Tafeltrauben - Diskussionsforum
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
flash
sick
heart
idee
frage
blush
smokin
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
lil
oh2
shocked
cool
[mail][/mail]
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Nexus95
Beiträge: 39 | Punkte: 144 | Zuletzt Online: 17.07.2019
Wohnort
Spanien
Registriert am:
09.12.2017
Geschlecht
männlich
    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "BIO-Sortenliste" geschrieben. 10.07.2019

      Die meisten Pilzresistenten Sorten basieren auf ein einziges Gen, der den Schutz gegenüber den Kankheiten bringt. Die Mehltaukrankheiten mutieren und es entstehen Stämme, die gegebenfalls virulenter sind und den einseitigen natürlichen Schutz durchbrechen. Man muss aber auch sagen, dass dies auch mit Funkiziden passiert... Die jetzigen Sorten sind nicht zu 100% resistent, dass sollte man immer im Auge behalten. Es geht sicherlich mit weniger Spritzaufwand, ganz ohne Spritzen, ist je nach Witterung, nicht ohne Verluste möglich. Dies ist zumindest meine Beobachtung.

      Was bringt die Zukunft hinsichtlich PIWI? In den USA, Frankreich (INRA), Spanien (ITUM –IMIDA) und anderen Ländern wird momentan versucht mehrere Resistenzgene aus verschiedenen Quellen einzukreuzen. In Frankreich zeigt sich, dass selbst mit der neuen Resistenzquelle der Muscadine, die Reben immer noch empfindlich sind (Blackrot). Abgesehen von der Resistenz, bleibt aber noch die Frage des Geschmacks der Traube. Viele male bedeutet desto resistenter, gleich abschnitte im Geschmack. Die Sorte Garant/Garantos ist z.B. wirklich gut resistent. Ist gibt aber andere Sorten die geschmacklich viel besser sind. Zudem würde ich Garant nicht unbedinkt als Tafeltraube dazu rechnen (Kleine Beeren). Als Anfängersorte ist sie aber wirklich OK.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Juli 2019" geschrieben. 03.07.2019

      Bei mir färbt sich langsam Muscat Bleu. Müsste noch gucken wie es mit Garant aussieht. Beide muss ich mit laufender Zeit, mit Organzabeutel schützen. Da die sonst Vogelfutter sind. Mit den mittleren - späteren Sorten, hab ich das Problem nicht. Wenn die reif werden, ziehen die meisten Vögel Richtung Süd Spanien bzw. Afrika. Die zwei Tigin von jakob, die ich dieses Jahr gepflanzt habe, wachsen gut. Hatte am Anfang ein kleines Maulwurfproblem. Dies wurde aber gelöst. Ich sag nur "Miau".

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Pflanzenschutz" geschrieben. 21.06.2019

      Zitat von Dietmar im Beitrag #47
      Eine Ausnahme davon ist Netzschwefel, da dieser langsam verdampft und schon nach ca. 1 Woche im Sommer nicht mehr als Fungizid wirkt. Netzschwefel verschwindet also mit großer Sicherheit innerhalb der Wartezeit. Netzschwefel ist für den Menschen im Gegensatz zu anderen Kontaktmitteln ungiftig.


      Es gibt schon länger eine EU-Verordnung, die die Wartezeit von Netzschwefel auf keine empfiehlt. In einigen EU-Ländern gibt es somit keine Wartezeit mehr auf Netzschwefel. Was die Giftigkeit angeht teile ich deine Meinung.

      Zitat von Dietmar im Beitrag #47
      - Kupfermittel sollten nur max. 2, höchstens 3 mal im Jahr gespritzt werden, obwohl keine Resistenzgefahr, dafür aber Anreicherung über Jahrzehnte im Boden. Bei nur 2-maliger Spritzung ist der Kupfereintrag gering, da Kupfer in geringen Mengen als Spurennährstoff benötigt wird. Es gibt aber viele Weinberge, bei denen der Boden hoch kupferverseucht ist, da über Jahrzehnte exzessiv gespritzt - Boden ist Sondermüll geworden. Dort sollte man auf Kupfermittel grundsätzlich verzichten.


      Anfang des Jahres wurde der Einsatz von Kupfer noch restriktiver, da eine neue EU-Verodrnung verabschiedet wurde. Die Begründung ist wie du ausfürst die Problematik der Bodenverseuchung. Man darf nur 28 kg/ha in 7 Jahren ausbringen. Also 4Kg/ha im 1 Jahr. Falls ich mich nicht irre. Darf man es hier in Spanien nur einmalig ausbringen ganz am Ende.

      Zitat von Dietmar im Beitrag #47
      - Der Wirkstoff wird durch den Pflanzenkreislauf innerhalb der Wartezeit umgewandelt, verbraucht oder ausgeschieden, d.h. die Verlässlichkeit der Wartezeiten ist m.E. nach größer.
      - längere Wirksamkeit, da kei Abwaschen durch Regen oder Zerstörung durch UV-Strahlung - dadurch weniger Gifteintrag als bei wöchentlicher Spritzung.

