#1 Freihandelsabkommen mit der Ukraine von Dietmar 09.12.2017 22:16

Zwischen der EU und der Ukraine gibt es ein Freihandelsabkommen, d.h. die Ukraine ist handelsrechtlich im europäischen Binnenmarkt.

Was hat das für uns für Konsequenzen?

Wir können ohne zollrechtliche u.a. Einschränkungen Reben von ukrainischen Züchtern und Rebschulen kaufen, als wären das z.B. deutsche Anbieter. Die von Rußland besetzten Gebiete sind aber davon ausgenommen, also die Krim und die besetzten Regionen in der Ostukraine. In den Links sind 2 Beispiele ukrainischer Züchter. Ich weiß aber nicht, wo in der Ukraine sie wohnen. Sicher gibt es noch mehr Anbieter.

Die Sprachprobleme sind mit einen Online-Translator beherrschbar.

Probleme:

1. Es ist nicht bekannt, wie lange Pakete von der Ukraine nach D unterwegs sind. Das können schon einmal einige Wochen sein. Das führt zu Problemen beim versand lebender Pflanzen. Bei Edelreisen dürfte es aber keine Probleme geben.
2. Die Hauptanbaugebiete liegen auf der besetzten Krim bzw. in der Ostukraine und damit eventuell auch die Rebschulen bzw. Züchter. Uns nutzen nur die Rebschulen/Züchter, die in der nicht besetzten Ukraine beheimatet sind.

#2 RE: Freihandelsabkommen mit der Ukraine von jakob 10.12.2017 20:55

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Dietmar ,wo kann man das nachlesen?

#3 RE: Freihandelsabkommen mit der Ukraine von Dietmar 11.12.2017 06:51

http://www.dw.com/de/zollschranken-zwisc...llen/a-18953914
https://deutsch.rt.com/wirtschaft/39555-...it-ukraine-und/

Den Text habe ich so schnell nicht wiedergefunden. Es sind über Tausend Seiten. Wenn ich mich richtig erinnere, ist der Handel mit Reben ausdrücklich erwähnt und gestattet.
Einschränkungen sind wie in der EU: Waffen, Kunstwerke, Rauschgifte und Sprengstoffe, Alkohol, Tabakwaren, geschützte Tiere und Pflanzen.
Da musst Du mal guggeln und wenn Du nichts findest, eine e-mail an das auswärtige Amt oder an die Botschaft der Ukraine schicken.

#4 RE: Freihandelsabkommen mit der Ukraine von Dietmar 11.12.2017 14:23

Ich habe den Text inzwischen herunter geladen, aber er ist für eine Anlage hier im Forum und selbst für einen Dateianhang bei web.de zu groß. --> ca. 34 MB. Bei folgender Adresse kann der Text (2135 Seiten) in deutscher Sprache herunter geladen werden. Da der Rechner der EU sehr langsam ist, kann das selbst mit VDSL 5 bis 10 Minuten dauern. Der herunter geladene Text liegt zunächst im Format html vor, aber rechts oben ist ein Feld "Speichern" und da kann man das Ganze in pdf speichern.

Link zum Text: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/D...529(01)&from=EN

Es ist aber mit viel Sucharbeit verbunden, um etwas Konkretes zu finden.

#5 RE: Freihandelsabkommen mit der Ukraine von Silesier 11.12.2017 18:04

Ditmar,wozu diesen Hokus,pokus.
Schreib einfach was du suchst.Ich schreibe die Polnischen Kolegen ob die das scho haben oder können aus Ukraine besorgen. Die wollen sowieso meistens austauschen die Stecklinge. Das ist normalste Weg auf winogrona.org.pl
Wozu haben wir diese Rubrik.
Suchen,Tauschen.
Die Jungs im Polen haben etwas billiger Versendung nach Deutschland. Dich kostet das zwischen 18 bis 30Euro.
Keiner schaut was du aus Polen bekommst.

#6 RE: Freihandelsabkommen mit der Ukraine von Micha74 11.12.2017 20:57

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Zitat von Silesier im Beitrag #5
Ditmar,wozu diesen Hokus,pokus.
Schreib einfach was du suchst.Ich schreibe die Polnischen Kolegen ob die das scho haben oder können aus Ukraine besorgen. Die wollen sowieso meistens austauschen die Stecklinge. Das ist normalste Weg auf winogrona.org.pl
Wozu haben wir diese Rubrik.
Suchen,Tauschen.
Die Jungs im Polen haben etwas billiger Versendung nach Deutschland. Dich kostet das zwischen 18 bis 30Euro.
Keiner schaut was du aus Polen bekommst.



Wenn Du jetzt eine neue Sorte willst, die erst neu auf dem Markt ist, aus der Ukraine, dann kannst sie Direkt und schnell von dort bekommen, nicht über Umwege und jahre später
Wir suchen ja immer bessere, also gesundere und geschmacklich bessere Sorten, viele neue kommen aus der Ukraine

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