Tafeltrauben - Diskussionsforum
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huha
Beiträge: 3 | Punkte: 6 | Zuletzt Online: 13.04.2021
Wohnort
Bayern
Registriert am:
27.03.2021
Geschlecht
männlich
    • huha hat einen neuen Beitrag "Bau eines Spaliers" geschrieben. 29.03.2021

      Altmühltal - in der Nähe Zusammenfluss Altmühl & RMD-Kanal. Hier sollte es doch etwas höher temperiert sein als bei Dir nehm ich an...(?)

      Ich denke mittlerweile ein Ost-West Spalier hätte auch den Vorteil, dass ich ggf. hinter bestimmten Traubensorten ein (dunkles) Holzbrett befestigen könnte und somit die mittlere Temp. an den Trauben erhöhen könnte - insbesondere im Spätherbst (an den Blättern wäre das ja wohl nicht nötig, somit könnte man das Brett & Aufwand schmal halten). Damit würde es an den Blättern luftig bleiben. Würde das Sinn machen? Das mit dem nicht-entblättern klingt vernünftig bei so einer Anordnung. Danke ja.

    • huha hat einen neuen Beitrag "Bau eines Spaliers" geschrieben. 28.03.2021

      Super Danke für Deine Einschätzungen und die Tipps...das werde ich berücksichtigen. Das mit den Sorten werde ich mir merken - aus privaten Gründen kann ich Moldova und Nadeschda nicht sofort roden/ersetzen, da ich Sie aus der Ukraine bekommen habe....da muss ich erst mal zeigen, dass das nicht so ohne Weiteres funktioniert...

      Eine Einschätzung hätte ich gerne noch: Spalier ost-west oder nord-süd Richtung - was wäre bei klimatisch nicht so bevorzugten Gegenden zu bevorzugen? Wenn man die freie Wahl hätte...

      Das Argument von beidseitig / kein Sonnenbrand verstehe ich - jedoch kann man sicher mit Ost-West höhere Temperaturen/Lichtmengen an den Pflanzen generieren...da die Sonne ja mit voller Kraft einstrahlt So stelle ich mir das laienhaft vor..?

    • huha hat einen neuen Beitrag "Bau eines Spaliers" geschrieben. 28.03.2021

      Hallo liebe Forumsmitglieder, einen Gruss aus Bayern,

      zunächst vielen Dank für all die wertvollen Informationen die ich hier schon gefunden habe. Die haben mich nun bewogen, mein aktuelles Spalier umzuplanen/umzugestalten.
      Da die Reben noch nicht allzu gross sind (1.- 2. Standjahr) wäre das im Frühling jetzt sicher noch möglich...??
      Aktuell haben die Spalierreihen Ausrichtung O-W allerdings zu niedrig (hab mich damals unwissend an der Kellertraubenerziehung orientiert).
      Eine Aufstockung ist nicht möglich, da es die dahinterliegenden Reihen abschatten würde :-(
      Deshalb eher die grosse Lösung bevor es zu spät ist - das Spalier jetzt verbessern...

      1) Trauben für das Spalier sind
      Elegant Sverhranny, Mitschurin, Nadeschda ASOC, Wostorg, Frumosa Alba, Kischmisch Lustitschje, Chevchenko, und wurzelechte Moldova (ob die ausreift, muss sich zeigen)... wg. Spätfrost letztes Jahr konnte ich bisher nur die Mitschurin probieren...
      2) Der Standort: kein Weinbaugebiet, Spalier freistehen, hätte ganztägig voll Sonne.
      Infektionsdruck bisher noch nicht gesehen (ausser bei Lustitsche etwas im 1. Jahr). Gilt auch für alten Rebstocken am Haus hier, allerdings andere Sorten)
      SAT Wert würde ich auf ca. 2350-2450 schätzen (Tabelle von Dietmar).
      3) Zwischen den Reihen Gras, Pflanzstelle jedoch mit Rindenmulch abgedeckt.