      - Die meisten systemisch wirkenden Fungizide verursachen Resistenzen, dürfen also nur 1 bis 2 mal pro Saison angewendet werden (Resistenzmanagement) - außer Phosfik.


      In der Theorie sollten das die "modernen" systemische Fungizide so tuhen. Geringe Rückstände kann man aber nicht immer ganz vermeiden. Durch das Resistenzmanagment müssen Winzer, wenn die erlaubte Ausbringung für ein Wirkstoff überschritten wurde, auf ein anderes Wirkstoff wechseln, im Falle das es nicht ausreicht im Jahr... Somit summieren sich gegebenfalls mehrere Rückstände von verschiedenen Wirkstoffen. Das summieren könnte somit je nach Kombination und Menge ein Problem sein. Sollten die Rückstände auch noch in der Frucht sein, kann ein einfaches waschen nicht helfen.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Pflanzenschutz" geschrieben. 21.06.2019

      Sehr zusammengefast:

      Der Wirkstoff Fosetyl-al wirkt systemisch, "abwärts und aufwärts" in der Pflanze. Es soll die Bildung von Phytoalexinen in der Pflanze fördern.
      Dies sind die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanze...

      Es gab mal eine Diskussion, das Fosetyl-al zwar die Bildung von Phytoalexinen fördert. Zugleich soll das darin inhaltene Aluminium auf mittler Sicht sich so in den Zellwänden der Pflanze ablagern, so das es die Membranen der Pflanze zerstört und die Bildung von Phytoalexinen blockiert. Auf langer Sicht?...

      Wirkungsweise ist sehr ähnlich dem Phosfik wegen der Phosphonsäure...
      Um klar zustellen Fosetyl-al ist ein Fungizid, die Gesundheitliche Bedenken von Dietmar berechtigt.
      Eine andere Diskussion wäre noch ob Phosfik (ehemals Pflanzenstärkungsmittel) Bio ist oder nicht. Wenn man bedenkt das beide gleich systemisch wirken...
      Jeder muss sich da seine eigene Meinung bilden..

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Pflanzenschutz" geschrieben. 20.06.2019

      Berut mehr oder weniger an das gleiche Prinzip wie Phosfik...
      https://n-bnn.de/sites/default/dateien/b...en_Mai_2017.pdf

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Duaxo" geschrieben. 20.06.2019

      Zitat von Thomas im Beitrag #7
      Zitat von Nexus95 im Beitrag #5
      Hier in Spanien ist von Bayer, mit den Wirkstoff "Bacillus Subtilis", das Produkt "Senerade Max" zugelassen. Weiß jetzt nicht, ob es auch in Deutschland zugelassen ist. Ich vermute aber auch. Für Reben hat "Bacillus Subtilis" eine Wirkung gegen Botrytis. Es hat glaub ich auch eine antibakterielle Wirkung. Da nur in großen Packung, werdet ihr wahrscheinlich einen Sachkundenachweis brauchen, für den kauf.


      Das ist aber kein Fungizid sondern ein Bakterizid, das v.a. gegen Feuerbrand eingesetzt wird. Gegen Oidium (Echter Mehltau) wird das sicher nicht helfen


      Wer hat hier geschrieben das es gegen Oidium hilft?
      Hier wurde Fitosporin angesprochen und dies es auf Basis von Bacillus Subtilis....

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Spritzen während der Blütezeit" geschrieben. 18.06.2019

      Zitat von erzgebirgler im Beitrag #13
      In der Apotheke bekommt man gereinigten Schwefel der ist wie Staub aber teuer.Den habe ich benutzt für den Schwefelverdampfer im Gewächshaus.Jetzt kaufe ich im Internet brauch ja nicht so fein zu sein.


      Von der Schwefelform die ich geschrieben habe. Bekommt man es hier von 0,80 € - 1,38 € das Kg. Preis kommt auf die Menge und Konzentration an. 25Kg Sack, Pallete usw. Natürlich gibts das auch in kleinerin Formaten. Kostet dann aber teurer.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Spritzen während der Blütezeit" geschrieben. 16.06.2019

      Hab mal die Fotos angehängt.
      Weiß jetzt nicht wie man diese Schwefelform auf Deutsch nennt. Übersetzt mikronisierter Schwefel in Pulverform.
      Statt der Gerätschaften im ersten Bild, kann ein Blasebalg als abhilfe reichen…
      Wie gesagt das bestäuben schadet der Befruchtung der Blüten nicht. Muss halt aufpassen, dass du nur eine feine Staubschicht auf die Reben bringst.. Sonst gibts feuriges...

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Spritzen während der Blütezeit" geschrieben. 15.06.2019

      Zitat von Dietmar im Beitrag #5
      Ich habe deshalb gefragt, weil ich befürchte, dass der Pollen beim Spritzen verklebt wird, d.h. daß das Spritzmittel auch nach dem Trocknen den Pollen bzw. die Käppchen verklebt.

      Warum Spritzen bei dieser Witterung?

      Es stimmt, dass die Pero-Gefahr bei dieser Dürre gering ist, aber das trockene Wetter fördert Oidium.




