schmeckt, wird der auch nicht getrunken. In anderen Worten selbst wenn die neuen Sorten sehr resistent sind, aber nicht die Qualität eines edlen Weines erreichen, bleiben sie ein Nischenprodukt. Bislang handelt es sich um den Anfang des Resdur Programm. Die nächsten Stuffen wären mehrere Resistenzgene in einer Sorte einzukreuzen. Das neue an dem Französichen Kreuzungsprogramm ist, dass es sich nicht um einfache Interspezifische Hybriden handelt. Es handelt sich schon um intergenerische Kreuzungen, da Vitis rotundifolia (Muscadine) und unsere edelen Vitis vinifera Sorten, verschiedene Chromosomenzahlen haben. Jedenfalls bin ich schon gespannt was die neuen Sorten bringen werden. Speziell im Bereich Tafeltraube.

      Zitat von Anselmo im Beitrag #4
      Ob die Resistenz gegen Oidium / Pero auch in unseren Breiten so ausgezeichnet ist, würde mich interessieren. Das ist ja teilweise bei erheblich anderen Klimaverhältnissen schon anders.


      Die neuen Sorten wurden in verschiedenen Orten in Frankreich ausprobiert. Persönlich frag ich mich wie die Frosthärte der neuen Sorten ist. Vitis rotundifolia kommt aus den Süden der Vereinigten Staaten, mit milden Wintern... Der INRA empfiehlt bei sehr hohem Pilzdruck, auch noch eine präventiv Spritzung, da der natürliche Schutz der neuen Sorten überwunden werden kann. Es ist auch bekannt, das die neuen Sorten empfindlich gegenüber Black Rot sind. Unter den Sorten verhalten sich einige besser als die anderen gegenüber diese Krankheit.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Pilzkrankheiten" geschrieben. 09.08.2019

      Zitat von urmel im Beitrag #57
      Dieses Jahr machen mir nicht Oidium und Peronospora Sorgen, sondern Botrytis!


      Hast du schon mal versucht mit Backpulver vorbeugend zu spritzen? Das Kaliumhydrogencarbonat z.B. hat hier eine Zulassung gegen Botrytis. Kaliumhydrogencarbonat bzw. Natriumhydrogencarbonat (Natron) ist im Prinzip unser Backpulver. Bloß das Backpulver noch andere Stoffe hat.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "INRA pilzfeste Sorten mit Vitis rotundifolia als Resistenzpartner" geschrieben. 09.08.2019

      Die zwei Sorten und andere sind glaub ich momentan nicht in der französischen Sortenliste eingeschrieben. Es ist alles noch recht neu... Man müsste die Entwicklung weiter verfolgen. Mehr ist mir leider nicht bekannt.

Empfänger
Nexus95
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}
Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


Xobor Xobor Community Software
Datenschutz