Optimierung des Bodens

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23.01.2020 23:00 (zuletzt bearbeitet: 23.01.2020 23:02)
#21
Vo

Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #19
Und bei mir schon in ca. 60 cm Tiefe, steht das Grundwasser.


Wenn dem so ist, dann brauchst du nach der Anwachsphase nicht mehr zu gießen.

Ist der Standort an einem Bach? Schwankt das Grundwasser über die Jahreszeiten? Wie ist es jetzt?


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24.01.2020 09:54
avatar  jakob
#22
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Zitat von Dietmar im Beitrag #18
Deshalb muß ich so tief graben und die betonharte tonige Lehmschicht durchstoßen, damit die Wurzeln der Reben in die Tiefe wachsen können.


Du machst das für die Rebe und bei mir 0.3-1.20 ist schon Gestein .Rebe hat nicht leicht!

Zitat von Ohne Chemie im Beitrag #19
Und bei mir schon in ca. 60 cm Tiefe, steht das Grundwasser.


Da ist sie auch ausgeliefert. Wer hat schon ideale Bedienungen?


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28.01.2020 15:07
avatar  Dietmar
#23
Di

Heute ist mein Säckchen Lava zur Bodenverbesserung angekommen.

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31.01.2020 17:46
avatar  Dietmar
#24
Di

Heute waren es hier 13 °C und so habe ich die Gelegenheit genutzt, den Graben für 2 Pflanzstellen in der Länge von ca. 3 m weiter zu vertiefen. Jetzt habe ich die obersten ca. 30 cm Mutterboden abgegraben. Das waren ca. 20 volle Schubkarren. Außerdem habe ich die ersten 3 Schubkarren des darunter liegenden Lehms losgehackt und weggefahren. Allerdings werden es ca. 20 Schubkarren Lehm werden - oder auch mehr. Und je tiefer der Graben wird, desto schwieriger ist der Umgang mit der Spitzhacke.
Morgen soll es noch wärmer werden, aber da ist eine Familienfeier angesagt und keine Gartenarbeit.

Wenn die langfristige Wetterprognose stimmt, was selten der Fall ist, ist die nächste Gelegenheit Mitte Februar. Für die Lehmschicht in diesem 3-m-Graben werden ich bestimmt 5 Arbeitstage brauchen. Alle 2 bis 3 Schubkarren brauche ich eine längere Pause, je nachdem, wie hart die Lehmschicht war.

Wenn diie Lehmschicht im Graben beseitigt ist, wird dieser vermutlich ca. 80 cm tief sein. Danach muß der Lehm gesiebt werden. Anschließend muß das künftige Substrat gemischt werden. Pi mal Daumen brauche ich ca. 1,3 Kubikmeter bzw. ca. 3 Tonnen. Ist das Vermischen fertig, kommt alles wieder in den Graben hinein.

Warum mache ich im Winter so eine Hektik?

Im Frühsommer bekomme ich hoffentlich einige neue Reben. Außerdem werde ich einige Edelreise selbst veredeln. Bis dahin muß ich noch mindestens 2 weitere Pflanzlöcher (in Grubenform) zur Pflanzung vorbereitet haben. Weitere 3 Pflanzstellen werde ich vermutlich im Herbst fertig stellen müssen, da ich zuvor noch die Ernte der bisherigen Reben einfahren will, bevor ich diese rode. Unter Umständen müssen deshalb einige neue Reben im Topf den Sommer überstehen.


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08.02.2020 19:08 (zuletzt bearbeitet: 08.02.2020 19:11)
avatar  Dietmar
#25
Di

Der Graben mit den beiden Pflanzstellen ist jetzt fertig ausgehoben. Heute war wolkenloser Himmel und wenigstens 7 °C und das habe ich zum Anlaß genommen, Lehm zu sieben und das neue Substrat zu mischen:
gesiebter Lehm + Lava + Oberboden + Grünschnittkompost zu etwa gleichen Anteilen + in geringeren Mengen: eigener Kompost + Kalk + Dolomitkalk + Diabas-Urgesteinsmehl + aufgeladene Pflanzenkohle + Hornspäne + Perlit + Zeolith.
Ich hoffe, ich habe in der Aufzählung nichts vergessen. Die "Messung" der Mengenanteile erfolgte in der Maßeinheit "Eimer".

Morgen muß ich den Haufen noch ein zweites Mal umsetzen, damit sich alles gut vermischt und dann alles in den Graben einfüllen. Morgen soll ja hier wieder Sonnenschein und noch ein paar Grad mehr werden, ehe dann in der Nacht zum Montag der Sturm hier ankommen soll.

Wenn das fertig ist, dann ist erst eine von 3 Reihen im Weingarten fertig. Den ersten Teil dieser Reihe hatte ich schon im vergangenem Herbst fertig gestellt. Im Frühjahr und im Herbst nach der Lese geht es punktuell weiter. Allerdings sind auch schon die Reihe an der Hauswand und 3 weitere einzelne Pflanzstellen fertig und mit neuen Reben bepflanzt.

Wahrscheinlich langt das gemischte Substrat noch nicht ganz, aber mehr Lehm konnte ich nicht sieben, da der untere Teil des Lehmhaufen zu naß und klebrig war.


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08.02.2020 20:08
#26
Oh

Bei dieser Mischung schießen die Trauben wie eine Rakete.


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09.02.2020 00:26
avatar  jakob
#27
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Zitat von Dietmar im Beitrag #25
gesiebter Lehm + Lava + Oberboden + Grünschnittkompost zu etwa gleichen Anteilen + in geringeren Mengen: eigener Kompost + Kalk + Dolomitkalk + Diabas-Urgesteinsmehl + aufgeladene Pflanzenkohle + Hornspäne + Perlit + Zeolith.

reben düngen

[[File:Broschuere-Rebenduengung.pdf]]

nicht vergessen PH sonst bringt das nur wenig..


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09.02.2020 00:49
avatar  Dietmar
#28
Di

Zitat
nicht vergessen PH sonst bringt das nur wenig..



Die Lava ist nur ganz schwach basisch, aber an Vulkanhängen wachsen die besten Trauben. Außerdem gibt es ein Mittel, um den pH-Wert etwas zu senken.


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09.02.2020 00:50
avatar  Dietmar
#29
Di

Zitat
Bei dieser Mischung schießen die Trauben wie eine Rakete.



Wenn man sich schon so viel Arbeit macht, soll es sich auch lohnen.


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23.10.2020 20:47
avatar  Dietmar
#30
Di

Mittlerweile sind 14 Pflanzstellen auf beschriebene Weise gegraben und gehackt und mit gemischtem Substrat gefüllt und zum überwiegenden Teil mit neuen Reben bepflanzt worden. Den aufgehackten Lehm habe ich gesiebt bzw. von einem Interessenten sieben lassen. Dieser hat reinen Sandboden und ist froh, diesen mit Lehm verbessern zu können.
Übrig geblieben sind ca. 2 Tonnen Steine und Tonklumpen. Ich habe mir einen Absetzcontainer anliefern lassen und diese Steine hinein geschippt. Da der Haufen z.T. schon längere Zeit lag, hat der Tonanteil das Ganze wieder verfestigt, so daß ich eine Spitzhacke zu Hilfe nehmen mußte.
Am Montag wird der Container wieder abgeholt und dann sieht das auf dem Hof wieder etwas ordentlicher aus und nicht mehr wie eine Deponie.


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