      Hallo Dietmar,
      allgemein gesprochen und wie schon andere geschrieben haben. Kann das spritzen die Blüten verkleben. Du kannst aber Schwefel, das speziell zum bestäuben ist benutzen. Meine nicht das Netzschwefel, dass man mit Wasser mischen musst. Ganz wichtig ist, dass du das ganze gleichmässig, in einen feinen Staub ablegen tust. Es sollten keine Klumpen entstehen. Das bestäuben mit Schwefel hat den Vorteil, dass es das Knubbeln der Blüte fördert, weil das Traubengerüst trocken bleibt. Mit "nassen" Netzschwefel wäre das nicht der Fall... Fungzide Wirkung ist erst ab 18°C und bei über 30°C sollte man es vermeiden. Da dies zu Verbrennungen an der Pflanze führen kann. Das bestäuben mit Schwefel wird in Süd Spanien zeit jeher gemacht.

      Hier gibts auch Rucksackbestäuber. Wie es jetzt in Deutschland aussieht kann ich dir leider nicht sagen:
      https://www.goizper.com/blogmatabi/elali...oreadores-2.png

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Juni 2019" geschrieben. 12.06.2019

      Hier bei mir war auch ein Unwetter. Starker Regen und Windbühen um die 100 km/h. Hatte aber keine Schäden. Einige Sorten sind fertig mit der Blüte. Ein paar Spätblüher sind noch mittendrin.

      Muscat Bleu von gestern:

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Fitosporin" geschrieben. 26.05.2019

      Hallo Urmel,
      Fitosporins Wirkstoff ist Bacillus Subtilis, ist antibakteriell und gegen Botrytis. Wie es mit den Spritzinterval und den ansetzten aussieht, kann ich dir leider nicht sagen. Bislang hab ich noch kein Produkt auf basis von Bacillus Subtilis benutzt...

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Duaxo" geschrieben. 26.05.2019

      *Korrektur Das Produkt nennt sich "Serenade Max"

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Duaxo" geschrieben. 26.05.2019

      Hier in Spanien ist von Bayer, mit den Wirkstoff "Bacillus Subtilis", das Produkt "Senerade Max" zugelassen. Weiß jetzt nicht, ob es auch in Deutschland zugelassen ist. Ich vermute aber auch. Für Reben hat "Bacillus Subtilis" eine Wirkung gegen Botrytis. Es hat glaub ich auch eine antibakterielle Wirkung. Da nur in großen Packung, werdet ihr wahrscheinlich einen Sachkundenachweis brauchen, für den kauf.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Mai 2019" geschrieben. 18.05.2019

      Hallo Urmel,
      gut das du keinen Frostschaden hattest. Ich denke das ist das wichtigste. Speziell bei den Jungreben. Alles andere kommt noch, wenns etwas wärmer wird. Wenn man den Agrobericht glauben kann. Sind bei mir die Reben, 12 Tage voraus, was die Vegetationsphase angeht. Es kann aber noch vieles geschehen. Diese Saison hat gerade erst begonnen. Ich drück euch allen den Daumen, so das wir am Ende eine gute Ernte haben!

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "Mai 2019" geschrieben. 18.05.2019

      Bei mir weiter südlich beginnt es an so blühen.
      Wie ist die Lage bei euch?

      Muscat bleu auf dem Bild:

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "März 2019" geschrieben. 27.03.2019

      Zitat von jakob im Beitrag #41
      Wenn sie von mir ist dann ist sie auf 125AA...


      Ja die sind von dir. Hast mir zwei Stück letzten November geschickt. Auf ebay stand 5bb..
      Beide sind gut ausgetrieben. Ich hab eine kleine Schicht Wurmhumus unter den Wurzeln gelegt. Dies wird unter anderem von den hiesigen Agrartechnikern empholen. 125AA wird leider in Spanien nicht benutzt. Konnte nichts in unserer Literatur finden. Manche Rebschulen haben noch Kober 5BB. Sie spielt aber im spanischen Weinbau kaum eine Rolle, weil sie die Trockenheit nicht so gut verträgt. Traditionell wird hier noch vieles in Pergola erzogen. Einige neue Anlagen im Spalier, im Scott Henry Erziehungs-System. Für Pergola wird Lokal noch sehr gerne 196-17 cl genommen. Ansonsten der standard im spanischen Weinbau 110 R. Die beiden Tigin werde ich in Pergola erziehen.

      Zitat von jakob im Beitrag #41
      Vor allem bei überreife wird sie dich süchtig machen!

      Ja süchtig ist gut.

    • Nexus95 hat einen neuen Beitrag "März 2019" geschrieben. 25.03.2019

      Hast recht das Tigin keine Weintraube ist.
      Per­sön­lich mag ich es richtig süß. Natürlich sind andere Faktoren/Aromen auch wichtig.
      Brix wird normalerweise in den kommerzielen Anlagen gemessen um eine mindest Süße zu haben.

Empfänger
Nexus95
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}
Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


Xobor Xobor Community Software