      Bevor ich mein Spalier umbaue und Reben versetze, habe ich einige Fragen, die mich noch umtreiben:
      a) warum sollte Spalier in N-S Richtung stehen und nicht O-W?
      Hängt das damit zusammen, dass N-S gleichmässigere Bestrahlung garantiert (weniger aber gleichmässiger und keine Mittagssonne?)
      - oder ist das primär für Doppeldrahtspalier von Interesse - was spricht gegen O-W, da kriegt die Rebe doch eigentlich mehr Sonne ab wenn die Reihenabstände identisch wären - besonders hier im Nichtweinbau-Klima wäre das ggf. zu bevorzugen...?
      b) Neu würde ich den untersten Draht auf ca. 40 cm legen (wären 30 cm besser?) und den obersten auf ca. 2.1 m - so dass ich ohne Leiter das ganze machen kann
      - würde das nach den aktuellen Erfahrungen bezogen auf meine Sorten Sinn machen (also ca. 1.7 m Platz in der Vertikalen für die Fruchttriebe)?
      Geplant hatte ich eine Art Doppelbogen bzw. Doppelbogen an langem Kordon um etwas mehr Altholz zu generieren, da ich ja den untersten Draht nicht höher als auf ca. 40 cm legen möchte)

      Nachdem ich aus den Erfahrungen und Diskussionen entnommen habe, dass man viel Laub für "gute" Qualität braucht habe ich noch einige weitere Verständnisfragen:
      c) könnte man z.B. an jedem 2. vertikalen Fruchttrieb das Geschein entfernen - das wäre dann ein reiner "Laubtrieb" - würde dieser Laubtrieb (Blattfläche) zur Versorgung der Nachbartriebe beitragen?
      Könnte man damit z.B. an Triebhöhe (Spalierhöhe) sparen, da ich ja nur ca. 1.7 m Triebhöhe hätte?
      d) könnte man auch auf einer Seite des Kordons nur "Laubtriebe" machen und auf der anderen Seite nur "Fruchttriebe" - oder macht sowas keinen Sinn (da Fruchtbarkeit von Sitz / # der Augen abhängt) ?
      e) Könnte man die Triebe statt senkrecht nun schräg ziehen um mehr Laubfläche / Länge zu generieren pro Trieb - macht das Sinn, oder würde das nur zu Geiztrieben führen (welche Schräge wäre denn noch sinnvoll) ?
      f) müssen die Trauben kurz vor der Ernte direkt Sonne abbekommen (also Blätter drum herum entfernen) ? Das würde ich beim Design und den Abständen des Spaliers dann berücksichtigen müssen, da ja unterster Draht auf ca. 40 cm liegt.

      => Prinzipiell würde ich nun - basierend auf was ich im Forum gelesen habe und Eurem Input (vielen DANK nochmal für die wertvollen Hinweise) - nun 3 Reihen (N-S Ausrichtung, es sei denn O-W wäre besser geeignet) machen wollen,
      ca. 2 m Abstand zwischen den Reihen und ca. 1.5 m links und rechts für jede Rebe (also ca. 2.5 - 3.0 m Pflanzabstand). Allerdings könnte ich mir vorstellen zugunsten von Altholz Kordons aneinander vorbei zu ziehen, aber das ändert ja am Abstand nichts...
      Zum besseren Verständis 2 Vorschläge wie ich das umsetzen könnte (einmal O-W, einmal N-S).

      Bin als Neuling um jeden Input sehr dankbar - besonders bezüglich Orientierung des Spaliers...
      DANKE schon mal
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Empfänger
huha
Betreff:


Text:
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Der Anbau von Tafeltrauben in Deutschland ist gar nicht schwierig und unmöglich, es liegt nicht an der Rebe, dem Wetter oder dem Boden, es ist eine Frage des Wollens, denn die Tafelrebe, eigentlich eine Liane, hat keine großen Ansprüche an den Boden. Sie ist starkwüchsig und an einem sonnigen Platz, mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Pflege wird sie uns mit ihren Trauben belohnen. Für kältere Lagen gibt es frühreifende Sorten die mit weniger Sonnentagen genauso zurechtkommen wie mit halbschattigen Standorten. Es gibt mittlerweile pilzwiderstandsfähige Reben, sogenannte PIWI Reben, die weniger Behandlung benötigen. In diesem Sinne, schauen Sie in unser Forum herein und lassen Sie sich inspirieren. Ihre Fragen und Diskussionen sind hier willkommen!


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